21-2 Der bessere Weg – 1Kor 13

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1Kor 13

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

  • Beachte den Zusammenhang der Kapitel 12-14!
    • Bedenke besonders 12,31!
  • Um welches griechische Wort für Liebe geht es hier?
    • Um „eros“, „philos“ oder „agape“?
    • Was ist der Unterschied zwischen diesen Worten?
  • Was sind die Kennzeichen eines tönenden Erzes (Schelle)? 1
    • Warum ist ein so begabter Mensch (nur) wie eine klingende Schelle?
    • Wie würde die Liebe seine Gaben verändern?
  • Warum sind geistliche Gaben ohne Liebe nichts? 2
    • Wie verändern sich die Gaben oder der Gebrauch der Gaben durch die Liebe?
  • Selbstentsagung ohne Liebe ist nichts nütze! 3
    • Wie ist das zu verstehen?
  • Versuche dir jeden Punkt der Verse 4-7 an einem Beispiel zu verdeutlichen!   4-7
    • Welche Begriffe sind positive (was die Liebe tut)?
    • Welche beschreiben negativ (Was sie nicht tut)?
  • Wo bist du gut im „lieben“; wo sind deine Gemeindeglieder gut darin?
  • Inwiefern beschreiben diese Verse auch Gottes Handeln uns gegenüber?
    • Sind diese Verse eine Forderung an uns, oder sind sie „Evangelium“? Warum denkst du so?
  • Warum hört die Liebe „niemals auf“? 8-9
    • Was meint Paulus damit?
  • Warum stellt Paulus gerade Prophetie, Zungenrede und Erkenntnis als Gegenüber zur Liebe hin?
  • Was ist mit dem „Vollkommenen“ gemeint? 10
    • Welches „Stückwerk“ wird wann „aufhören“?
  • Erkläre das Gleichnis mit dem „Kind“ in eigenen Worten! 11
  • Was will Paulus mit dem Gleichnis vom Spiegel sagen? 12
    • Was für Spiegel kannten die Menschen damals?
  • Was meint von „Angesicht zu Angesicht“?
    • Was meint Paulus damit?
  • „Erkennen, wie ich erkannt bin“ – Was meint das?
    • Wie bin ich erkannt? Wie werde ich erkennen?
  • Erkläre die Worte „Glaube“, „Hoffnung“, „Liebe“? 13
    • Warum bleiben sie?
    • Was ist mit „bleiben“ gemeint?
  • Warum ist die Liebe die „Größte“?
    • Welche Vorzüge hat die Liebe gegenüber Glaube und Hoffnung?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

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1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

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2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

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2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

  • 1Kor 13 ist weder formal noch dem Inhalt nach ein Hymnus. Hier redet vielmehr der Apostel in klassischer Rhetorik und unter Verwendung eines lange vorgeprägten Stoffes. (Voigt)
  • 1Kor 13 ist ernstester Unterricht, genau in die Nöte des korinthischen Gemeindelebens hinein. Es ist ein mächtiges Gerichtswort und zugleich ein Wort über letzte, lebendige Gewissheiten. (de Boor)
  • Auch im Römerbrief ist „ die Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn“ die abschließende und tragende Gewissheit. (de Boor)
  • Wie das ganze NT wählt Paulus für „Liebe“ das Wort „agape“, das in der Umwelt der Christenheit so gut wie gar nicht gebrauchte wurde. … Mit Agape bezeichnet die erste Christenheit das Wunderbare, das sie von Gott her in Christus erfahren hatten: eine Liebe, die nichts für sich will, sondern alles hingibt und opfert, und dies für Unwerte, Schuldige, für Feinde, für solche, die ihr nichts wiedergeben und ihr nicht wirklich danken können. Diese Agape ist darum zuerst und in ihrem Ursprung die Liebe Gottes (2Kor 13,13; 1Joh 4,16), die Liebe des Christus (2Kor 5,14; Gal 2,20), die Liebe des Geistes (Röm 15,30). (de Boor)
  • Prophetie (2) ist für Paulus „nicht die Vorhersage von Künftigem, sondern Enthüllung des Menschen, aber auch ermahnender Zuspruch, der „erbaut“ und tröstet (14,24f; 14,3) (Voigt)
  • Ist beim „Gebranntwerden“ an das Martyrium durch Feuertod gedacht? Oder daran, dass sich einer freiwillig in den Sklavenstand begibt und sich das Sklavenmal einbrennen lässt? (Voigt)
  • „στεγειν“ (ertragen) kann heißen: mit Schweigen bedecken oder auch aushalten. (Voigt)
  • Die Charismata (Gaben) werden aufhören. Sie sind, anders als die Liebe, nicht die Erscheinungen des Ewigen in der Zeit, sondern die Manifestationen des Geistes in der Weise der Vorläufigkeit. (Voigt)
  • Die Christologie fehlt vollständig in diesem Kapitel. Das Christliche steckt ausschließlich im Kontext und in der Bestimmung der drei Begriffe Glaube, Hoffnung, Liebe an anderen Stellen. (Conzelmann in Voigt)
  • Befreiend, wenn wir erfahren: Auf die Liebe, auf nichts anderes, kommt es zuletzt an. (Voigt)
  • Paulus ist bei seiner Thematik. „Die Erkenntnis plustert auf – die Liebe baut auf“, hieß es schon in 8,1. Die Liebe „bleibt“, wird es am Schluss heißen, und das ist eine eschatologische Aussage. (Voigt)
  • Wir müssen uns klar machen, dass … es sich hier um ein ausgesprochen kritisches Wort handelt zu dem, was in Korinth als „Erkenntnis“ und „Weisheit“ und „Leben im Geist“ umgeht. (Voigt)
  • Es geht um das, was die Kirche reich macht. (Voigt)
  • Kein Zweifel: Alle meinen es gut, jeder auf seine Weise. Es darf auch alles sein! Nur: Wenn da keine Liebe wäre – was dann? (Voigt)
  • In sich selbst und für den Bau der Gemeinde sind Zungenredner ohne Liebe nur laut lärmende Instrumente, die nichts wahrhaft nützen. (de Boor)
  • Was Paulus in den bisherigen Kapiteln des Briefes an schweren Schäden aufzuzeigen hatte, war alles im letzten Grund das Fehlen der Liebe. (de Boor)
  • Es ist hohe Seelsorgerweisheit, dass Paulus von dem Beschämungsgericht über den Mann ohne Liebe (1-3) in der ersten Person spricht. (Voigt)
  • Welch ein Gericht ist dieser ganze Anfang des 13. Kapitels über das reiche, stolze Gemeindeleben (4,4; 5,2; 8,1) in Korinth. Welch ein Gericht über uns! Viele Aussagen des Paulus nahm die Christenheit sehr genau und focht erbittert für die in ihnen liegende „reine Lehre“. Nahm aber die Christenheit je das Urteil dieser drei Verse (1-3) in seiner ganzen Schwere ebenso ernst: „gellende Zimbel“, „nichts“, „nichts nütze“? Würde die ganze Kirchengeschichte nicht sehr anders aussehen, wenn sie es getan … hätte? (de Boor)
  • Acht von den 15 Aussagen des Paulus über die Liebe sind Negationen: Dies und dies tut die Liebe nicht! Die negative Beschreibung wurde schon in der Zeit der Alten Kirche als eine der sich anbietenden Möglichkeiten angesehen, das Nicht-Aussagbare – eingrenzend – in Worte zu fassen. (Voigt)
  • Man kann die Liebe nicht eigentlich beschreiben, man kann nur von ihr in Christus, im Wort vom Kreuz, ergriffen werden. (de Boor)
  • Paulus schreibt ja kein Buch, er schreibt bestimmten Menschen einen Brief. Er hat auch jetzt seine Korinther und ihre Nöte vor Augen und sagt alles in diese Nöte hinein. (de Boor)
  • Die Liebe ist langmütig, kann warten – wie ein Arzt bei langwieriger Krankheit seines Patienten nicht aufgibt oder ungeduldig wird, oder wie ein Feldherr, der nicht nur alle Strapazen auf sich nimmt, sondern in der Not der Belagerung mit einer „verzweifelten Geduld“ die Kapitulation immer wieder hinausschiebt. (Voigt)
  • Gott ist selbst langmütig (Röm 2,4; 9,22), wartet immer und immer wieder. (Voigt)
  • Die Liebe hat einen langen Atem – im Unterschied zum Eros, der, schnell entflammt, bald wieder verlöschen kann. (Voigt)
  • Freundlich (umgänglich, sanft, gütig, ja auch brauchbar) verhält sich die Liebe. (Voigt)
  • Die Güte übt keinen Druck aus, sondern geht mit dem anderen sanft um, also gerade nicht mit einer Korrektheit, die nicht vom andern her und auf ihn zu denkt, sondern sich selbst zur Geltung bringen will. (Voigt)
  • Sie ist nicht „geschöpfte Liebe“, die sich an den liebenswerten Eigenschaften des anderen entzündet, sondern „quellende Liebe“, die den andern auch mit allen seinen Schwierigkeiten und Widerwärtigkeiten umfasst. (de Boor)
  • Liebe setzt sich nicht selbst in Szene, macht sich nicht wichtig, zeigt kein Imponiergehabe – wie der Pfau, wenn er Rad schlägt. (Voigt)
  • Von der wirklichen Liebe gilt beides zugleich: Sie lässt sich nicht erregen (5), und sie wird tief erregt (Apg 17,16). (de Boor)
  • „Sie stellt das Böse nicht in Rechnung.“ Das kann die Liebe: Das Böse, das ihr angetan wird, sehen und empfinden, aber es dann doch einfach nicht in Rechnung stellen, sondern als gar nicht geschehen behandeln. (de Boor)
  • Das alte, dicke Ich hat so viele Weisen, sich gut darzustellen. Und dabei sucht doch die Liebe nicht das Ihre! Sie liebt nicht, um einen Ehrenplatz im Himmel zu verdienen, sie liebt nicht, um sich den Menschen gegenüber aufzuwerten, sie liebt auch nicht, um vor sich selbst groß da zustehen. (Voigt)
  • Wir müssten, wenn es zu dieser Liebe kommen soll, nicht nur unser Verhalten ändern, sondern in der Mitte unseres Herzens müsste etwas passieren. Nicht nur die Prädikate müssten verändert werden, das Subjekt müsste ein anderes werden. (Voigt)
  • Schreckliche Entdeckung, dass man da, wo man lieben, also dem andern zugewandt sein, wollte, zuletzt immer wieder sich selbst und das Seine sucht. (Voigt)
  • Die wahre Liebe ist selbstvergessend (Mt 6,3). … Das Problem der Liebe sind wir selbst. (Voigt)
  • Wenn die Liebe unter uns zu schwinden droht, wenn es möglich wird, den leisesten Schatten eines lieblosen Wortes zu dulden, dann fängt unsere Gemeinschaft an zu sterben. Lieblosigkeit ist tödlich, sie ist gefährlicher als das Gift einer Cobra. … Denn wir sind ein Leib! (de Boor)
  • Das Problem der Liebe ist aber auch der andere. … Der liebe Nächste ist meist ein schwieriger Mensch. … Liebe hat es meist mit dem schwer zu verkraftenden Anderen zu tun. (Voigt)
  • Was für ein kompliziertes, schwer zu durchschauendes, leicht verletzliches Wesen ist doch der Mensch! (Voigt)
  • Wer von „draußen“ (einem Konflikt) zuschaut, wundert sich, wie viel Schmerzen Lappalien verursachen können. Aber Lappalien sind es halt nur, wenn man „draußen“ steht. Die Fehler, Versager und Mängel des anderen verwunden im Tiefsten, weil da ein Verlangen, Hoffen, Wünschen, auch weil eine erbittert verteidigte Würde, ein Ansehen, verletzt wird. Weil man gerne ernster genommen sein und mehr geachtet werden will. (Voigt)
  • Der andere müsste anders sein! Wäre er liebenswerter, ich wollte ihn wohl lieben! – „Die Liebe … lässt sich nicht erbittern“, lässt sich nicht „scharf machen“, zum Zorn hinreißen, auch dann, wenn ihr der Nächste schrecklich auf die Nerven geht. (Voigt)
  • Liebe denkt so sehr vom andern her, dass sie für ihn Partei nimmt. (Voigt)
  • Wer liebt, ist nicht daran interessiert, negative Punkte gegen den anderen zu sammeln. (Voigt)
  • Man gebe es ruhig zu: Vieles von dem, was man im Konflikt scharfsichtig registriert, würde man, wäre nicht „dicke Luft“, überhaupt nicht bemerken. Oder aber, wenn man es bemerkt, würde man lächelnd darüber hinweggehen. (Voigt)
  • „Alles deckt sie zu“ (7a), auch „der Sünden Menge“ (1Petr 4,8; Jak 5,20). (Voigt)
  • Wahrheit (6) kann auch Rechtschaffenheit heißen. (Voigt)
  • Sieht man genau hin, so ist die Liebe angewandter Glaube an die Rechtfertigung. Die Liebe macht Ernst damit, dass Gott den Sünder gerecht spricht, in diesem Falle: meinen nächsten Mitmenschen. Die Liebe nimmt ihn nicht so, wie er ist und wie wir selbst ihn sehen, sondern sie nimmt ihn so, wie Gott ihn sieht. (Voigt)
  • Liebe duldet nicht „ziemlich viel“, um sich dann der großen Lasten und des langen Tragens zu weigern, grenzenlos „alles duldet sie“. (de Boor)
  • Die Liebe kalkuliert nicht ihre Erfolgsaussichten. Aber sie hält durch. (Voigt)
  • In den beiden mittleren Sätzen von Vers 7 wird die Liebe mit dem Glauben und der Hoffnung verbunden. Das ist wichtig für das Verständnis des Verses 13. … Sie kennt im Glauben jenes „Hoffen“, da nichts zu hoffen ist“, wie Luther Rö 4,18 wiedergibt. (de Boor)
  • Sagen wir es offen: All das ist nicht die Beschreibung unserer Person. Aber es ist das genaue Porträt Jesu. Jeden dieser Sätze könnte man veranschaulichen, indem man von Ihm erzählt. (Voigt)
  • Zwar steht in diesem Kapitel kein Imperativ. Aber diesen „Weg über allen Wegen“ (12,31b) sollen und können wir gehen. (Voigt)
  • Zur Liebe kommt es nicht anders, als dass – trotz aller täglichen Versagen, Einbrüche, Niederlagen, trotzt der nicht auszufilternden Störgeräusche unseres aufdringlichen alten Ich, trotz der Nervenproben, denen uns unsere Mit-Sünder immer wieder aussetzen, – Christus uns in seiner uns zugewandten Liebe überwindet und in die starke Strömung seines Liebens hineinzieht. (Voigt)
  • Liebe ist die Substanz der Ewigkeit. … Gott ist nicht Prophetie, Gott ist nicht Erkenntnis, Gott ist nicht Glaube, aber „Gott ist Liebe“ (1Joh 4,16). (de Boor)
  • Im Sinne von 1Kor 13 liebt, wer sich selbst als Liebender nicht interessant ist, sondern nur die Liebe Christi auf dem Plan sieht. (Voigt)
  • Je mehr ich mit Christus beschäftigt bin, und je mehr ich mich auf das verlasse und das gelten lasse, was er an mir und meinem Mitmenschen tut, desto mehr wird es zur wirklichen Liebe kommen. (Voigt)
  • Der Weg über allen Wegen (12,31b) … ist allein Christi „Möglichkeit“. (Voigt)
  • Der ganze Stolz der Korinther: Als Besitzer und Genießer der Geistesgaben meinten sie, jetzt schon am Himmel Anteil zu haben. Sie irren. Der Heilige Geist ist, indem wir ihn haben bzw. er uns gegeben wird, zwar „Vorschuss“ auf das Kommende, der „Anbruch“ des Kommenden (2Kor1,22; 5,5; Eph 1,14; Röm 8,23), aber die Gaben, in denen er wirksam ist, sind nur seine Manifestationen in der Weise der Vorläufigkeit. (Voigt)
  • Warum bedarf es denn der Prophetie und Sprachengabe, der Weisheit und der Erkenntnis, der Theologie, der Predigt und der Katechese, der …? Weil wir den Zugang zu Gott zurzeit nur im Medium des Irdischen, weil wir den Schatz nur im Tongefäß haben. (Voigt)
  • Unser Gotterkennen ist bis zur Aufhebung der Verborgenheit Christi und seines Reiches ein indirektes, gebrochenes. (Voigt)
  • Diese lebendige Spannung müssen wir ertragen, dass unsere Gotteserkenntnis vom Geiste Gottes selbst geschenkte Wahrheit ist, für die wir nur staunend danken können (2,10-16). Und doch zugleich etwas „Stückweises“, das einem Endgültigen und Ganzen weichen muss. (de Boor)
  • Die ganze Bilderwelt ist dann „abgetan“, nicht weil sie falsch war, sondern weil sie „erfüllt“ ist und wir unmittelbar in der Wirklichkeit stehen, von der die Prophetie in ihren Bildern redet. (de Boor)
  • Beim Spiegel haben wir an den Spiegel des Altertums zu denken, der nur aus einer blanken Metallscheibe bestand und nicht mehr als die Umrisse unklar wiedergab. … Wir sehen Gott nur „im Spiegel“ seiner Taten, „im Spiegel“ seines Wortes. Vergleiche 4Mo 12,6-8. (de Boor)
  • Haben wir nichts „Bleibendes“? … Es wird auch das Geben und Schaffen des ewig reichen Gottes nie aufhören. So wird auch im „Endgültigen“ die Liebe immer wieder zu erwarten und zu „hoffen“ haben, was Gott noch für sie bereit hält. Nie wird Gott sagen, dass er jetzt allen seinen Reichtum erschöpft und nun nichts weiter mehr zu geben habe. So wird die Liebe auf ewig mit „Glauben“ und „Hoffen“ verbunden bleiben. (de Boor)
  • Paulus sah die tödliche Gefahr in Korinth. „Liebe haben sie nicht“, das war sein Schmerz im Blick auf viele Gemeindeglieder. (de Boor)
  • Als Gott Saulus die Augen auftat und ihm seinen Sohn offenbarte (Gal 1,13-16), da sah er in dem zerschlagenen, blutenden, ausgestoßenen, sterbenden Jesus nicht mehr den erwiesenen Gotteslästerer, den zu Recht Verfluchten, da sah er in Ihm die Liebe, die alles aushält, alles glaubt, alles hofft, alles duldet. … In ihm lebte nun Christus, der Sohn Gottes, der ihn liebt und sich selbst für ihn dargegeben hatte. In der Schwachheit und Torheit Gottes am Kreuz sah er Gottes unbegreifliche Liebe, von der ihn nichts mehr scheiden konnte, der er nun aber gehören und dienen musste mit jedem Atemzug. Nun wusste er es: „Wenn ich mit den Zungen der Menschen rede und mit denen der Engel, Liebe aber nicht habe, bin ich … (1-3). (de Boor)
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