52 n.Trinitatis 11 – Aus Gnaden

Aus Gnaden, nicht aus Werken

1.    Predigttexte

I:   Hiob 23                                  52-1n Hiobs Gottesbild – Gedankensplitter – Hiob 23

II:  Lk 18, 9-14

III:  Eph 2, 4-10

IV:  2Sam 12, 1-10.13-15a

V:    Lk 7, 36-50

VI:  Gal 2, 16-21

.     alt:  Mt 21, 28-32

 

2.    Wochenspruch

o    Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. (1. Petr 5, 5)

3.    Was ist das Besondere dieses Sonntags im Kirchenjahr?

o    Der 11. Sonntag nach Trinitatis widmet sich unserer Einstellung zu Gott und zu seinem Gnadenhandeln. Dafür werden im Evangelium die zwei völlig unterschiedlichen Charaktere des Pharisäers und des Zöllners einander gegenüber gestellt.

o    Die übrigen Texte weisen mehr in die Richtung des „Seligwerdens aus Gnade“ und nicht aus Werken.

o    Unsere Einstellung zur Gnade Gottes ist entscheidend dafür, ob wir sie auch empfangen werden.

o    Am 11. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Erzählung vom Pharisäer und Zöllner. Wir erfahren, dass unser Glaube nicht unser Verdienst, sondern die Gabe Gottes ist. Wir freuen uns an dieser Gabe, aber wir erkennen auch, dass wir dennoch fähig sind, gegen den Willen Gottes zu handeln. Darum sind wir dankbar, dass Gott uns immer wieder die Möglichkeit zur Buße, zur Umkehr schenkt.

o    Der heutige Sonntag soll uns daran erinnern, dass wir täglich für Gottes Gnade zu danken haben. Täglich wollen wir im Gebet vor Gott treten und uns prüfen: Sehe ich hochmütig auf andere herab oder lebe ich ganz aus Gottes Gnade?

4.    Platz für Anmerkungen

http://www.sibirjak.de/11-sonntag-nach-trinitatis/

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