26 Judika – Gehorsam und Gnade

Gehorsam und Gnade

1.    Predigttexte

I:   Joh 18,28-19,5            26-1n Pilatus versucht Jesus zu richten – Joh 18,26-19-5
II:  Hebr 13,12-14
III: Hiob 13,12-14
IV: Mk 10,35-45
V:  Hebr 5,7-9
VI: 1Mo 22,1-13

.   alt – IV: 4Mo 21,4-9

.           V:  Joh 11,47-53

2.    Wochenspruch

o    Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. (Mt 20, 28)

3.    Was ist das Besondere dieses Sonntags im Kirchenjahr?

o    Der Name des Sonntags Judika leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Judica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta“ (Ps 43,1)

o    Mit diesem Sonntag beginnt nach altem Brauch die eigentliche Passionszeit.

o    Nach dem Sonntag Laetare, an dem die Hingabe Jesu bedacht wurde, betont nun der Sonntag Judika den Gehorsam Christi genauso wie unseren Gehorsam. Es geht also um unsere Antwort auf Gottes Handeln und Gebot, die unaufgebbare Dualistik der Gnade Gottes: Wenn sie nicht angenommen wird, kann sie auch nicht wirken. Es ist die Freiheit der Selbstentscheidung, von Gott geschenkt, die uns auch das Verderben bringen kann. Die Texte zeigen uns in teilweise grausamer Härte, wie Gehorsam immer auch zum Segen führt.

o    Auf dem Weg zum Kreuz erkennen wir den Gehorsam, mit dem Jesus alle Schmach, die ihm zugefügt wurde, geduldig getragen hat.

o    Im Evangelium dieser Woche wird deutlich, dass, wenn wir Anspruch auf einen Platz an Jesu Seite erheben wollen, von uns der gleiche Gehorsam gefordert wird.

o    Aber wir erfahren immer wieder, dass wir zu solchem Gehorsam nicht fähig sind, und sind dankbar, dass Jesus Christus durch seinen Gehorsam unser aller Heil bewirkt hat.

4.    Platz für Anmerkungen

http://www.sibirjak.de/judika-5-sonntag-in-der-passionszeit/

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