25 Laetare – Trost im Leiden

Trost im Leiden

1.    Predigttexte

I:   Joh 6,47-51          25-5 Jesus ist das Manna Gottes – Joh 6,47-51
II:  Jes 66,10-14
III: Joh 12,20-26
IV: 2Kor 1,3-7
V:  Jes 54,7-10
VI: Lk 22,54-62

.   alt – III:  Joh 6,55-65

IV: Phil 1,15-21

2.    Wochenspruch

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12, 24)

3.    Was ist das Besondere dieses Sonntags im Kirchenjahr?

o    Der Name des Sonntags Laetare leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Laetare cum Jerusalem, et exsultate in ea, omnes qui diligitis eam“ (Jes 66, 10)

o    Der Sonntag Laetare steht in der Mitte der Fastenzeit und wird deshalb auch „Mittfasten“ genannt. Ein anderer Name für diesen Sonntag aufgrund des Evangeliums von der Brotvermehrung ist „Brotsonntag“.

o    Nachdem bisher der Aspekt unserer Schuld gegenüber Gott stärker in den Vordergrund getreten ist, tritt nun am Sonntag Laetare Gottes Handeln an uns in den Vordergrund, als Antwort auf unsere Verfehlungen. Dadurch wird der wichtige Aspekt des Evangeliums deutlich, dass wir eben in erster Linie durch Gottes Hilfe von unseren Verfehlungen frei werden, und nicht durch unsere eigenen Werke.

o    Damit gewinnt die Fastenzeit nun einen gewissen fröhlichen Charakter, obgleich wir natürlich weiterhin betrübt sind darüber, dass ein solches Opfer um unseretwillen nötig ist. Dass Gott es aber aus freien Stücken gibt, um uns zu erlösen, ist die große Freude des Evangeliums, das uns auch in der Fastenzeit durchträgt!

o    Das Opfer Jesu, an das wir durch die Worte vom Weizenkorn, das stirbt und dadurch viel Frucht bringt, erinnert werden, lässt uns froh und dankbar auf das Kreuz schauen. Wir haben Teil am Leiden und Sterben Jesu durch die Gaben der Schöpfung, in deren Gestalt er sich uns im Abendmahl hingibt.

4.    Platz für Anmerkungen

http://www.sibirjak.de/laetare-4-sonntag-in-der-passionszeit/

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