06-1 Die Mission der Hirten – Lk 2,15-20

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Lk 2,15-20

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

  • Was haben die Engel bei den Hirten gemacht? 15
  • Was hatderHERR den Hirten offenbart?
    • Wer ist der Herr?
  • Warum wollen sie nach Bethlehem gehen?
  • Wo fanden sie Maria und Josef mit dem Kind? 16
    • Warum eilten sie?
    • Was „fanden“ sie in Bethlehem?
  • Welches Wort breiteten sie aus? 17
    • Wie sind die drei Titel in Vers 11 zu verstehen?
    • Warum steht hier ‚rhema‘ und nicht ‚logos‘?
  • Was hatten sie gesehen?
    • Das Kind oder die Wahrheit der Engelworte?
  • Warum steht das Kind im Zentrum?
    • Wem werden die Hirten diese Begebenheit erzählt haben?
  • Wer ist „alle“? 18
    • Waren in dem Stall noch mehr Reisende / Flüchtlinge?
  • Warum „wundern“ sich die Menschen?
    • Was ist so ungewöhnlich daran?
  • Sind die Leute zu den Hirten gegangen, oder die Hirten zu den Leuten?
  • „Maria aber“ – Was ist bei Maria anders? 19
    • Was meint „Worte im Herzen behalten“?
    • Was meint „Worte bewegen“? – mit ihnen ‚würfeln‘?
    • Auch hier steht ‚rhema‘ und nicht ‚logos‘!
  • Warum im Herzen und nicht im Kopf?
  • Wohin kehrten die Hirten um? 20
    • Wofür können wir loben und preisen?
    • Welche Worte und Taten Gottes erfüllen unser Herz?
  • Was wussten die Hirten von Jesus?
    • Was glaubten und erwarteten sie von ihm?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

o

 

1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

o

 

2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

o    Die Hirten haben zu erkennen gegeben, wieso sie gekommen sind, sich für dieses Kind interessieren, und wieso sie es hatten finden können. (Rengstorf zitiert in Voigt)

o    Grund, Gott zu loben, besteht auch für Hoffende. … Den Hirten blieb nichts anderes, als hoffend zu warten, bis der, den sie als kleines Kind gesehen hatten, zum Manne herangereift sei und sein Werk ausführen würde. (Voigt)

o    Wenn es wahr ist, dass Marias Bedeutung nicht in sich selbst liegt, sondern darin, dass sie zuerst das wunderbare, rettende Handeln Gottes an sich geschehen lässt, dann ist sie darin Urbild der Kirche. Sie hört, sie glaubt, sie lässt sich von Gott für sein Heilswerk benutzen, sie wird Gottes Instrument und Organ, sie bedarf des Zeichens, sie ist der Vergewisserung bedürftig, weil sie der Anfechtung ausgesetzt ist, und sie hält und bewegt … die Dinge in ihrem Herzen, bis sie – nach einer Zeit des Irrewerdens und Nichtverstehens – zuletzt doch bei ihrem Sohn zu Hause ist. (Voigt)

o    Das Zeichen dient nicht dazu, das Kind zu finden, sondern dazu, dessen gewiss zu werden, dass das Kind der vom Engel angekündigte Heiland ist. … Das Gott Sein des Kindes ist für Menschenaugen nicht wahrnehmbar. Wieso Gott in diesem Geschehen am Werk ist, sagt nur das Wort. … Tut Gott seine Taten auch ganz im Verborgenen, so tut er sie doch nicht jenseits dessen oder hinter dem, was man sieht, sondern eben in dem, was wir sehen können und sollen. … Der Glaube nimmt wahr, was hier geschehen ist: Die Menschwerdung Gottes. (Voigt)

o    Die Menschwerdung Gottes an diesem bestimmten Punkt in der Geschichte – unter Augustus und Quirenius – schließt für uns die Zumutung ein, uns mit unserem Fragen, Hören, Hinsehen und Wahrnehmen dorthin zu begeben, wo ER zu finden ist. (Voigt)

o    Zu uns kommt in seinem Wort und in seinen Sakramenten der Herr, der in die aktuelle Begegnung immer das mit hineinbringt, was er uns zugut getan hat und gewesen ist: Seine Geburt, sein Menschenleben, sein Wirken, Leiden, Sterben und Auferstehen. … Die unmittelbare Augenzeugenschaft, die das Vorrecht der neutestamentlichen Generation gewesen ist, fehlt uns (1Petr 1,8). Wir haben dafür ihre Schriften, die aufzuschließen und verständlich zu machen – möglichst als wären wir dabei! – Aufgabe der Theologie ist. (Voigt)

o    Der ans Wort gebundene, aus dem Wort lebende Glaube wird immer und überall, also auch bei uns, ein sich wundernder Glaube sein. Er ist stets der Anfechtung ausgesetzt und auf immer neue Vergewisserung angewiesen. (Voigt)

o    Wem Weihnachten die große umwerfende Neuigkeit ist, der behält sie nicht für sich. … Wer meint, ihm fehle es an theologischem Wissen und rhetorischem Können und er müsse die Weihnachtsbotschaft aus diesem Grunde für sich behalten, der sei daran erinnert, dass die ersten, die sie weitergaben, Hirten gewesen sind. … Übersehen wir nicht, dass das Gotteslob der Hirten sich im Alltag ereignete. (Voigt)

o    Es gibt Probleme in der Welt, für die unser Arm zu kurz ist. Aber wohin er reicht, dort sollen wir zufassen. (Voigt)

o    Es lebt sich anders, seit ER uns so nahe ist. (Voigt) Wären die Hirten nicht gegangen, dann wäre das Alte eigentlich nicht mehr das alte Alte gewesen. Sondern dazwischen stünde die verpasste Gelegenheit ihres Lebens. (Bösinger)

o    Die Hirten sind ein geringes Volk. Würden sie in der Straßenbahn mitfahren, würden alle Leute von ihnen abrücken. (Bösinger)

o    In geistlichen Flauten muss man einfach ein Stück Gehorsam üben. … Die Hirten sehen das, was ein Abraham, ein Jesaja, ein Daniel nur geweissagt haben. (Bösinger)

o    Gemeinde ist eine Schar von Menschen, die sich gegenseitig mit der geistlichen Erkenntnis und Erfahrung aushilft. … Solche Mütter wünschen wir uns, die Sammelorte der Erkenntnis und des Glaubens sind. (Bösinger)

o    Hat sich mit Weihnachten etwas verändert? Alles hat sich verändert! … Alles ist nach dem Fest wieder, wie es vorher war: Der Alltag, die Arbeit, die Schwierigkeiten … Und doch ist alles anders. (Bösinger)

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