42-3 Gottes Liebe ist nicht in euch – Joh 5,39-47

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Joh 5,39-47

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

o    Was ist das Thema des 5. Kapitels bei Johannes?

o    Wer ist hier mit „ihr“ gemeint?                                             39

  • Wer spricht?
  • Um welche Frage geht es?

o    Was meint Jesus mit der Schrift?

  • Wieso denken seine Gesprächspartner, dass in der Schrift „ewiges Leben“ ist?
  • Beachte das Bindewort „und“!

o    In wieweit zeugt das Alte Testament von Jesus?

  • Wie meint Er das?

o    Beachte das Bindewort: „aber“!                                            40

  • Beachte die Betonung, die auf „wollen“ liegt!
  • Wieso wollen die „Juden“ nicht zu IHM kommen?

o    Was meint Jesus mit „Leben“?

  • Gibt es das Leben aus der Schrift (nur) bei Ihm?

o    Was ist „Ehre“?                                                                 41

  • Ist Jesus gegen die Ehre?
  • Warum betont Er, dass Er keine Ehre „von Menschen“ nimmt?

o    Beachte das Bindewort „aber“!                                             42

  • Was meint Jesus mit „Ich kenne euch“?
  • Woran merkt man es, ob jemand Gottes Liebe „in sich“ hat?

o    Hat in unserem Text Ehre etwas mit Gottes Liebe zu tun?

o    Um welchen „Vater“ geht es hier?                                        43

  • Woher hätten die „Juden“ wissen können, dass Jesus wirklich im Namen Gottes gekommen ist? à Kontext

o    Warum wird Er abgelehnt, aber ein „anderer“ in späterer Zeit angenommen?

  • Beachte das Bindewort: „wenn“!
  • Was ist mit „seinem eigenen Namen“ gemeint?

o    Um welchen „glauben“ geht es hier?                                    44

o    Beachte die Wiederholung von „Ehre“!

  • Was meint Ehre „voneinander“ nehmen?
  • Um welchen Gegensatz geht es hier zu Vers41/42?

o    Welche „Ehre“ will Gott geben?

o    Wann könnte Jesus seine Gegner „verklagen“?                     45

  • Warum will Er es nicht tun?

o    Warum wird Mose die „Gesetzeshüter“ verklagen?

  • Was meint: „Mose auf den ihr hofft“?

o    Beachte die Bindeworte: „wenn“ und „denn“!                         46

  • Was will Jesus damit ausdrücken?

o    Wie konnte Mose von Jesus schreiben?

  • Mit welchem anderen Wort könnte man das jeweils zweimalige Wort „glauben“ in 46 und 47 ersetzen?

o    Beachte die Bindewortkombination: „wenn … wie“!                47

  • Was haben Moses Schriften mit Jesu Worten zu tun?
  • Welche Worte Jesu sind hier gemeint?

o    Warum hat Johannes diese Worte Jesu aufbewahrt?

  • Warum sind sie für die Leser damals wichtig?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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o

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1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

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1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

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2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

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o

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2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

 

o    Das Heilungswunder am Teich Bethesda hat eine große grundsätzliche Diskussion mit den „Juden“ ausgelöst, in der es seit 31 um die Frage der Legitimation Jesu geht. Zentralbegriff ist: „Zeugnis“. Was oder (besser) wer spricht für „Jesus“, wer garantiert uns Seine Autorisierung und damit Seine Glaubwürdigkeit? (Voigt)

o    Dieser Gedankengang setzt sich, wie die meisten Exegeten überzeugt sind, mit 7,15-21 fort. (Voigt)

o    Das Motiv des Ehre-Nehmens von Menschen (41) wird in 44 wiederkehren. (Voigt)

o    Jesus „hat erkannt“, also „weiß“ Er, eben weil Er von oben kommt. (Voigt)

o    Wollte man Jesus so sehen, wie es Seinem Woher entspricht, dann müsste man im „Raum“ der Liebe Gottes zu Hause sein, und eben daran fehlt es bei den Gegnern. (Voigt)

o    „Im Namen meines Vaters“ (43) – Hinweis auf die höchste Vollmacht Jesu (10,25), die nicht von dieser Welt ist. (Voigt)

o    Das Achten auf das menschlich Große und Imponierende entspricht der generellen Haltung des Sich-Rühmens und des Ausseins auf eigene Gerechtigkeit. (Voigt)

o    Die starke Ähnlichkeit des letzten Verses mit dem letzten Vers des heutigen Evangeliums (Lk 16,19-31) dürfte Anlass gewesen sein, diesen Text an dieser Stelle aufzunehmen. (Voigt)

o    Beiden Texten gemeinsam ist, dass für das, was jeder Text für sich „will“, das alttestamentliche Zeugnis aufgerufen wird. (Voigt)

o    Woher bekommt Jesus – als der Messias, als der, der über uns das letzte, das allesentscheidende Wort spricht (Richter), als der Sohn, als Gott selbst – Seine Legitimation? (Voigt)

o    Was kann uns veranlassen, uns in allem an Ihn zu halten? Man könnte sagen: Er selbst. … Aber dies wird nur der bejahen können, bei dem „es“ bereits „passiert“ ist. Wer Jesus noch nicht entdeckt hat, wird mit Recht einen von Ihm Selbst deklarierten Anspruch zurückweisen. (Voigt)

o    Simon Magnus „gab vor, er wäre etwas Großes“ (Apg 8,9=; solchen Leuten vertraut man sich lieber nicht an. Jesus lässt das gelten (31). Was also spricht für Jesus? (Voigt)

o    Der Täufer (33; 1,7.19.26f.29-34.36; 3,28-36). Man darf nur nicht meinen, dass der Mensch Johannes Jesus zu dem gemacht habe, was Er ist, Jesus also in Seiner Vollmacht von einem Menschen abhängig wäre. (Voigt)

o    Die Werke (36; 10,25.32.37f; 14,10f; 15,24). Nur, wie man den Täufer als eine bemerkenswerte Figur halten und sich von ihm faszinieren lassen kann, ohne dahinterzukommen, worin sein Eigentliches liegt (35), so kann man von Jesu „Zeichen und Wundern“ angetan sein (3,2; 9,16; 11,47), ohne an ihnen das göttliche Woher Jesu abzulesen (9,30-33; 10,25.33; 12,37; 15,24). Ja, wenn man begriffe, dass der Vater es ist, der Jesus die Werke gegeben hat (36), wenn man also den anderen, den größeren Zeugen wahrnähme (32.36.37)! (Voigt)

o    Das Gotteszeugnis muss „im“ Menschenzeugnis erkennbar werden. (nach Voigt)

o    Warum gerade an Christus glauben? Die Frage stellt sich im Dialog der Religionen untereinander, aber auch dort, wo wir gefragt sind, warum gerade in Christus das Heil liegen soll. (Voigt)

o    Sie stellt sich, wo wir Rechenschaft darüber zu geben haben, wieso wir uns an Sein Wort halten – gegen die Praxis der nichtchristlichen Umwelt (8-12). (Voigt)

o    Wer ist dieser Mensch Jesus? Diese Frage kann nur Gott beantworten. … Die Wirklichkeit Gottes öffnet sich nur von Gott her, und auch die Christusfrage ist eine Frage, für deren Beantwortung wir Menschen nicht kompetent sind. (Voigt)

o    Jesus hat auf die Frage (12) recht deutlich geantwortet. Er hat Gott Seinen Vater genannt und Sich selbst damit Gott gleich gemacht (17f). Er weckt, wie der Vater, die Toten auf und macht lebendig, welche Er will. Er ist der Richter aller Menschen (21-27). Als dieser Höchst- und Letztbevollmächtigte hat Er natürlich auch das Recht, in den vorletzten (zeitlichen) Dingen dieses Lebens zu entscheiden, also z.B. kann Er am Sabbat dem Gelähmten befehlen, sein Bett zu nehmen und wegzugehen (8f). Im hoheitlichen Handeln zeigt Jesus, wer ER ist. (Voigt)

o    „Ich nehme nicht Ehre von Menschen“ (41; 7,18; 8,50) – Er ist nicht auf Seine Ehre bedacht, sondern auf die Ehre Gottes. … Paulinisch gesagt: Der sich aufs tiefste erniedrigt hat, bekommt den Namen über alle Namen (Phil 2,5-11). In der nach menschlichen Maßstäben ermittelten Rangordnung steht Jesus ganz unten. … Wo ist die Ehre? Das Johannesevangelium sieht sie, immer nur im Widerspruch zu dem, was vor Augen ist. Den, der bei den Menschen ganz „unten“ ist, der empfängt seine Geltung von oben her (8,23). Das „Zeugnis“, das Jesus legitimiert, kann nur von „außen“, von „drüben“, von „oben“ kommen. Der Vater steht Selbst für Jesus ein. (Voigt)

o    Jesus sorgt sich nicht: Der Vater arbeitet schon an den Menschen – auf eine von uns nicht zu bemerkende, noch weniger auszumachende oder zu erforschende Weise schafft Er in Menschen Christuserkenntnis. (Voigt)

o    Man lese 1Joh 4 und mache sich klar, dass hier eine neue Geburt stattfindet und eine neue Existenz entsteht. Die Wirklichkeit der Liebe Gottes geht in uns ein und zieht uns wiederum in sich hinein. … So kommt es zu einer Gotteserfahrung, dass wir nichts mehr fragen (16,23), weil wir an den pneumatischen „Stromkreis“ angeschlossen sind. … Jesus ist von Gott beglaubigt. (Voigt)

o    Der Text stellt uns die Frage nach der Hermeneutik des ATs. (Voigt)

o    Die Schrift (AT) redet von Jesus (39). Sie kann nicht recht verstanden werden, wenn man sie nicht auf Jesus hin liest. Aber auch Jesus kann nicht begriffen, an Ihn kann nicht geglaubt werden, es sei denn, man verstehe und sehe Ihn im Lichte der (recht verstandenen) Schrift (47). … Am Alten Testament geht uns auf, wer Christus ist; durch Jesus aber wird uns erst klar, worauf das Alte Testament hinaus will. (Voigt)

o    „Zeugnis geben“ (39) –Das Wort kann sich auch auf die Bekundung von Überzeugungen und Gewissheiten beziehen, bei denen die Mitteilung von erlebten Tatsachen gar nicht vorliegen braucht. (Voigt)

o    Die Schrift (AT) kann durchaus Christus bezeugen, ohne dass sie Ihn kennt. … „Das AT kann nicht anders denn als das Buch einer ins Ungeheure anwachsenden Erwartung gelesen werden“ (v. Rad) … Sie haben einen neuen David, einen neuen Exodus, einen neuen Bund, eine neue Gottesstadt erwartet. Es hatte also das Alte für das Neue eine typisch vorausweisende Bedeutung bekommen. … Unter den Zusagen Gottes waren sie unterwegs, aber Gottes Gerichte – sie waren wohlverdient – haben ihnen alles, was sie hatten, immer wieder aus den Händen geschlagen. Neue Anfänge – ja; aber die immer wieder erwartete große Wende blieb aus. Man wartete auf den Messias. (Voigt)

o    Die geprägten Vorstellungen vom Königtum enthielten unerhörte Ansprüche (Ps 2; 72; 110) und die Messiastexte der Propheten ließen Unerhörtes hoffen. Aber die Stelle blieb leer – für den, der ein Königtum ganz anderer Art begründen und verkörpern sollte. (Voigt)

o    Einmal wird Gott unter Seinem Volk „wohnen“ oder „zelten“. Einmal wird wirklich Frieden sein zwischen Gott und Seinen Menschen. Dies kann nicht anders geschehen als so, dass der Sünde der Menschen ein für allemal ein Ende gesetzt wird, indem der Gerechte aus Glauben leben darf (Hab 2,4; Rö 1,17). Auf diesen Punkt treibt alles zu, indem Gott an Seinen Zusagen zuhält. (Voigt)

o    Das Ganze Alte Testament ist das Buch von dem in Seiner Barmherzigkeit unbeirrbaren Gott, der in einer wechselvollen, überwiegend jedoch bedrückend negativ verlaufenden Geschichte des Abfalls, des Ungehorsams und Unglaubens hart zufassen muss und dennoch in Seinem Heilswillen nicht nachlässt oder gar aufgibt (Rö 3,3f). (Voigt)

o    Jesu Gesprächspartnern könnte aufgehen, wer Jesus ist, wenn sie nur begriffen hätten, worauf in der Schrift alle Linien zulaufen. Es würde deutlich werden, dass Gott Selbst in der Gegenwärtigkeit und Wirksamkeit Jesu Sein Bemühen um Sein Volk fortsetzt und zum allerbesten Ende führt. (Voigt)

o    Wir werden Christus umso besser verstehen und das Geheimnis Seiner Person umso besser entdecken, je stärker wir an dieser Geschichte Gottes mit Seiner Gemeinde Anteil gewinnen. (Voigt)

o    Im Fluchtpunkt der Schriftauslegung und des Schriftgebrauchs der Gesprächspartner steht Mose. Dies kann aber nach dem Zusammenhang nur bedeuten: das Gesetz (1,17). Man kann Mose anders sehen, und Jesus selbst sieht ihn anders (46). Auch Mose ist, ohne dass er es weiß, ein Christuszeuge. … Und Mose ist auch von anderer Seite her von Bedeutung: als Fürbitter seines Volkes deutet er auf den Platz, auf dem, wenn die Zeit erfüllt sein wird, Jesus Christus steht. (Voigt)

o    Es geht in unserm Text nicht gegen Mose, sondern gegen den gesetzlich verstandenen Mose, also um die gesetzliche Einstellung der Lebensart überhaupt. (Voigt)

o    Sich Mose gegenüber als die höhere Instanz zu verhalten, das kann einer nur, wenn er sein Wirken eins weiß mit dem des Vaters (27). (Voigt)

o    Wer das Gesetz ernst nimmt, der weiß: Es kann ihn nur verklagen. Einmal deshalb, weil man hinter dem, was es verlangt, immer zurückbleibt. Zum andern deswegen, weil es – so wie wir sind – uns immerzu verführt, „Ehre voneinander zu nehmen“. (Voigt)

o    Wer gesetzlich denkt und seine Position vor Gott auf das Selbstgeleistete gründen will, sucht das, was vor Gott gilt, in der Aufgipfelung des Menschlichen. Er ist auf Steigerung dessen aus, was in uns selbst vorhanden ist und was wir Gott darbringen. Ein Danken „von unten her“ (8,23). Er hat nicht begriffen, dass es für uns als Kreaturen Gottes, erst recht als Sünder, nur eines gibt: dass uns „von oben her“ der neue Anfang geschenkt wird (3,3.31; 1Joh4,5f). (Voigt)

o    Die Hörer stehen gegen Ihn (16+18). Sie haben Ihn noch nicht entdeckt – wie so viele, denen das Geheimnis Jesu noch nicht aufgegangen ist. Über alle Argumente und Überlegungen hinaus steht die eine große Zusage: Ich werde euch nicht verklagen. Jesus gibt denen, die nicht an Ihn glauben, nicht Kontra, sondern Er spricht ihnen, gerade ihnen, das Evangelium zu. Ihr steht gegen Mich – Ich stehe für euch. (Voigt)

o    Dass das starke Zeugnis, das Gott Selber durch Werke, Schriften, alte und neue Boten wie Mose und Johannes der Täufer für Seinen Sohn ablegt, nicht mehr ausrichtet, dass die Menschen eher einem selbstherrlichen Menschen Gefolgschaft leisten als dem von oben beglaubigten Christus, ist darin begründet, dass sie nicht wahrhaft Gott lieben, sondern ihre eigene Ehre suchen dieselbe sozusagen im Tauschhandel einander verleihen. (Spörri)

o    Es ist erschreckend, dass man in einer Weise mit eigenem Fleiß „Schriftforscher“ (39) sein und dennoch das Wesentliche an den „Schriften“ übersehen und verkennen kann (2Kor 3,14-16). (de Boor)

o    Wir können Jesus nur erkennen im Zeugnis der Bibel und können die Bibel nur wirklich verstehen von der Erkenntnis Jesu her. Jesus selbst ist der Schlüssel zur Schrift, und die Schrift ist die Tür zu Jesus. (de Boor)

o    In der Schrift, völlig anders als in allen Büchern der Welt, ist ewiges Leben zu finden. Aber dieses Leben gibt nur Jesus, von dem die Schrift auf allen ihren Blättern redet. (de Boor)

o    Außer Johannes dem Täufer hat Jesus Seinen Gegnern drei Zeugen gestellt: Seine Werke, Gott Selbst und die Schrift. Aber ihr Zeugnis bleibt vergeblich. Denn sich von ihnen überzeugen zu lassen, bleibt nicht ein Vorgang bloßen Denkens, sondern bedeutet den Zusammenbruch des ganzen bisherigen Lebens und nötigt zu einer Umkehr, gegen die sich das Ich in seinem eigenen Geltungstrieb leidenschaftlich wehrt. (de Boor)

o    Es war in Israel Sitte, dass jeder rechte Jude das „Höre Israel“, dies Bekenntnis zu dem Einen, allein wahren Gott und dies Gebot der rückhaltlosen Gottesliebe aus 5Mo 6,4-5, zweimal am Tage laut vor sich hinsprach. Aber keine noch so schöne fromme Sitte hilft, wenn die eigentliche Wirklichkeit nicht lebendig da ist. Ja, als Verdeckung der wahren inneren Lage wird solche Sitte zur schweren Gefahr. (de Boor)

o    Für Menschen ohne Liebe zu Gott kann ein wahrhaft im Namen Gottes kommender Messias nicht glaubhaft sein. Sie müssen Ihn aus ihrer Wesensart heraus immer missverstehen. Er bedeutet in Seinem ganzen Wesen ein ständiges Gericht für sie. Er ist ihnen unannehmbar und unerträglich. Nur Liebe zu Gott konnte den geliebten Sohn des Vaters erkennen und schätzen. (de Boor)

o    Ichgebundene Menschen werden aber einen ichhaften „Messias“ begeistert aufnehmen. Ist er doch Art von ihrer Art. … Der Aufstand des Barkochba und sein Ende hat Jesu Voraussage 100 Jahre später mit dem ganzen Ernst geschichtlicher Wirklichkeit bestätigt. (de Boor)

o    Unter der Regierung Hadrians erfolgte die letzte große Empörung der Juden Palästinas (132-135). Ihr Führer war der Messias Simon, genannt Barkochba (Sternensohn), der die Christen in seinem Volk blutig verfolgte. (de Boor)

o    Es ist ein bleibendes, ja zunehmendes Kennzeichen des verlorenen und entstellten Menschen, dass er die Liebe zur Wahrheit nicht annimmt und dafür der Lüge glauben muss und daran zugrunde geht (2Th 2,10-12). (de Boor)

o    Jesus hat das Verlangen nach „Ehre“ als solches nicht verurteilt und nicht für sündig erklärt. Der Mensch bedarf der Ehre und kann ohne Ehre, ehrlos, nicht leben. (de Boor)

o    Der Bußruf sieht zwar äußerlich einer „Anklage“ sehr ähnlich. Er kann treffen und schmerzen wie ein Todesurteil. Aber sein Ziel ist nicht Strafe und Verderben, sondern Rettung (45). (de Boor)

o    Mose, der Gottes Herrlichkeit sehen wollte, sah in diesem unbegreiflichen, gnädigen und barmherzigen Gott bereits die Liebe Gottes, die sich in Jesus offenbart (2Mo 34,5-7), so wie Abraham Jesu Tag sah und sich freute (8,56). (de Boor)

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