35-2 Lebt singend – Kol 3,12-17

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Kol 3,12-17

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

  • Womit verbindet das Wort „so“ unsern Text? 12
  • Wie meint Paulus das Wort „anziehen“?
    • Hat er auch schon etwas vom „ausziehen“ geschrieben?
  • Was zeichnet die „Auserwählten Gottes aus?
    • Was sind das für Menschen?
  • Warum werden sie „heilige und Geliebte“ genannt?
    • Wann ist jemand ein „Heiliger“?
  • Was meint herzliches Erbarmen? Beschreibe es!
    • Was meint Freundlichkeit? Beschreibe es!
    • Was meint Demut? Beschreibe sie!
    • Was meint Sanftmut? Beschreibe sie!
    • Was meint Geduld? Beschreibe sie!
  • Was meint „sich einander zu ertragen“? 13
  • Was ist Vergebung?
  • Beachte die wichtigen Worte „wie der Herr“ und „so“!
    • Wie haben wir zu „vergeben“?
  • Was ist Liebe (agape)? 14
    • Wieso wird die Liebe, das „Band der Vollkommenheit“ genannt?
  • Wie sind die Worte „ über alles aber“ zu verstehen?
  • Was weißt du über den „Frieden Christi“? 15
    • Wie wurden wir zu diesem Frieden „berufen“?
    • Was meint „in einem Leibe“?
    • Wie kann der Friede etwas „regieren“?
  • Wie ist man dankbar?
  • Beachte erst „FriedeChristi“ jetzt „Wort Christi“! 16
    • Was ist das Besondere am Wort „wohnen“?
  • Erkläre die Verben „lehren“ und „ermahnen“!
  • Was ist „Weisheit“?
    • Wann wird Weisheit zur Weisheit?
  • Warum ist das „Singen“ dem Apostel so wichtig?
    • Eph 5,17ff!
  • Wie ist „singen in euren Herzen“ zu verstehen?
  • Beachte die Wiederholung von „dankbar“!
  • Jetzt geht es ums „“Tun“! 17
    • Woran denkt Paulus bei dem Wort „alles“ in Vers 17?
  • Wie ist „im Namen des Herrn Jesus“ zu verstehen?
  • Wieder „danken“!
    • Wie passen „danken“ und „tun“ zueinander?
  • Wie kann man Gott durch Jesus danken?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

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1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

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2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

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2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

  • Das Wort „herzliches Erbarmen“ (12) meint eigentlich die Eingeweide, dann auch, dass es einem „durch und durch“, also „an die Nieren“ geht. (Voigt)
  • Wie Gott sich zu uns stellt und hält (Röm 12,1; 2Kor 1,3; Röm 2,4; 11,22; Eph 2,7; Tit 3,4; Röm 9,22) und was wir an Christus sehen (Phil 2,8; 2Kor 10,1), das wird auch unser Leben prägen. (Voigt)
  • Der „Christusfriede“ (15) verbindet Getrenntes (Eph 2,14). (Voigt)
  • Das griech. Wort „regieren“ (15) bezeichnet ursprünglich die Tätigkeit des Schiedsrichters, heißt dann aber auch „regieren“ oder „bestimmen“. (Voigt)
  • „Ein Leib“ (15): Welche ethischen Konsequenzen das Einssein in einem Leibe hat, kann man beispielsweise an Eph 4,25 studieren. (Voigt)
  • „Seid dankbar“ (15) heißt eigentlich: „seid Dank-Sagende“. (Voigt)
  • „Das Wort Christi“ (16) oder „die Christuspredigt“ – beides ist denkbar. Die Partizipien erläutern die verschiedenen Gestalten, in denen das Wort von Christus vernehmbar wird: Lehre und Mahnung, aber auch Singen von (alttestamentlichen) Psalmen (Lk 20,42; 24,44;Apg 1,20; 13,33), und von neuen (geistgewirkten) Liedern. Hymnus: der festliche Lobgesang. Ode: das Lied, in dem Gottes Taten gepriesen und verherrlicht werden. (Voigt)
  • „In euren Herzen“: Es soll nicht nur der Mund singen, sondern der ganze Mensch soll beteiligt sein. (Voigt)
  • „Wort“ und „Werk“ (17): Damit sind die beiden Teile des Abschnitts (12-15 und16) aufgegriffen. (Voigt)
  • „durch Ihn“: Alles was sich zwischen dem Vater und uns abspielt, geschieht durch Christus. Dies gilt auch dann, wenn das Wort „Werk“ bzw. „Tat“ sich auf das tägliche Leben bezieht. (Voigt)
  • Wenn jemand nach einer ganz einfachen Formel für das sucht, was christliches Leben ist, in V.17 hätte er sie. (Voigt)
  • Bedeutsam ist, dass hier Sonntag und Alltag, gottesdienstliches und weltliches Leben zusammengesehen sind. … Wir gehören in der „Welt“ keinem anderen Herrn als in der „Kirche“. (Voigt)
  • „Im Namen Jesu“ heißt soviel wie, in Jesu Gegenwart und damit im Bereich seines Wirkens; denn mit dem Namen ist die lebendige Person präsent. Sind Christen beisammen, dann rufen sie den Namen des Herrn an (1Kor 1,2; Röm 10,12; so ist wohl auch 1Kor 5,4; Phil 2,10 zu verstehen). Im Namen Christi werden (nach Joh 17,11f.21) die Christen erhalten, und das „heißt“, dass sie „in dem Liebesbereich des Vaters und des Sohnes stehen“. Das wiederum „bedeutet, in dem Bereich einer Kraft zu stehen, die die Jünger auch außen als sein unantastbares Eigentum gegen alles Verderben schützt und sie in ihrem Verhältnis zueinander eint.“ (ThWNT V, S.271 in Voigt)
  • Von dem Himmel und Erde „erfüllenden“ Christus sind wir umgeben und umschlossen; wir haben ihn ja „angezogen“ (12), also umhüllt er uns wie ein Kleid. So sind wir „in Ihm“. (Voigt)
  • Man könnte sagen: Ihr habt Christus angezogen (Gal 3,27) – wozu dann noch die Ermahnung von V. 12? Aber gerade hierauf kommt es an, dass Christi Tun für uns und unser Tun in Christus aufeinander bezogen bleiben: Ihr habt angezogen – also zieht an! Ohne den Imperativ wäre es Magie, ohne den Indikativ wäre es Gesetzlichkeit. (Voigt)
  • In der Predigtvorbereitung mag man die einzelnen „Tugenden“ durchgehen und sich dabei klarmachen, wieso sie alle zu dem Christusgewand gehören. Das „herzliche Erbarmen“ lässt sich fremdes Wohl und Wehe nahe gehen, bis ins Körperliche hinein. Es ist also das Gegenteil von Gleichgültigkeit, Distanziertheit, Kälte. Hier denkt und fühlt man mit dem anderen Menschen mit, als wäre er man selbst („du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst). Da teilt man sein Schicksal. Da lässt man ihn nicht laufen und wenn man ihm äußerlich nicht zu helfen vermag, man ist bei ihm, und er darf einer ehrlichen, tiefen Anteilnahme sicher sein. (Voigt)
  • „Freundlichkeit“: Sicher nicht die zu christlicher Maske erstarrte „Warmherzigkeit“, die, weil aufdringlich und „gespielt“, manchem schon lästig geworden ist. Wohl aber eine schlichte, sachliche Umgänglichkeit, die es gut meint und auf die man sich verlassen kann und der es an echten Herztönen nicht fehlen wird. (Voigt)
  • Die „Demut“ spielt sich nicht selbst auf und begehrt nicht die Ehrenplätze. Sie ist nicht in sich selbst verliebt, sondern hält sich herunter zum Niedrigen (Röm 12,16). (Voigt)
  • Die „Sanftmut“ ist gütig und mild. Sie braust nicht auf und verliert nicht die Selbstkontrolle. Wer hierin nicht ein Naturtalent ist, der übe nicht nur Selbstdisziplin, sondern erinnere sich seiner Geborgenheit in Christus und seines hohen Ansehens bei Ihm. (Voigt)
  • Die „Geduld“ hat einen langen Atem und kann warten. Dies wird gewiss nicht bedeuten, dass man aufschiebt, was man lieber sofort tun sollte, wohl aber, dass man im eigenen Begehren nicht ungestüm ist und vor allem dem (vielleicht schwierigen) Mittmenschen Zeit lassen kann; ihm also nicht (unerfüllbare) Ultimaten stellt, um ihn dann, wenn er einen enttäuscht, fallen zu lassen. Dies schließt ein, dass man den lieben Mitmenschen erträgt (13), auch mit den Schwierigkeiten, die er bereitet; auch als die Last, die er bedeutet. (Voigt)
  • Es fehlt noch der Hinweis auf die Liebe, die uns in den Leib hineinbindet und so die Vollkommenheit bewirkt. … Die Liebe könnte der Gürtel sein, der die genannten „Tugenden“ zusammenbindet und –hält, so dass aus den einzelnen Kleidungsstücken, die wir angelegt haben, ein Ganzes wird und dann auch hält! (Voigt)
  • Was wir genannt haben, wird uns anschaulich, wenn wir es als Porträt Christi verstehen. Genauso kennen wir ihn, genauso hat Er sich uns gegenüber verhalten. Der Text sagt es ausdrücklich Vers 13 Ende. Hauptnenner aller dieser Aussagen: Der Herr ist immer nur mit uns beschäftigt, um uns besorgt, an uns interessiert. Sich selbst scheint Er ganz zu vergessen – jedenfalls ist nicht wahrzunehmen, dass Er seinen Standpunkt verteidigte, um sein Recht kämpfte, seine Geltung suchte. Man kann erkennen, dass wir es ihm nicht leicht machen. Er braucht ein „großes Herz“, den langen Atem seiner Geduld, die nicht aufgibt, sondern warten kann. Er „erträgt“ uns, obwohl Er viel Anlass hätte uns abzuschütteln. Er vergibt uns, nicht nur siebenmal siebzigmal. Er bemüht sich um uns mit der Zartheit und Unaufdringlichkeit der Liebe. Er demütigt sich – und das hätte Er wahrhaft nicht nötig. Alles, was der Text sagt, gehört in die Geschichte hinein, die sich zwischen Ihm und uns abgespielt hat. (Voigt)
  • Schlägt Jesus seinen riesigen unsichtbaren Königsmantel um uns und leben wir in seinem Raum, eben im Christusraum, dann ist uns all das, was hier von uns erwartet wird, nicht fremd. Wenn wir anders sind, als es hier steht, dann nur, weil wir vergessen haben, dass wir „in Ihm“ sind. (Voigt)
  • Zum Wort vom „Frieden“ muss man neben 1,20 noch Eph 2,12-17 und 3,18 hinzunehmen. (Voigt)
  • Jesus hat auch zwischen uns Menschen eine neue Situation geschaffen: Alle Vorrechte, die der eine vor dem anderen hatte oder zu haben meinte, sind beseitigt (Eph 2,11-22; Kol 3,11; Gal 3,28). (Voigt)
  • Sein Friede soll die Gemeinde „regieren“ – in ihr „entscheiden“, wie der Spielleiter den Wettkampf. (Voigt)
  • „Und werdet dankbar“: Dies dürfte die Scharnierstelle sein, die das Lieben und das Leben miteinander verbindet. (Voigt)
  • Der Gottesdienst ist das Quellgebiet des neuen Lebens. (Voigt)
  • Das Wort Christi soll reichlich – oder in seinem Reichtum – unter uns wohnen. (Voigt)
  • „Wohnt“ das Wort Christi in der Gemeinde, dann ist es nicht flüchtiger Gast. Es hat vielmehr dort seine Heimstätte, ist dort einquartiert. (Voigt)
  • Es ist sicher nicht Jesu Art, sich aufzudrängeln. Aber wer sich seinem Wort entzieht, darf sich nicht wundern, wenn er mit Ihm keinen Kontakt hat. (Voigt)
  • Der „reichliche“ Kontakt mit Jesu Wort kann uns nur gut tun. (Voigt)
  • Kirchenmusik ist ein Dienst am Wort. (Voigt)
  • Die Fülle der Psalmzitate im NT lässt erkennen, wie stark die alttestamentlichen Psalmen in der neutestamentlichen Gemeinde zu Hause und eben darum zitierfähig waren. (Voigt)
  • Über die Hymnen und Oden (16) können wir uns musikalisch keine sehr genauen Vorstellungen machen. (Voigt)
  • Das gehörte Wort wird weitergesagt und –gesungen. (Voigt)
  • Was unserer Predigt oft nicht gelingen will, in der Kirchenmusik schafft das Wort sich Gehör in neuer Sprache und hohe Kunst bietet sich dem Wort dienend als Werkzeug an. Es wäre zu wünschen, dass uns das Ohr aufgeht für diese Sprache, und dass in den Gemeinden die Bereitschaft zum Gotteslob zunimmt (16). (Voigt)
  • Geist- und gnadengewirktes Singen ist Anteil am „neuen“ Leben. (Voigt)
  • Weiß die Gemeinde noch, dass wir in unserem sonntäglichen (Choral)gesang „einander lehren und mahnen“ und „Gott dankbar singen in unseren Herzen“? (Voigt)
  • Es wird unter uns weniger gesungen als früher, dafür geht man mehr zum Arzt, besonders zum Psychotherapeuten. (Voigt)
  • Der Dank artikuliert sich im Gottesdienst, in den „dankbaren Liedern“ und in der Sakramentsfeier, die, wenn sie erst einmal wieder „urchristlichen“ Charakter bekommt, auch „voll Jubel“ sein wird (Apg 2,47). (Voigt)
  • Wieder wird der Grundzug evangelischer Heiligung deutlich: Seid wirklich, was ihr schon seid, seid es konkret, haltet es fest und führt es durch in den Einzelentscheidungen des täglichen Lebens. (de Boor)
  • Nicht um endlich Auserwählte und Heilige zu werden, mühen wir uns mit der Heiligung ab, sondern weil wir bereits Auserwählte und Heilige sind, darum folgt nun daraus eine neue Art zu leben. … Königskind wird man nur durch Geburt. (de Boor)
  • „Auserwählte Gottes, heilige und geliebte“ – das sollte jeden Morgen der erste Gedanke sein, den wir beim Aufwachen denken. (de Boor)
  • Luther hat einmal gesagt: „Wir tun nicht gute Werke, um in den Himmel zu kommen, sondern weil wir im Glauben im Himmel sind, können wir wahrhaft gute Werke tun. (de Boor)
  • Es geht nicht um eine notdürftige gute Moral (du sollst nicht töten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsch Zeugnis reden), sondern „um ein Herz des Erbarmens, der Güte, Sanftmut, Geduld“ (12).(de Boor)
  • Die echte Prinzessin darf die echte Kleiderpracht, die für sie bereitliegt, wirklich anziehen. (de Boor)
  • In den Begriffen wie „Güte, Demut, Sanftmut, Geduld“ spiegelt sich die Freiheit von jeder Selbstbehauptung im Dienst für die Anderen. (de Boor)
  • Evangelische Heiligung unterscheidet sich von aller menschlichen Ethik wie der freie Palmbaum am Heimatstrand der Südseeinsel von dem armen Topfgewächs, das künstlich bei uns im Zimmer gezogen wird. (de Boor)
  • Paulus sieht die Gemeinde Jesu als eine klar abgegrenzte Bruderschaft, die ihr Leben in bestimmter Abgeschlossenheit gegen ihre Umgebung führt, auch wenn sie missionarisch in diese Umgebung immer wieder vorzustoßen hat. Hier in der Gemeinde zeigt sich ihre wahre Heiligung … darin, dass man „einander ertragend und gegenseitig vergebend“ (13), das Leben der Bruderschaft führt. (de Boor)
  • So wie die Liebe in 1Kor 13 mitten zwischen allen Geistesgaben als der „noch köstlichere Weg“ steht, so ist die Liebe auch die Krone wahrer Heiligung. (de Boor)
  • Nein, „lieben“ (agape) kannst du gerade nicht. Deine ganze natürliche Gutmütigkeit und Nettigkeit gehört zum „alten Menschen“ und ist vom Ich verseucht und muss sterben! Und erst als ein von Gott unbegreiflich Geliebter, als ein im Kreuz des Christus Geretteter kannst du in der Liebe, in der wirklichen, göttlichen Liebe, lieben und sollst nun freilich diese Liebe auch „zu diesem allen“ anziehen. (de Boor)
  • Wenn unser Herz fragt: Wie soll ich es jetzt machen? Welchen Weg einschlagen? Welches Wort sprechen? , – dann soll der Friede des Christus die Entscheidung treffen (15). (de Boor)
  • Friede ist einer jener Begriffe, die man nicht „erklären“ und einem andern auch nicht durch noch so eingehende Erörterung verständlich machen kann. Wer aber „Frieden“ fand, weiß genau, dass er ihn hat und was dieses Wort unaussprechlich in sich schließt. (de Boor)
  • Der „Friede des Christus“ ist immer der Friede dessen, der nicht gekommen ist, Frieden zu senden, sondern das Schwert (Mt 10,34). Aber zugleich ist wirklich Er es, der die Gemeinde zusammenhält „in einem Leib“. (de Boor)
  • Paulus zählt das „Dank sagen allezeit für Alles“ zu den Mitteln, durch die eine Gemeinde „voll Geistes“ wird (Eph 5,18.20). (de Boor)
  • Unsere Heiligung wird kraftvoll, wenn wir voll Geistes werden. Vergleiche die Verse 16-17 mit Eph 5,18-21. (de Boor)
  • Das Wort Christi muss bei uns „zu Hause sein“, so dass wir in ihm „zu Hause sind“. (de Boor)
  • Warum sind wir, die wir sonst gern alles „reichlich“ haben, mit dem Wort Christi so sehr genügsam? (de Boor)
  • Gemeinde ist „Leib“, in dem die Glieder einander geben, was sie bedürfen, damit der ganze Leib sein „Gotteswachstum wächst“. Sie können einander geben, weil sie selbst empfangen, weil sie selbst im Wort des Christus leben und aus ihm schöpfen. (de Boor)
  • Wie schief sieht der Einzelne oft die Dinge, weil der verborgene Einfluss des Ich seinen Blick trübt. (de Boor)
  • Singen (16) kann die Gemeinde, weil sie die Gnade erfahren hat und in der Gnade steht. Begnadigte Menschen müssen jubeln und loben und danken. (de Boor)
  • „Tut alles im Namen des Herrn Jesu“ (17) bedeutet: Denkt daran, dass Jesus im letzten Sinn „Herr“ ist, Herr über eurer ganzes Leben. (de Boor)
  • Nun gibt es gar nichts „nur Weltliches“, „Gottfernes“ mehr in unserm Leben, denn alles, was wir tun, das tun wir ja nun „im Namen des Herrn Jesu“, unter der Regierung und Leitung dieses Herrn, vor seinen Augen, in Seiner Gegenwart (1,10). (de Boor)
  • Wohin Er mich nicht führt, dahin will ich auch meinerseits nicht mehr gehen. Jeder Tag, jede Stunde ist „heilige Zeit“. Denn sie gehört Jesus, und ich will keine „Freiheit“ mehr haben, in der ich nur für mich selber da bin oder mich der Welt überlassen dürfte. (de Boor)
  • Alles kann ich fröhlich genießen, was ich „danksagend“ empfangen kann, auch wenn es etwas „Weltliches“ ist. (de Boor)
  • Hier an Kap 3, an der Heiligung entscheidet sich, ob wir Kapitel 1 und 2 richtig gelesen und wirklich verstanden haben. (de Boor)
  • Wenn uns die „Heiligung“ nicht so sehr interessiert, beweisen wir nur, dass wir auch die „Rechtfertigung“ nicht wirklich, nicht im Sinn des Paulus, erfassten. (de Boor)
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