14-1 Der Freudenmeister – Joh 2,1-11

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Joh 2,1-11

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

  • An welchem „dritten Tag“? 1
    • Wo liegt Kana? à Karte
    • In welcher Jahreszeit war das? (1,13)
  • Wie wurde damals Hochzeit gefeiert? à Lexikon
  • Warum wird Maria hervorgehoben?
  • Welche Jünger hatte Jesus zu diesem Zeitpunkt? 2
  • Hochzeit ohne Wein, was für eine Katastrophe! 3
    • Was hieß das für den Bräutigam und dessen Familie?
  • Warum spricht Maria so etwas zu Jesus?
    • Ist das eine versteckte Bitte? Was sollte er tun?
    • Weiß sie etwas von seiner Macht, Wunder zu tun?
  • Warum reagiert Jesus so? 4
    • Auf welche „Stunde“ wartet Jesus?
    • Wo kommt die „Stunde“ im Johannesevangelium noch vor?
  • Woher nimmt Maria den Freimut und das Vertrauen? 5
    • Woher hat sie die Autorität, den Dienern etwas zu sagen?
  • WasfürReinigungsriten hatten die Juden? à Lexikon 6
    • Symbolisiert die Zahl „6“ etwas?
    • Wie viel Liter sind 2-3 Maße?
  • Jesus wird aktiv! Warum? 7-8
    • Die Diener waren gehorsam und fleißig!
  • Was ist ein „Speisemeister“?
  • Was dachtederSpeisemeister über das Wasser? 9-10
    • Warum gibt man erst den besseren Wein?
  • Warum hat Johannes ausdrücklich etwas über die Qualität dieses Weines geschrieben?
  • Wie mag der Bräutigam sich diese Sache erklärt haben?
  • DasWunderJesu heißt hier „Zeichen“ – Warum? 11
    • Zu welchem ersten Wunder wollte der Teufel Jesus verführen?
    • Was war Gottes Wille?
  • Wozu geschah das Zeichen?
    • Was taten seine Jünger deswegen?
  • Was ist „glauben“?
    • Was glaubten seine Jünger?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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o

1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

o

1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

o

2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

o    Dem Evangelisten kommt es auf die Jünger an. Die schroff klingende Antwort (4) entspricht verbreiteter Sprachgewohnheit im Hebräischen. Die Anrede ist seltsam, aber nicht respektlos. … Jeder der Wasserkrüge (6) enthielt 80-120 Liter Wasser. … Die Frage (9), auf die es dem Evangelisten ankommt, lautet „Woher?“ … Alles Interesse liegt darauf, dass die Jünger zum Glauben kommen. … Jesus hat also ein „Zeichen“ gesetzt, das letztlich auf ihn selbst hinweisen will. … Dann ist aber deutlich, dass das Interesse dieses Abschnitts gar nicht am Weinwunder selbst hängt, sondern an der Herrlichkeit Jesu, die dabei offenbar wird. (Voigt)

o    Sofern unsere Welt Schöpfung ist, also Gottes eigenes Werk, wird sie von Jesus bejaht. Wo Hochzeit gefeiert wird, bejaht man das Leben. Zwei Menschen verbinden sich zu der glücklichen Gemeinschaft, die Gott sich für seine Menschen als schönste Gabe ausgedacht hat. Die Liebe, die Mann und Frau miteinander verbindet, ist nichts peinliches, als wäre das Glücksverlangen unter unserer Würde. … Jesus ist nicht auf der Hochzeit um zu stören und den Menschen bei ihrer Fröhlichkeit ein schlechtes Gewissen zu machen, sondern um an der Freude der Fröhlichen teilzunehmen. … Es könnte sein, die Gemeinde kennt Jesus noch gar nicht von dieser Seite. … Haben sich die Fröhlichen deshalb abgewandt, weil wir ihnen diesen Christus, den Herrn auf dem Fest, vorenthalten haben? … Im Text verlautet nichts davon, dass, weil Jesus da war, viele fromme Worte geredet worden seien. … Jesus beginnt seine Wirksamkeit auf dem Fest. (Voigt)

o    Festlich ist das Leben der Christen, weil es nicht ein Stöhnen ist unter einer Fülle von Pflichten, die Gott uns auferlegt, sondern ein fröhliches, freies, von der Liebe Gottes inspiriertes, phantasievolles Tun aus dem Geist Gottes. (Voigt)

o    Die Situation will es, dass er selbst zum Gastgeber wird. … Wovon wir uns Leben und Glück versprechen, das verzehrt sich. … Essen, Trinken, Eros, Sensationen, Narkotika – alles verbraucht sich oder uns. Auch im besten Falle bleibt in der Erfüllung der Rest von Unerfülltheit. (Voigt)

o    Allein den Jüngern geht der Sinn auf. … Was für die wenigen Jünger ein Aussagekräftiges Zeichen ist – die Tat, aus der, wer glaubt, erkennen kann, wer Jesus ist und was er uns bringt -, das ist für die Mehrzahl der Hochzeitsgäste bestenfalls eine Episode. (Voigt)

o    Das Zeichen meint immer etwas, es ist nicht selbst das Gemeinte. Das Fazit der Geschichte: Jesu Herrlichkeit ist offenbar geworden. Es geht in der Geschichte nicht um Wein, sondern um Jesus. … Kennen wir Jesus auch als den noblen, freigebigen Spender, … als die Freude? … Dass sich uns das Geheimnis Christi erschließt, wie dies den Jüngern widerfahren ist, dies wird, wenn Gott sein Wunder tut, die Wirkung unserer Predigt sein. (Voigt)

o    „Dieses vollbrachte Jesus als das Urbild seiner Gott-offenbarenden Taten (zu Kana in Galiläa) und machte (damit) sichtbar die Gottesherrlichkeit, die in IHM leuchtete; und es gelangten (dadurch) zum Glauben an IHN Seine Jünger.“ (Vers 11 übersetzt durch Stählin)

o    Vom Evangelisten wurde diese Geschichte ausdrücklich als ein „Zeichen“, das heißt als ein hintergründiges Geschehen, als ein Gleichnishandeln, bezeichnet. (Stählin)

o    Hat Wandlung, Verwandlung etwas mit sakramentalem Geschehen zu tun? … Sind wir nicht immer, wenn wir zum Gotteshaus gehen, zur Hochzeit geladen, um Zeugen zu sein von der Wandlungskraft Christi und durch das Anschauen Seiner Herrlichkeit zum Glauben zu gelangen? (Stählin)

o    Wir sind sehr daran gewöhnt, dass umgekehrt aus Wein Wasser wird. Aus so manchem brausenden Wein der Begeisterung ist nachher eine wässrige Enttäuschung geworden. … Es ruht aber unsere ganze Hoffnung darauf, dass aus Wasser Wein wird. … Unsere Geschichte ist die Trägerin einer Botschaft, ohne die es keinen Gottesglauben, der etwas wert ist, gibt. Gott schafft Wandlungen! (Stählin)

o    Wichtig ist doch, dass Jesus helfen kann! Nicht nur aus Nöten, sondern auch aus Pannen. (Stählin)

o    Glauben ist Durchbruch zu Gott hin. … Im Glauben bekommen wir Luft, Luft von draußen, wo Gottes unendlich große Wirklichkeit ist. (Stählin)

o    Jesu ‚Herrlichkeit als des einzigen Sohnes vom Vater‘ muss sich darin zeigen, dass die Wunder des lebendigen Gottes nun auch durch ihn geschehen. Gerade darin ‚offenbart er seine Herrlichkeit‘. … Diese Herrlichkeit besteht in ‚Gnade und Wahrheit‘. Aber diese ‚Gnade‘ wird als eine göttlich helfende und schenkende Gnade auch in ‚Wundern‘ offenbart. (de Boor)

o    Wenn der König helfend eingreift, kann er anders als königlich geben, also den besten Wein in überreicher Fülle? Die Jünger sollen es gleich am Anfang verstehen: Jetzt ist Hochzeitszeit! (de Boor)

o    Wie das kanaanäische Weib ‚das heimliche Ja unter dem Nein‘ (Luther) hört und ergreift, so hört und erfasst auch Jesu Mutter in dem ‚noch nicht‘ die große Möglichkeit eines kommenden ‘jetzt aber doch‘. Jesus wird irgendwie helfen. (de Boor)

o    Das erste Zeichen, dass Jesus tut, ist nicht von menschlicher Not gefordert, sondern darf ein Wunder der festlichen Freude sein. … Voll Freude glaubten die Jünger Jesu an den so herrlich schaffenden und schenkenden Meister. Aber wie viel werden sie noch zu lernen haben, bis sie nach Kreuz und Auferstehung wirklich die Glaubenden sind, die als seine Zeugen in der weiten Welt Menschen zum Glauben an Jesus führen können. (de Boor)

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