69-4 Leben ohne Bosheit – Jes 65,17-19.23-25

Downloadlink: 69-4 Leben ohne Bosheit – Jes 65,17-19.23-25

Jes 65,17-19.23-25

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

o    Worauf bezieht sich „denn“?                                                17

  • Was will „siehe“ sagen?

o    Wenn Gott „will“, wird ER dann auch?

o    Was ist ein neuer Himmel / neue Erde?

  • Werden sie erneuert?
  • ausgebessert ?
  • Reset àin den Ausgangszustand zurückgesetzt?
  • Oder wird unsere Schöpfung vernichtet und etwas Neues tritt an ihre Stelle?

o    Warum wird man „der vorigen nicht mehr gedenken“?

  • Was meint „zu Herzen nehmen“?
  • Werden die Menschen vergessen, was hier war; mit wem sie hier waren?

o    Wann sollen wir uns freuen?                                               18

  • Bevor wir das Neue gesehen haben, oder erst dann?
  • Was meint „immerdar“

o    Welchen Gegensatz finden wir zwischen Vers 17 und 18?

o    Warum wird „denn siehe“ wiederholt?

  • Für wen macht Gott alles neu?
  • Wer wird sich wann darüber freuen?

o    Warum „Jerusalem“?

  • Wer ist „sein Volk“? à Lies das ganze Kapitel!

o    Was „will“ Gott?                                                                 19

  • Stell dir das einmal bildlich vor!

o    Was meint „mein Volk“, um wen geht es hier?

o    Was beinhaltet Gottes Beschluss in Vers 19b?

  • Was muss geschehen, damit es kein Weinen und Klagen mehr gibt?

 

o    Wer sind „sie“?                                                                  23

  • Welche Verheißungen bekommen „sie?

o    Warum bekommen sie solche Verheißungen?

o    „Gesegnete des Herrn“ Wann ist man so eine Person?

  • An wen denkt Jesaja bei dem Wort „ denn sie“?

o    Bin ich jemand, dessen Nachkommen Gott segnen will?

o    Ist dieser Vers eine himmlische oder eine irdische Verheißung?

o    In welcher Situation war das Volk, als Jesaja zu ihnen sprach? 24

o    Was verspricht Gott hier?

  • Verdeutliche dir die Bedeutung dieser Worte in einem kurzen Rollenspiel.
  • Wie geht das, was hier steht? – Entwerfe ein paar Beispiele!
  • Beachte die Parallelstellen: 30,19; 58,9

o    Ist dieser Vers wörtlich oder bildlich zu verstehen?                25

  • Was will Gott dadurch sagen?

o    Was ist Gottes „ganzer heiliger Berg“?

  • Was wird außerhalb?

o    Für welche Zeit ist das Ganze gesagt?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

o

o

o

o

1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

o

1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

Hier

1.6 Neutestamentliche Gedanken:

  • Das Verständnis von einem „neuen Himmel und einer neue Erde“ wird im NT erweitert. Offb 21
  • Das „neue Jerusalem“ wird im NT ein Bild für die Gemeinde.
  • Christen sollten sich mit ihrem himmlischen Vater an den Israeliten freuen können.
  • Mt 28,20 In Jesus ist Gott bei uns.
  • Gebetsverheißungen im NT
  • Bis jetzt gilt Mt 10,16 für uns.
  • Jes 65,16 = Offb 3,14 „der ‚Amen‘ heißt“!

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

o

2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

Hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

o    Wir müssen es neu lernen, uns von der Zukunft her zu trösten.

o    In einem biologischen Volk kann es verschiedene „geistige Völker“ (65,2-5ßà65,8-10) geben.

o    Auf den „elohe amen“, den „Gott der Treue“, der Wahrheit, der unverbrüchlich seine Zusage wahr-nimmt, ist Verlass. (Gradwohl)

o    Im täglichen Morgengebet der jüdischen Liturgie wird das Bekenntnis ausgesprochen: „ER erneuert in seiner Güte jeden Tag das Werk des Anfangs.“ … Die „Neuschöpfung des Himmels und der Erde“ geht Hand in Hand mit der „Neuschöpfung“ Jerusalems auf dieser Erde, in der sie ihren eigentlichen Zweck findet. (Gradwohl)

o    Die Stimme des Weinens – über ein Unglück, das sich bereits ereignet hat; die Stimme des Klagens – das ist der Schrei um Hilfe wegen des Unglücks, das naht. (Gradwohl)

o    So rasch wie Hiob, der Dulder, mit der Kunde einer Katastrophe nach der anderen konfrontiert wird, erfährt der sich an Gott um Hilfe Wendende, dass sein Gebet erfüllt ist. Und zwar noch ehe er zu Ende spricht. (Gradwohl)

o    Vers 25 enthält komprimiert das Bild vom Völkerfrieden in Jes 11,6-9. … Die Neuschöpfung äußert sich im Detail: Frühere Leiden sind so gründlich durch das von Gott bewirkte Glück überwunden, dass keiner sich ihrer mehr erinnert. (Gradwohl)

o    Von einem seligen Jenseits weiß das Alte Testament überhaupt nichts. Jenseits des Diesseits liegt der Hades. Einen Himmel mit seligen Menschen kennt das Alte Testament nicht. Um den himmlischen Thron Gottes sind nur Engel und nicht Menschen. Und ehe der Auferstandene gen Himmel gefahren, ist der Himmel auch wirklich für Menschen noch nicht offen. Es gibt also auch noch kein himmlisches Jerusalem, dessen Herabfahrt auf die Erde erhofft werden konnte.
Deshalb fließt in der alttestamentlichen Weissagung allerdings die eschatologische Idee der neuen Welt mit dem 1000jährigen Reich zusammen. Erst im Neuen Testament tritt die Neuschöpfung als Scheidewand zwischen Diesseits und Jenseits. Die alttestamentliche Prophetie zieht diese Neuschöpfung noch in das Diesseits hinein und kennt kein von dem neuen Jerusalem des 1000jährigen Reiches verschiedenes Jerusalem des seligen Jenseits. (Delitzsch in Dächsel)

Downloadlink: 69-4 Leben ohne Bosheit – Jes 65,17-19.23-25

Werbeanzeigen