30-1 Die Auferstehung Jesu – Mk 16,1-8

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Mk 16,1-8

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

  • Welcher Sabbat? 1
    • Wann ist der Sabbat beendet?
    • Wann kauften sie all diese Sachen?
    • Warum nicht früher? Warum nicht später?
  • Wer ist Maria von Magdala?
    • Wo liegt der Ort Magdala?
  • Wer ist Maria, die Mutter des Jakobus?
  • Wer ist Salome?
  • Wozu waren die „wohlriechenden Öle“ gut?
  • Wann ist „der erste Tag der Woche“? 2
  • Warum sehr früh – schon bei Sonnenaufgang?
  • Was für ein Grab ist das? Was ist der Unterschied zu unseren Gräbern? 3
  • Warum denken sie über den Stein nach?
  • Was tun die Frauen? 4
    • Was wird über den Stein gesagt?
  • Das griechische Wort für «sie sahen hin“ bedeutet nicht nur „den Blick erheben“, sondern auch „wieder sehend werden“ (Voigt)
  • Warum gehen die Frauen ins Grab? 5
  • Ein junger Mann – ein Engel
  • Schreib den Vers 6 + 7 in eigenen Worten auf! 6-7
    • Welche wichtigen Punkte aus dem Leben Jesu erwähnt der Engel?
  • Was heißt „auferstanden“?
    • War er nicht richtig tot?
    • Wo ist Er jetzt?
  • Welchen Auftrag bekommen die Frauen?
  • Warum schreibt Markus „und Petrus“?
  • Was hatte Jesus ihnen gesagt? – 14,28
  • Warum sind die Frauen so entsetzt über die Gute Nachricht?   8
    • Warum reagieren sie auch körperlich so stark?
    • Woher die Furcht und der Ungehorsam (oder war es Lähmung)?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

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1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

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2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

o    Jesus lebt und wird da sein! … Dass die Frauen den Auftrag nicht ausführen, ist bemerkenswert. Jetzt wäre der Augenblick da, Jesu Schweigeverbot für beendet anzusehen (9,9; 1,44;7,36;8,30) (Voigt)

o    Nur der Glaube weiß, dass Christus auferstanden ist, aber gerade er weiß auch, dass dies ein Faktum Gottes ist (also etwas von Gott „Getanes“) das nicht vom Glauben abhängt, sondern seine Wirklichkeit auch unabhängig vom Glauben hat. (Voigt)

o    Mit unseren frommen Worten ist der Tod noch nicht überwunden. Und wo er wirklich überwunden ist, da bleibt uns die Luft weg. Zuletzt sieht man uns atemlos das Weite suchen. (Voigt)

o    Jesus hat den wirklichen, grausamen, unheimlichen, unentrinnbaren Tod hinter und unter sich. Darum ist seine Auferstehung der Ausgang aus dem Tot sein, das neue Leben also, das Gott diesem Gekreuzigten gegeben hat, so dass er „hinfort nicht stirbt“ (Rö 6,9). Wir sind vom Tode eingekreist, da gibt es kein ausbrechen. Aber Jesus Christus hat – als der erste (1Kor 15,20) – dem Tode die schreckliche Endgültigkeit, die Macht des letzten Wortes, genommen. (Voigt)

o    Sagen wir es ehrlich: Hier hat die Welt ein Loch bekommen. (Voigt)

o    Die Frage, was Gott kann, ist überhaupt unsachgemäß. „Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will“ (Ps 115,3). Die im Blick auf Ostern zuletzt allein fragenswerte Frage ist die, ob Gott will. (Voigt)

o    Der Karfreitag offenbart den hemmungslos-brutalen Gotteshass der Menschen, aber Jesus hält an ihrer – an unsrer – Seite aus. … Gott hat sich von dem, der seine Sache in der Welt vertreten und durchsetzen wollte, losgesagt. Wer meint, Gott hätte seinen Sohn in jedem Falle, „auferwecken wollen müssen“, weiß nicht, was am Karfreitag geschehen ist. … Gott bleibt in seiner Liebe heilig. … Die Auferweckung Jesu Christi von den Toten ist „eine dem Kreuzesgeschehen gegenüber selbstständige, neue Tat Gottes“ … Ist Gott aber für ihn, dann ist er auch für uns. (Voigt)

o    „heidnische Galiläa“ (Jes8,23) Da, wo Menschen sind, denen man lange genug eingeredet hat, an ihnen sei Gott nicht interessiert und mit Leuten wie ihnen könne ER nichts anfangen, ebenda zeigt sich der auferstandene Christus den Seinen, um durch sie aller Welt bekannt gemacht zu werden. Erscheinung ist immer Sendung. (Voigt)

o    Mit seiner heimlichen, verborgenen Anwesenheit dürfen wir rechen. In jedem Land, das wir betreten, hinter jeder Tür, an der wir klingeln: Er ist schon da! Er hat sein Gutes bedingungslos allen Menschen zugedacht, er sucht nur nach Menschen, die es ihm abnehmen, und er wünscht sich eine Kirche, die sich seiner Gegenwart freut und daraus Mut schöpft für ihren Dienst an der Welt. (Voigt)

o    Unsere Rede von der Auferstehung ist nur dann dem biblischen Bericht gemäß, wenn sie das Todesschicksal ganz ernst nimmt als die Grenze, die unserem menschlichen Denken, Leben und Wirken gesetzt ist. … Der menschliche Leib ist zum Leichnam geworden. (Stählin)

o    Die Frage der Frauen „wer wälzt den Stein von des Grabes Tür?“ ist die Frage aller Menschen, die an dieser undurchdringlichen Wand stehen und nun bis in ihr innerstes Mark hinein erschüttert sind über diese unfassbare Tatsache, dass das Leben, das sie mit allen Fasern ihres Seins lieben und suchen, jenseits dieser Wand ist. … Es ist nicht nur ehrlicher, sondern auch tapferer, männlicher und würdiger, zu sehen und zu sagen, dass wir diesen Grenzstein nicht ausreißen, nicht verrücken, nicht wegwälzen können. (Stählin)

o    Der Engel erscheint in der biblischen Geschichte immer genau an der Stelle, wo die Wand des irdischen Geschehens durchbrochen ist und eine Wirklichkeit anderer und höherer Art einbricht in den Raum der begrenzten Endlichkeit. (Stählin)

o    Wenn der Stein, der ebenso unserer Erkenntnis wie unserer Liebe als ein unüberwindliches Hindernis im Wege steht, wirklich weggewälzt ist, wenn Christus nicht „hier“, aber eben darum um so mehr und umso machtvoller wirklich „da“ ist, dann ist an dieser für die Welt entscheidenden Stelle ein Wunder geschehen. (Stählin)

o    Die Beunruhigung der Frauen hat eine Wurzel in Gesehenem und Gehörten und eine in Ungesehenem und Ungehörten. … Die Herrlichkeit Gottes zieht ein in den geschundenen Leib, in das opfernd dargebrachte Leben. … Vor Sonnenaufgang geschah das Eigentliche von Ostern. … Diese Frauen sind Frühaufsteher. Aber Gott ist der Frühaufsteher der Frühaufsteher? (Bösinger)

o    Die Wirklichkeit (oder das, was wir Wirklichkeit nennen) ist nicht mehr so fest seit Jesu Auferstehung. Wir glauben leider noch oft genug an allmächtige Steine. Aber auf einmal sind sie weg! Ein verborgener „Spediteur“ ist am Werk. (Bösinger)

o    Ostern ist ein zukunftsträchtiges Versprechen. Versprechen worauf? Auf persönliche Begegnung mit dem Auferstandenen. … Willst du dich beunruhigen lassen von dem Versprechen, dass Christus unterwegs ist zu einer Begegnung mit dir?! Wir brauchen ja Ostern nicht zu machen! Ostern macht ER! (Bösinger)

o    Man könnte allerdings darum beten. Denn seit Ostern betet die Kirche zu Jesus. (Bösinger)

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