06-2 Freundlichkeit Gott ist erschienen – Tit 3,4-7

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Tit 3,4-7

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

  • Beachte das Bindewort „als aber“! 4
    • Was wird hiermit ausgedrückt???
    • Wann „erschien die Freundlichkeit Gottes“?
  • Was ist hier mit „Freundlichkeit Gottes“ gemeint?
    • Was ist mit Gottes „Menschenliebe“ gemeint?
  • Was bedeutet das Wort „Heiland“?
    • Wer wird hier und wer im Vers 6 als „Heiland“ bezeichnet?
  • Wann „machte Er uns selig“? 5
    • Was meint „selig machen“?
    • Wer ist mit „uns“ gemeint?
  • Was sind „Werke der Gerechtigkeit“? Wozu werden sie getan?
    • Welche „Werke“ in diesem Sinne hast du schon getan?
  • Beachte den Kontrast: sondern!
    • Welche Standpunkte werden hier voneinander abgegrenzt?
  • Was ist unter „Barmherzigkeit“ zu verstehen?
    • Was ist mit „Seine Barmherzigkeit“ gemeint?
  • Was ist das „Bad der Wiedergeburt“?
    • Was ist das „Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im HG“?
    • Wer oder was ist der „Heilige Geist?
  • Beachte das Wort: „durch“! Was besagt es?
    • „Wie“ machte Gott uns nach Seiner Barmherzigkeit selig?
  • Wer ist „Er“ in Vers 6? 6
  • Was bedeutet, dass der Heilige Geist „reichlich ausgegossen“ wurde?
    • Durch wen wurde und wird der Heilige Geist „ausgegossen“?
    • Wie geschieht das?
  • Was bedeutet es, dass Jesus Christus „unser Heiland“ ist?
  • Beachte das zielorientierte Bindewort: damit“! 7
    • Um was geht es? Was ist das Ziel?
  • Wie wird man „durch dessen Gnaden gerecht“?
    • Was heißt es „gerecht“ zu sein?
  • Welche Bedeutung hatte das Wort „Erbe“ im Judentum damals?
    • Was bedeutet es „Erbe des ewigen Lebens“ zu sein?
    • Gibt es Gewissheit, dass ich wirklich „Erbe“ bin?
  • „Nach unserer Hoffnung“ – Um welche Hoffnung geht es hier?
    • Was ist Hoffnung?
  • Warum hat Paulus diese Verse an Vers 3 angeschlossen?
    • Was wollte Paulus dem Titus mit diesen Versen sagen?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

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1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

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2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

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2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

  • Dem Tiefpunkt des Menschenhasses (3) steht im folgenden Vers 4 der Höhepunkt der Menschenliebe Gottes gegenüber. (Bürki)
  • Die Gnade, die in 2,11-14 das Erziehungsgeschehen innerhalb der Gemeinde betont, erscheint jetzt (3,4-7) als Menschenliebe Gottes, die das Verhalten der Gemeinde gegenüber der Welt begründet (3,8): Weil Gott in Jesus seine Güte und Barmherzigkeit allen zeigt, können die Jünger Jesu, aus der Gnade der Vergebung lebend, allen Menschen Güte und Sanftmut entgegenbringen (Eph 4,32). (Bürki)
  • „Freundlichkeit“ (4) – auch die „Güte, Milde, Umgänglichkeit Gottes, (Röm 2,4; 11,22; Eph;2,7). (Voigt)
  • In die Welt des Hasses (3) tritt Jesus, die verkörperte Güte Gottes (4). (Bürki)
  • In Vers 5 ist gemeint: Gott „ hat uns gerettet durch ein Bad, das Wiedergeburt und eine Erneuerung bewirkt, die aus dem Heiligen Geist stammt.“ (Auch Eph 5,26 hat das Wasserbad – im ‚Dativus instrumentalis‘ – die Bedeutung des Heilsmittels). (Voigt)
  • „Erneuerung des Heiligen Geistes“ – Der Genitiv zeigt die Urheberschaft an. Der Geist ist der Urheber der Wiedergeburt und der Erneuerung. Die Erneuerung folgt der Neuschaffung. Das Neugewordene wird erneuert. (Bürki)
  • Werke sind nicht Grund für das Heil (5), sondern Folge der Rettung (8). (Bürki)
  • Weil Gott Erbarmen hat, darum ist Er gnädig. (Bürki)
  • Das Bild von der Ausgießung des Geistes ist alttestamentlich (Joel 3,1f; Jes 32,15; 44,3; Hes 39,29). Man übersehe nicht: der Geist wird nicht direkt, sondern „durch Jesus Christus, unsern Retter“ gegeben. (Voigt)
  • Wir haben einen der Texte vor uns, die die ungeheure Veränderung vom vorchristlichen Einst zum christlichen Jetzt aufs stärkste herausstellen (Röm 6,19-22; 1Kor 6,9-11; Eph 2,1-13; 4,17-21; Kol 3,5-8; 1Petr 2,25; 4,1-5). Auch wenn man Vers 3 nicht mit vorliest, wird man dieses Woher im Auge haben. (Voigt)
  • Wir haben keinerlei Anlass, unsere Zusammengehörigkeit mit unseren nichtchristlichen Mitmenschen, wer sie auch seien, zu verleugnen. Dies ist auch von Bedeutung für unsere Stellung in Staat und Gesellschaft (3,1. Christen fügen sich ein – „bereit zu jedem guten Werk“ (8). (Voigt)
  • Christen wissen sich, ihrer Herkunft nach, sogar mit Menschen verbunden, wie sie in 3 beschreiben sind, und wenn solches Leben für sie jetzt Vergangenheit ist, dann nicht, weil sie etwas Besseres erfunden und zuwege gebracht hätten, sondern weil Gott eine neue Situation geschaffen hat. (Voigt)
  • Der ganze Abschnitt besteht aus einem Satz. … Die Predigt hat die Aufgabe, deutlich zu machen, wieso es sich hier wirklich um Rettung handelt: Hier wurde einem unerträglichen, heillosen, finsteren Zustand ein Ende gemacht. „Christus der Retter ist da“. (Voigt)
  • „Er hat uns gerettet“, das den ganzen Abschnitt regierende Verb steht in der Zeitform „Aorist“ und unterstreicht dadurch das in der Vergangenheit ein für allemal Geschehene. (Bürki)
  • Vers 8 sagt, was der Abschnitt will und was also auch bei unserer Predigt herauskommen soll. (Voigt)
  • Von Jesu Geburt ist im Text nicht ausdrücklich die Rede, sondern von seinem Erscheinen auf Erden, und auch von diesem so, dass dabei die Wesensart „Gottes unseres Heilandes“ sichtbar wird, seine „Güte und Menschenliebe“. (Voigt)
  • Das „Sichtbarwerden“ der Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes ist nichts anderes als das Kommen Jesu, sein Eingang in unsere Welt und sein Auftreten unter uns. (Voigt)
  • Die Menschenliebe Gottes nahm Menschengestalt an in Jesus. Er hat Erbarmen mit dem Volk, Er heilt die Kranken und geht den Verirrten nach, Er gibt Sein Leben für die Verlorenen. (Bürki)
  • Da alles Verstehen mit dem Sichverwundern anfängt, sollte die Predigt herauszuarbeiten versuchen, wie überraschend die Wende ist, von der unsere Verse sprechen. Dass das Wort Liebe diesmal durch Alltagsworte wie „Umgänglichkeit“ und „Menschenfreundlichkeit“ ersetzt ist, könnte uns aufhorchen lassen. (Voigt)
  • Der „Selige“ (1Tim 6,15) – nichts kann Ihn bedrohen – und „allein Mächtige, der König über die, die als Könige herrschen, und Herr über die, die als Herren regieren“ – ist unter uns in Seiner „Liebe zu den Menschen“! Wir müssen umlernen, wenn wir begreifen wollen. (Voigt)
  • Er bleibt uns entzogen und unerreichbar, es sei denn, Er gibt sich uns zu erkennen und schafft von Sich aus mit uns Kontakt. Eben dies letztere ist erstaunlicherweise geschehen! (Voigt)
  • Wir sind so schnell dabei, Gott Vorschriften zu machen: Wenn es Ihn gibt, dann hätte Er doch die Pflicht zu verhindern, was uns nicht recht ist, und zu bewirken, was wir uns wünschen, und die Menschenliebe gehöre zu seinen selbstverständlichen göttlichen Verpflichtungen. Wir sind schnell dabei Ihm vorzurechnen, dass Er sich ganz ungöttlich verhalten und geführt habe. Deshalb könne Er – wenn „es“ Ihn „gäbe“ – es uns nicht verübeln, dass wir künftig nicht mehr mit Ihm rechnen. Wie weit sind solche Gedanken von dem großen Staunen entfernt, das sich in dem hier vorliegenden Text ausspricht. (Voigt)
  • „Als aber …“: hier ist von einer Wende gesprochen, von einem in keiner Weise zu erwartenden oder gar zu fordernden Neuanfang von Gottes Seite her. (Voigt)
  • In was für eine Welt ist Christus gekommen? Der – unmittelbar vorangehende Vers 3 zeichnet ein trostloses Bild. … Oder aber (5a) sich verlassend auf selbstgetane Werke in eigener Gerechtigkeit. Es geht jetzt nicht in der Weise um Entgleisung und Verirrung, sondern auf sture Art, und letzten Endes doch auch wieder nur: töricht, ungehorsam, verirrt, versklavt und böse, nur im Unterschied, dass in dem allem der sich selbst genügende und eben damit seinem Gott gegenüber verschlossene, sich Ihm gegenüber behauptende Mensch sich aufbaut und darstellt. Alles in allem: Menschen , die nicht mehr Geschöpfe und Kinder Gottes sein wollen und darum im Abfall von Gott leben. (Voigt)
  • Gott ist plötzlich da, anwesend mitten in der Welt, die Ihn nicht kennt und in die Er nicht hineinpasst. Es wäre ein hinreißender Bühneneffekt, wenn ein Regierender unerwartet im Lager der Rebellen erschiene. Oder, weniger dramatisch: Es wäre eine seltsame Überraschung, wenn Menschen, einig in der Abneigung gegen einen anderen, es erleben müssten, wie die Tür aufgeht und ebendieser andere einträte, so dass die nicht mehr unter sich wären. (Voigt)
  • Das Wichtigste: Gott ist unter uns, seine Rebellen, getreten, in „Güte und Menschenfreundlichkeit“. (Voigt)
  • Nichts davon, dass wir erschreckt zusammenfahren müssten, überrumpelt und unterworfen durch göttliche Allmacht. Er kommt waffenlos. Nicht einmal zur Verteidigung Seiner Selbst gedenkt ER seine Macht zu gebrauchen, und Er weiß ja, in was für eine Welt Er sich begeben hat und was von den Menschen, unter die Er sich mischt, zu erwarten sein wird. Mit der Krippe hat Er sich bereits für das Kreuz entschieden. (Voigt)
  • Gott ist der Menschengott, der es in seiner Liebe nicht lassen kann, sich um uns zu bemühen. (Voigt)
  • Auf die gewinnendste Weise begegnen wir IHM! Ein Neugeborenes im Futtertrog, so richtig etwas zum Liebhaben! Später der Mann unter seinen Menschenbrüdern und -schwestern, nicht sich und das Seine suchend, sondern sie, und dies gerade dann, wenn niemand sonst etwas von ihnen wissen will. (Voigt)
  • Die Gottentfremdeten gewinnt Er, indem Er sie liebhat. (Voigt)
  • Jesus macht es ihnen nicht leicht (Mt 5,20; Lk 14,27-33), aber Er ist nie gegen sie, sondern für sie. Wohin Er kommt und bei wem Er Zutritt findet, dort wird Gott wieder Herr im Leben der Menschen. (Voigt)
  • Gott ganz nahe! Wer es entdeckt, bei dem bricht wohl einiges zusammen (Lk 5,8). (Voigt)

 

  • Taufe und Wiedergeburt sind, wie man an diesem Text sieht, zusammengebunden. Sein Hauptsatz: „Er rettet uns durch ein Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung, die der Geist bewirkt“. Über den Heiligen Geist ist dann, in einem untergeordneten Relativsatz gesagt, dass der rettende Gott ihn durch Jesus Christus, unsern Heiland, reichlich über uns ausgegossen habe. (Voigt)
  • Dieser Christus Jesus tritt heute in unser Leben ein. Wie geht diese Rettung heute vor sich? Ganz gewiss durch die Predigt von dem Gott, „der uns gerettet hat und berufen mit heiligem Ruf, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem Vorsatz und nach der Gnade, die uns in Christus Jesus gegeben ist“ (2Tim 1,9). (Voigt)
  • In unserem Text ist nun von der Taufe die Rede. Auch sie ist, wie das „durch“ erkennen lässt, ein Gnadenmittel, ein Stück „Welt“ also, dessen sich Gott für Sein Handeln an uns bedient und an das Er, nach Seinem souveränen Willen, die Weitergabe Seines Heils und darin eben Seines rettenden Handeln gebunden hat. (Voigt)
  • Wort und Sakrament sind verschiedene Weisen des Kommens und Wirkens des dreieinigen Gottes zu und an uns. (Voigt)
  • Das „Sichtbarwerden der rettenden Gnade Gottes“ (2,11), das Auf- und In-Erscheinung treten Seiner Güte und Menschenliebe vollzieht sich für uns in der Taufe. (Voigt)
  • Wie die große Epiphanie (Christi Geburt) zwar allem Glauben vorausgeht, wohl aber auf Glauben wartet und Glauben weckt, so tut es auch die kleine Epiphanie (Christi Kommen in der Taufe). Sie ereignet sich als Sein anfang-setzendes Tun vor allem Glauben, aber sie wartet auf meinen Glauben und weckt ihn. (Voigt)
  • Hat Gott sich einmal für die Inkarnation entschieden, dann ist damit auch entschieden, auf welche Weise Er zu uns kommt: nicht unter Umgehung der dafür bestimmten Wirkmittel, sondern „in, mit und unter“ ihnen. Dies ist der Sinn des „durch“ in Vers 5. (Voigt)
  • Ist man „in Christus“ – also eingetaucht und einbezogen in die Wirklichkeit des auferstandenen Christus -, dann ist man eine neue Kreatur (2Kor 5,17; Gal 6,15). (Voigt)
  • Die Taufe ist Neuschöpfung. (Jeremias in Voigt)
  • Als Getaufter darf und soll ich gegen die Erfahrung, die ich noch immer täglich an mir und mit mir machen muss, den neuen Träger meines Namens glauben. Ich kann ihn nicht sehen (Kol 3,3; 1Joh 3,2), aber er ist da! Er ist so sehr und so gültig und wirklich da, dass ich sagen kann: Eigentlich lebe gar nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir (Gal 2,20; Phil 3,12). (Voigt)
  • In, mit und unter der Wassertaufe ereignet sich die Erneuerung, die der Geist Gottes bewirkt. (Voigt)
  • Wir teilen die Sorgen deren, die in einer „bloßen Tauf-Wiedergeburt“ eine gefährliche Entstellung des hier gemeinten sehen. Jawohl, Christus will „angenommen“ werden, und wer Ihn annimmt, gerät in die eben beschriebene Bewegung. Aber weder mein Glaube noch meine Bekehrung machen Jesu Werk zu dem, was es ist – den neuen Anfang setzendes, voraussetzungsloses Handeln „nach Seiner Barmherzigkeit“ (5) -, sondern Christus bringt (ehe einer von uns glauben konnte) mit sich den neuen Äon (das neue Zeitalter) im Erscheinen Seiner Güte und Liebe. Wir werden neu geboren (Joh 3,3.5), wir werden erneuert; Er „rettet“. Gerade darin hat der Glaube seinen stärksten Trost. (Voigt)
  • Sind wir als die um Christi willen „Gerechten“ in einem neuen, heilen Verhältnis zu Gott, dann bedeutet dies Anwartschaft auf das „Erbe“. Der Begriff meint im AT das Land der Verheißung. Er ist im NT eschatologisiert (1Petr 1,3f). (Voigt)
  • Gott bietet alles „reichlich“ (6) dar. Wer dieses reiche Schenken Gottes im Heiligen Geist erfährt, in dem wird der Bann gebrochen, der ihn süchtig nach Genuss werden ließ. (Bürki)
  • Den moralisch schwachen und im Glauben armen Gemeinden auf Kreta soll Titus die Quelle aller Erneuerung für Gemeinde und Volk zeigen: Gott ist reich an Barmherzigkeit und neuschaffender Gnade. (Bürki)
  • Als Paulus in 2,11 zeigte, dass das Evangelium jeden in seiner Lebensführung vom Bösen trennt und zum guten Handeln bringt, sagte er: „Die Gnade Gottes erschien“. Hier, wo er zeigt, dass Christen gegen alle, ob sie auch noch so unverständig und boshaft seien, in der Sanftmut und Freundlichkeit verharren dürfen, wechselt er absichtlich den Ausdruck und nennt, was er dort Gnade nannte, „Gütigkeit und Menschenfreundlichkeit“. Ist Gott so, wie viel mehr sollten es die Christen sein! (Schlatter)
  • Gottes freies Lieben, Geben und Schaffen macht sich auch in der Weise offenbar, wie Er uns geholfen hat (5b-6). … Gott stellt durch die Taufe einen neuen Menschen her, nicht durch das Wasser, sondern durch den Heiligen Geist. … Die Absicht Gottes bei der Taufe liegt darin, den ganzen Lebensstand unserer Person zu erneuern. (Schlatter)
  • Die Taufe gibt uns Anteil an dem ganzen errettenden Wirken Gottes und enthüllt uns Seinen dreifachen Namen. Das Werk des Geistes, des Christus und des Vaters, der beide sendet und in beiden wirksam ist, wird in uns begonnen und uns durch sie bezeugt (Schlatter)
  • Erwähnt Paulus die Sakramente, so verbindet er mit ihnen den ganzen Reichtum der Gnade des Christus, weil er in ihnen den Willen Jesu nicht nur teilweise, sondern vollständig ausgeprägt und wirksam sieht. (Schlatter)
  • Warum hat Paulus hier den Glauben nicht genannt? … Er will hier nicht erläutern, welches Verhalten unsererseits uns in die Gnade Gottes versetzt, sondern wie Gott sich gegen uns verhält. (Schlatter)