13-6 Der Knecht Gottes – Jes 42,1-4

Jes 42,1-4(5-9)

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

  • Wie viele „Gottesknecht -Lieder“ gibt es beim Propheten Jesaja?
    • Das wievielte Lied ist unser Text?
  • Beachte im Kontext das dreifache „Siehe“ 41,24+29; 42,1!!
    • In welchem Kontrast stehen sie zueinander?
  • Wer ist SEIN Knecht? 1
    • Wieso wird dieser Satz mit „Siehe“ betont?
    • Was ist das Besondere daran?
  • Wo findet sich in der Bibel noch der Ausdruck „Knecht des Herrn“?
  • Wer oder was ist ein Knecht?
    • Warum wird der Knecht „mein Auserwählter“ genannt?
  • Wer hält diesen Knecht?
    • Warum muss er gehalten werden?
  • Was ist Wohlgefallen?
    • Wann hat Gott Wohlgefallen?
  • Welcher Geist ist hier gemeint?
  • Welchen Dienst hat dieser Knecht?
    • Welches Recht ist hier gemeint?
    • Was sind Heiden?
  • Warum wird der Knecht nicht auf der Straße schreien? 2
    • Was soll dadurch gesagt werden?
  • Was ist mit den parallelen Worten „geknickte Rohr“ und „glimmender Doch“ gemeint?       3
    • An wen denkt Jesaja dabei?
  • Was für ein Rohr ist gemeint? Vgl. 2Kön18,21;Jes 266,6; Hes 29,6f
  • Welche Treue ist gemeint?
  • Das Wort „Recht“ wird wiederholt (in Vers 4 nochmal)!
    • Welches Recht ist gemeint?
    • Wessen Recht ist gemeint?
    • Was macht der Knecht Gottes mit dem Recht?
  • Jetzt werdendieBildworte aus Vers 3 auf den Knecht Gottes angewandt!       4
    • Was wollen diese Bildworte jetzt sagen?
    • „bis“ – Wird er doch ausgelöscht werden?
  • Welches Recht wird Er auf Erden aufrichten?
  • Was ist mit den „Inseln“ gemeint?
    • Was beinhalten Seine Weisungen?
  • Jes 49,6; 45,20-25

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

o

 

o

 

o

 

o

 

1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

o

 

 

 

1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

1.6 Neutestamentliche Gedanken

o    Jesus, der Knecht des Herrn

o    Jesus, das Licht der Welt

o    Der Missionsbefehl Jesu Mt 28.18ff

o    Jesu Einladung an die Bedrückten Mt 11,28ff

o    Mt 12,15-21!!!

o    „Es ist vollbracht!“ – Joh 19,30

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

o

 

 

 

 

2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

o    Knecht = König; König = Retter

o    Götter, die nichts wissen, taugen zu nichts. Demgegenüber ist es Gottes Größe, die Zukunft zu kennen, längst bevor sie sich vollzieht.

o    In wenigen Versen wird die Funktion des „Knechts“ beschrieben. Wer dieser „Knecht“ ist, bleibt hingegen ungewiss. Hier einige Varianten aus jüdischer Sicht: die Gerechten Israel, der Perserkönig Kyros, der Prophet selbst, der Messias, Elia, Mose.

o    Der Knecht ist wohl zunächst eine Einzelperson, dann freilich sieht er sich als stellvertretend für ganz Israel, das sich als Gottesknecht betrachtet. (Gradwohl)

o    Innig sind die Beziehungen zwischen Gott und seinem „Knecht“. …Der Knecht verlässt sich auf Gott, doch auch Gott mag sich auf ihn verlassen in diesem Verhältnis gegenseitiger Zuneigung und gegenseitigen Vertrauens. Begnadet mit dem „Geist“ Gottes beginnt der Knecht für die anderen zu wirken: für das Kollektiv der Völker. (Gradwohl)

o    Recht ist „die neue, gerechte Ordnung des Erdreichs“. Und der Knecht muss sie etablieren, er hat das Recht „hinauszuführen“ aus der Verborgenheit. … Das Recht muss sich zeigen, weil es sonst wertlos bleibt. Dieses Recht ist selbstredend, das Recht Gottes, welches immer gekoppelt ist mit Gerechtigkeit und Wahrheit. … In jedem Fall übt der Knecht Gottes durch den Inhalt seines Redens und nicht durch ein penetrantes Schreien einen Einfluss aus. … Der Knecht ist unaufdringlich, und gerade deshalb vermag er sich in die Notlage und die besonderen Bedürfnisse eines jeden Menschen einzufühlen. … Die Demütigen, die einem geknickten Rohr gleichen, wird er nicht zerbrechen, und die Armen, die wie ein verlöschendes Licht sind, wird er nicht auslöschen. … Der „Geknickte“ ist immer auch der „Bedrückte“. Der Sinn ist völlig klar: Der Knecht wird die sozial Schwachen behutsam anfassen und das ihnen zustehende Recht zur Geltung bringen. … Vermag sich aber … das Recht überhaupt durchzusetzen? (Gradwohl)

o    „Ein Recht der Wahrheit“ schließt einen weiteren wichtigen Gesichtspunkt mit ein: Es ist kein lebloses Recht, das auf die jeweils verschiedene Realität keinen Bezug nimmt. … „Ein Recht der Wahrheit“ ist keine abstrakte und keine objektive Gerechtigkeit, sondern eine Gerechtigkeit, die im Gericht nicht parteiisch ist, aber die Bedürfnisse der Parteien berücksichtigt. Es ist eine Gerechtigkeit, die nicht zerbricht, sondern rettet, und wenn sie zerbricht, so geschieht es, um zu retten. Eine solche Gerechtigkeit kann sich leicht mit Liebe und Barmherzigkeit verbinden. … „Ein Recht der Wahrheit“ geht nicht nur stur durch die Wand und an den Menschen vorbei. Es ist lebensnah und daher lebendig. Das verknöcherte Recht aber wird nicht selten zu einem Un-Recht. … Wer das „Rohr“ und den „Docht“ schont, dass sie trotz ihrer bedauernswerten Lage nicht zunichte werden, wird selber nicht verglimmen und nicht einknicken. … Er besitzt solch eine Ausdauer, eine Verbissenheit in der Suche nach dem echten Recht, dass er zum Ziel gelangt. (Gradwohl)

o    Nicht die Sehnsucht nach Macht und Größe, nach Prestige und Anerkennung bestimmen das Handeln dieses von Gott Bevollmächtigten, und auch nicht die Hoffnung auf eine Weltregentschaft. Der Gottesknecht besitzt keine Züge eines Diktators und noch nicht einmal die eines Helden. … Er muss von Gott gestützt werden. (Gradwohl)

 

Downloadlink: 13-6 Der Knecht Gottes – Jes 42,1-4(5-9)

Werbeanzeigen