38-2 Gott kann überschwänglich tun – Eph 3,14-21

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Eph 3,14-21

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

o    Warum schreibt Paulus „deshalb“?                                      14

o    Vor wem beugte man damals seine Knie?

  • Vor wem hast du deine Knie schon gebeugt?

o    Vor wem oder wovor bist du innerlich „in die Knie gegangen“?

  • Warum?

o    Was drückt die Geste „seine Knie zu beugen“ aus?

o    Wie ist das Wort „Vater“ in der Bibel gefüllt?

  • Schreibe 20 Eigenschaften auf, die auf Gott den Vater zutreffen und staune darüber!

o    Was meint Paulus mit dem „rechten Vater“?                        15

o    Was für „Kinder“ gibt es im Himmel?

  • Wen meint das Wort „Kinder“ auf der Erde?
  • Warum werden diese alle „Kinder“ genannt?

o    Für was bittet Paulus im Vers 16?                                       16

o    Was meint: „Reichtum seiner Herrlichkeit“?

  • Um was für eine „Kraft“ geht es hier?

o    Was ist der „inwendige Mensch?

  • Woran erkennt man, ob man „inwendig stark“ ist?
  • Welche Rolle spielt der Heilige Geist dabei?
  • Wie kann man durch den Geist stark werden?

o    Für was bitte Paulus im Vers 17?                                        17

  • Für wen betet Paulus?

o    Wie kann Christus in den Herzen „durch den Glauben wohnen“?

o    Wie kann man „in der Liebe“ „eingewurzelt“ sein?

  • Was meint dieses Wort?
  • Kann man auch wieder „auswurzeln“ mit der Zeit?

o    Was ist der Unterschied zwischen „eingewurzelt“ und „gegründet“?

o    Was meint das Bindewort „so“?                                           18

o    Was bedeutet das Wort „Heilige“?

o    Was meint „begreifen“?

  • Was soll begriffen werden?
  • Wie sind die vier Dimensionen zu erklären?

o    Was ist die „Liebe Christi?                                                  19

o    Wie ist das Wort „erkennen“ in der Bibel gefüllt?

  • Wie bzw. woran kann man Liebe erkennen?

o    Was meint Paulus mit „Erkenntnis“?

o    Beachte das Bindewort „damit“! Was will es sagen?

o    Wie geht „erfüllt werden“?

  • Was ist die „Gottesfülle“?

o    Beachte den Kontrast: „Dem aber“                                       20

  • Wem?

o    „Tun kann“ auch „tun will“ oder „tun wird“?

  • Ist Gottes „tun wollen“ und „ tun werden“ von etwas abhängig?

o    Wie ist das Wort „überschwänglich“ zu verstehen?

  • Was „erbitten“ wir? Was „verstehen“ wir?
  • Was könnte Gott z.B. „darüber hinaus“ noch tun?

o    Das Wort „Kraft“ ist Wiederholung aus Vers 16!

  • Meint Paulus hier die gleiche „Kraft“?

o    Wie wirkt die Kraft in uns?

  • Wen meint Paulus mit uns?

o    Was ist „Ehre“?                                                                 21

  • Wie kann man jemanden Ehre geben?

o    Wer ist mit „Dem“ gemeint?

  • Wie kann Ihm „Ehre in der Gemeinde“ werden?
  • Wie kann man Gott durch Jesus Christus ehren?

o    Was ist die „Gemeinde“?

  • Gibt es einen Unterschied zwischen Gemeinde und Kirche?

o    Was meint das griechische Wort (ekklesia) für Gemeinde?

o    Wie unterscheidet sich die „Ewigkeit“ von der „Zeit“?

o    Was meint die Formel „von Ewigkeit zu Ewigkeit“?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

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1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

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2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

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2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

o    Schon in 3,1 heißt es „deshalb“, aber es folgt eine weitausholende Ermahnung. Nun wird mit demselben „deshalb“ (14), das auf Kapitel 2 zurückgreift, erneut angesetzt. (Voigt)

o    Mit den Knien beugt sich der ganze Mensch voller Ehrfurcht und tiefster Ehrerbietung vor Gott hinab in den Staub. Das ganze Herz ist hingegeben an Gott. Man merkt es dem Apostel nicht an, dass er in den Fesseln des finsteren Gefängnisses liegt und vielleicht den Tod vor Augen hat. (Rienecker)

o    Paulus erinnert an das, was von Daniel gesagt wird, als er in der tiefsten Not „seine Knie beugte“ (Dan 6,11). (Rienecker)

o    Wenn auch der Zusatz (14) „unseres Herrn Jesu Christi“ in den besten Handschriften nicht steht (Luther lässt ihn raus), so ist er doch sachlich richtig; denn Gott ist unser Vater nur in Christus. (Rienecker)

o    „Vater!“ Wie haben wir uns so an den Vatersnamen Gottes gewöhnt, als ob es das Selbstverständlichste wäre. Was hat das Gott für ein Opfer gekostet, dass wir „Vater“ zu Ihm sagen dürfen. (Rienecker)

o    Das Wort „Vater“ (Luther in V 15) bedeutet: Familie, Sippe, Geschlecht, auch Volksstamm. (Voigt) Deutsche Leser mögen mit anderen Bibelübersetzungen vergleichen.

o    Wir verstehen an dieser Stelle (15) das Wort „Vater“ als den Gott, der durch Jesus Christus der Gläubigen und Heiligen Vater ist. … Die ganze Gemeinde ist hier gemeint, sowohl die triumphierende im Himmel, als auch die streitende auf Erden. (Rienecker)

o    Glaube und Liebe (17) gehören nach Gal 5,6 zusammen. (Voigt)

o    Die Liebe Christi (19) ist, wie 5,2.25, die Liebe, mit der Christus uns liebt. (Voigt)

o    „In der Kirche (Gemeinde)“ und „in Christus Jesus“ (21), dessen Leib die Kirche ist, meint dasselbe. (Voigt)

o    Der Grund dieses Briefes könnte die Sorge sein, die Neugewonnenen könnten die rechte Glaubenserkenntnis und Glaubenspraxis verfehlen. … Akute Sorge – in Bezug auf bestimmte Menschen! (Voigt)

o    Die klimatischen Verhältnisse in unserer Kirche sind einer Vertiefung und Erneuerung unserer Erkenntnis nicht gerade günstig. Viele meinen, ein missionarisches Eingehen auf die Fernstehenden nötige uns dazu, das Evangelium unter allen Umständen handlich und leicht zugänglich zu machen. (Voigt)

o    Zu Exaudi bittet die Gemeinde um den Geist Gottes. Sie weiß, dass sie arm ist. Das gilt nicht nur für Neubekehrte, die in mancherlei Hinsicht noch Nachhilfeunterricht brauchen. (Voigt)

o    Exaudi ist der Sonntag der „geistlich Armen“ (Mt 5,3. Es hat tiefe Gründe, dass wir ganz aufs Gebet angewiesen sind. Wir produzieren unser Heil nicht selbst, wir empfangen es. (Voigt)

o    Man kann jedem Christen nur gratulieren, dass er es ist (dies in etwa ist der Tonfall in 2,19f). Aber man kann nur inständig darum bitten, dass er das, was er ist, auch wird. (Voigt)

o    Die Fürbitte für die Gemeinde gehört zu den Amtspflichten des Pfarrers. Die Gemeinde selbst betet, jeder für den andern und jeder für die ganze Gemeinde. … Wer die Erneuerung der Kirche will, prüfe sich, wie er hierin steht. (Voigt)

o    Der „innere Mensch“ ist, wie 2Kor 4,16, der Mensch des Glaubens, der nach Christus geschaffene neue Mensch (2,15), die neue Kreatur (2Kor 5,17), die in der Taufe entstanden ist. (Voigt)

o    Wird um Stärke gebetet, dann weiß der Verfasser wohl, warum (6,10ff). Der Christ ist umkämpft, und er muss selber kämpfen. Will er in seinem Christsein vorankommen, dann hat er Widerstände zu überwinden, zuerst in sich selbst. (Voigt)

o    Der Christ führt den Kampf mit der Kraft, die er vom Herrn bekommt. … Es ist gut kämpfen, wenn man Gott auf seiner Seite hat. Wenn es bei uns zu Niederlagen kommt, dann immer nur darum, weil wir uns gegen die kräftige Gegenwart Gottes abgeriegelt haben. (Voigt)

o    Röm 7,17 ist von der Sünde als der lästigen Untermieterin die Rede. Hier (17), mit fast demselben Verb (wohnen), von Christus als dem liebenden, willkommenen Gast. Sein Wort soll unter uns reichlich wohnen (Kol 3,16). Durch sein Sakrament nimmt er in uns Wohnung, leibhaft, dauerhaft. (Voigt)

o    Ist Er bei uns, dann werden wir mit Ihm nicht umgehen wie mit einem Abwesenden, sondern wir werden mit Ihm im Kontakt sein. (Voigt)

o    So wahr Sein Wort akustisch vernommen wird (oder beim Bibellesen optisch), so wahr Er beim Sakrament leibhaft von uns aufgenommen wird und dies alles auch seinen Niederschlag im Denken findet: Wohnen will und soll Christus in unseren Herzen, in der Mitte der Person, wo alle Fäden zusammenlaufen und wir als Mensch ein Ganzes sind. (Voigt)

o    „Eingewurzelt in der Liebe“ (17) Auch dieses Bild regt zum meditieren an. Wurzeln halten den Baum; erstaunlich, welchen Windstärken er standhält. Wurzeln ernähren ihn; durch sie fließt und strömt dem Baum zu, was er zum Leben braucht. Wir wurzeln in der Liebe unseres Herrn. Er ist uns zugewandt und zugetan, wendet sein Herz uns zu, macht sich stark für uns, setzt vieles, setzt alles ein für uns. Darin hat man Halt, davon ernährt man sich. (Voigt)

o    Um dies alles wird gebetet! Man muss wissen, dass unser faktisches Christsein die im Christsein liegenden Möglichkeiten niemals ausschöpft. Wir sind arme Leute. (Voigt)

o    Die Christusbotschaft ist reicher, schöner, herrlicher, mächtiger, als wir im bewussten Glauben nachvollziehen und uns aneignen. (Voigt)

o    Das Wissen darum, dass Christus sich in seinem Geben nicht unserer Kapazität anpasst, ist ein großer Trost (20). (Voigt)

o    Ich verstehe längst nicht alles, was Er tut. Ich nehme das meiste nicht einmal wahr. Aber ich weiß, dass ich einen Herrn habe, der in seinem Lieben und Schenken unerschöpflich ist und nur darauf wartet, dass Er mir etwas zuliebe tun kann. (Voigt)

o    Das Gebet erbittet von Gott, wir möchten Kraft gewinnen …, um mit allen Heiligen zu begreifen (18)). Gemeint ist sicher … die neue Welt Gottes mit dem „himmlischen Jerusalem“. Wahrscheinlich auch der erhöhte Christus, von dem der Brief sagt, Er sei es, „der alles in allem erfüllt“ (1,23) und „aufgefahren“ ist „über die Himmel“, aber auch „hinuntergefahren in die untersten Örter der Erde“ (4,9f). Es ist also von dem Christus die Rede, den der Vater zu seiner Rechten gesetzt hat (1,20) und der nun – gleicher Macht und gleicher Ehren – an der Allmacht und Allgegenwart Gottes teilhat. (Voigt)

o    Es darf nicht vergessen werden, dass Christus, indem Er in unsere Welt kam, „der Unsere“ wurde. Er ist aber gekommen, damit wir auf diese Weise „die Seinen“ werden. Er kam in die Wirklichkeit unseres Lebens – und Er zieht uns in die Wirklichkeit Seines Lebens. (Voigt)

o    Die Briefleser werden auf den gemeinsamen Glauben der Kirche gewiesen (mit allen Heiligen -18). … Es wird gesagt, dass wir es mit dem Christus zu tun haben, der an der Allgegenwart Gottes teilhat und darum nun auch wirklich überall zu finden, überall anrufbar, überall als Herr und Heiland am Werke ist. … Es ist eine folgenreiche Sache, nicht mehr „mit allen Heiligen“ den einen Glauben (4,5) zu bekennen, sondern eigene Wege zu gehen. (Voigt)

o    Begreifen schließt das Ergreifen ein. Und umgekehrt: Man sollte möglichst begreifen, was man ergreift. (Voigt)

o    Der eigentliche Gegenstand des Erkennens muss die alle Erkenntnis übersteigende Liebe Christi sein. (Voigt)

o    Vieles in der Welt sieht nicht so aus, als ob die Liebe regiert. Man muss sofort entgegnen: das Kreuz selbst widerlegt am eindrucksvollsten ein solches vordergründiges Liebespostulat, aber es bezeugt umso glaubhafter den menschliche Welt- und Selbstzerstörung überwindenden Liebeswillen Jesu Christi. Dies erkennen und begreifen, das wäre das, was wir uns als Gabe Gottes, des Heiligen Geistes, am dringlichsten erbitten sollten. (Voigt)

o    „Fülle“ (19) ist das, was einen Raum oder ein Gefäß, als dessen Inhalt, „ausfüllt“. Das Wasser ist die „Fülle“ des Kruges, wenn er voll ist. Wohnt in Christus die ganze „Fülle“ der Gottheit leibhaftig (1,19; Kol2,9), dann heißt das, der ganze Gott steckt in Christus. Wird von Christus gesagt, Er „erfülle alles in allem“, so heißt das, es gibt keinen Ort im All, an dem Er nicht wäre. Wird hier gesagt (19), wir werden „erfüllt“ „in Richtung auf die ganze Fülle Gottes“, dann soll das heißen, wir werden den ganzen Gott in uns beherbergen. (Voigt)

o    Allmählich wird unser altes Leben immer mehr schwinden zugunsten unseres Seins „in Gott“: Gott wird uns mehr und mehr erobern, einnehmen, ausfüllen mit seiner heiligen Gegenwart, und so wird es bei uns, die wir noch immer Anfänger sind, zu einem Wachstum kommen und zu einer Annäherung an das, was zuletzt, wenn wir am Ziel sind, aus uns werden soll. … Es hat seinen guten Grund, dass wir uns unserer Sündigkeit bewusst bleiben. (Voigt)

o    Es gibt ein intensives Wachstum, ein Zunehmen, ein Fortschreiten in der Heiligung. Wahrscheinlich wird sich bei demjenigen davon am wenigsten ereignen, der darüber reflektiert und wie der Pharisäer im Tempel feststellt, wie weit er es in der Heiligung gebracht hat. Aber beten dürfen wir darum, dass Gott uns vorwärtsbringt und wir allmählich für Ihn und in Ihm heranreifen. (Voigt)

o    Es stünde schlecht um uns, wollte Gott nur geben, um was wir gebeten haben, und wir würden sein Heil verfehlen, käme uns nur das zugut, was wir hermeneutisch in den Griff bekommen. (Voigt)

o    Wir brauchen nicht alles zu verstehen. Genug, dass wir die Liebe Christi erfahren haben und erfahren. Verstanden oder nicht verstanden: Diesen herrlichen, gütigen Gott sollten wir anbeten. (Voigt)

o    Paulus fleht um die volle Gnade Gottes für die Gemeinde. Und diese volle Gnade Gottes besteht aus fünf Gaben: 1. Mehr Wachstum des inneren Menschen; 2. Mehr Glauben; 3. Mehr Liebe; 4. mehr Erkenntnis und 5. Mehr gefüllt werden mit Gott. (Rienecker)

o    Gott hat von seiner Doxa-Herrlichkeit einen überschwänglichen Reichtum in Christus für uns erschlossen. So groß ist dieser Reichtum, diese Überfülle, dieses Übermaß, dass alles davon überfließt. (Rienecker)

o    Der „inwendige Mensch“ unterscheidet sich vom „neuen Menschen“ dadurch, als der inwendige Mensch der Rest des ursprünglich von Gott zu seinem Bilde geschaffenen Menschen, der neue Mensch jedoch der Anfang des in Christus wiedergeborenen Menschen ist. … Mit seinem „inwendigen Menschen“ kann auch der Nichtwiedergeborene der Sünde den Absagebrief geben. … Bei dem Gläubigen, Wiedergeborenen, hat der „inwendige Mensch“ in dem „neuen Menschen“ seine ursprüngliche Bestimmung wiedergefunden. (Rienecker)

o    Der Apostel bittet, dass der inwendige Mensch erstarke an der Kraft „durch den Heiligen Geist“. (Rienecker)

o    „Wohnen“ (17): Es zeigt das „Nahe“ der gegenseitigen Beziehung. … Nur in leere Wohnungen zieht Christus ein. … Wenn Christus das Herz bewohnt, dann gilt es auch, auf diesen hohen Gast „Rücksicht“ zu nehmen. Einem Gast sucht man es so angenehm wie nur möglich zu machen. … Was Ihm missfällt, muss aufgegeben werden. (Rienecker)

o    Er, der lebendige, persönliche Herr, wohnt im Herzensgrund lebendiger Persönlichkeiten. Er macht die Herzen der Seinen zu einer Offenbarungsstätte Seiner Herrlichkeit. (Rienecker)

o    Wir sollen so in der Liebe eingewurzelt werden, dass wir den Stürmen, die über uns dahin brausen, widerstehen können, und dass wir auch durch die schlechteste Behandlung nicht aus der Liebe gebracht werden können. (Rienecker)

o    Der Glaubensboden und der Boden der Bruderliebe (17) sind die einzigen und echten Voraussetzungen des Wachstums in der Erkenntnis. (Rienecker)

o    Schon jetzt gilt es, sich den Blick und das Herz erweitern zu lassen für die große Bedeutung und Zukunft der Gemeinde (18). (Rienecker)

o    Die Erkenntnis der Liebe Christi wird die Gemeinde motivieren, mehr der Liebe nachzueifern, die nichts für unmöglich hält, die alles glaubt, alles hofft und alles versucht, um arme, verlorene Sünder für Christus und Seine Gemeinde zu gewinnen. (Rienecker)

o    Wie viele Gebete sind nur auf Nächstliegendes, in den Grenzen eigenen Meinens und Hoffens sich Bewegendes gerichtet. … Wie dringend nötig ist darum ein Gebet eines solchen Beters, in welchem er sich zu einem Höhenflug erhebt und sein Beten mit dem Lobpreis des großen, ewigen Gottes abschließt. (Rienecker)

o    In der Gemeinde allein wohnt die Ehre Gottes wahrhaftig, erklingt der Ruhm Gottes herrlich, nicht in der außerchristlichen Welt. (Rienecker)

o    „In Christus Jesus“ (21) steigt der Dank der Gemeinde zu Gott empor. (Rienecker)

o    Der Gott, welcher sich die Gemeinde von Ewigkeit her erwählt hat, bringt sie auch sicher ans Ziel. Und wenn die Gemeinde schließlich vollendet ist und ihr Vollmaß und ihre Vollzahl erreicht hat, dann wird sie erst recht inne, wie unerhört Großes der Herr an ihr getan hat. Und sie gibt dem großen und ewigen Gott und dem Herrn Jesus Christus, Seinem Sohn, Lob und Preis und Ehre und Ruhm und Anbetung in alle Ewigkeit. (Rienecker)

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