69-3 Sei ein treuer und kluger Verwalter – Lk 12,41-48

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Lk 12,41-48

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

o    In welchem Kontext steht unser Abschnitt?

  • Was aus diesem Kontext ist wichtig, um unseren Abschnitt zu verstehen?

o    Warum fragt Petrus nach?                                                  41

  • Worauf bezieht sich diese Frage?

o    Wer ist mit „uns“ und „allen“ gemeint?

o    Beachte, dass Jesus mit einer Gegenfrage antwortet!            42

o    Was ist die Dienstbeschreibung eines Verwalters?

  • Wann ist jemand „treu“?
  • Wann ist jemand „klug“?

o    Was bedeutet es, dass die Menschen „Seine Leute“ sind?

  • Was steht den Menschen, Seinen Leuten, zu?
  • Was ist mit der „rechten Zeit“ gemeint?

o    Was bedeutet das Wort „selig“?                                          43

  • Wieso wird der Verwalter hier „Knecht“ genannt?

o    Spricht Jesus hier von Seiner Wiederkunft?

  • Wie möchte Jesus Seine Knechte in dieser Zeit sehen?

o    Beachte die Betonung mit „wahrlich“!                                   44

  • Was ist mit „alle seine Güter“ gemeint?

o    Beachte den Kontrast: „wenn aber“                                      45

  • Ist „jener Knecht“ der „Haushalter“ von 42?

o    Warum denkt der Knecht so etwas in seinem Herzen?

o    Was meint: „ mein Herr kommt noch lange nicht!“?

  • Beachte, dass es heißt: „mein“ Herr!
  • Wie ist das Wort „Herr“ zu verstehen?

o    Mal dir die Verben aus: schlagen, essen, trinken, saufen!

  • Warum all das?

o    Beachte das Bindewort „dann“!                                            46

  • Was will Jesus mit diesem Vers sagen?
  • Warum „erwartet“ der Knecht nicht das Kommen seines Herrn?

o    Beachte die harte Strafe; sowohl körperlich, als auch geistlich!

o    An wen denkt Jesus bei dem „Knecht“ in 47?                                   47

  • Warum wird er „viele“ Schläge bekommen?

o    Beachte den Kontrast!                                                        48

  • Was will Jesus in 48a sagen?
  • An wen denkt Jesus bei diesem Menschen?

o    Was wollte Jesus mit 48b sagen?

  • In wieweit spricht Jesus hier von „Verantwortung“?
  • Was wird Jesus bei uns „suchen“ und von uns „fordern?
  • Wie lautet Jesu Antwort auf die Frage des Petrus in einfachen Worten?

o    Was wollte Jesus Seinen Jüngern mit diesen Versen sagen?

o    Was wollte Lukas seinen Lesern mit diesen Worten Jesu vermitteln?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

o

o

o

o

1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

o

1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

o

2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

o

o

o

o

2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

o    Die Verse 41 und 47f finden sich nur bei Lukas.

o    Die Frage des Petrus (41) kann sich wohl kaum auf das Gleichnis vom Dieb beziehen. Sie ist offenbar durch die Grüße der Verheißung in 37 veranlasst. (Rienecker)

o    Petrus fragt (41), wer mit den „Menschen“ (35) bzw. „Sklaven“ (37) gemeint ist. Es liegt nahe, anzunehmen, dass Petrus darauf aus ist, Vorrechte der Jünger bestätigt zu bekommen (vgl. Mk 10,35ff). Jesus antwortet charakteristischerweise mit dem Hinweis auf die Verantwortung. (Voigt)

o    Petrus fragt, ob Jesus diese Hoffnung (37) nur Seinen Boten gebe, die Ihm besonders verbunden sind und an Seinem Werk besonders mitarbeiten, oder ob Er das allen sage, die das ewige Leben suchen. (Schlatter)

o    Jesus fährt in Seiner Rede fort, als ob Er auf die Frage gar nicht achtgegeben hätte. In der Tat aber gibt Jesus der folgenden Ermahnung eine inhaltliche Wendung, so dass Petrus darin die bestimmte Antwort auf seine Frage finden kann. Sie laute etwa so: Wer anders als du, Petrus, und deine Mitjünger sollten denn die treuen und klugen Hausverwalter sein, welche die regelmäßige Austeilung der geistlichen Nahrung an die Gemeinde Jesu als dem „Hause des Herrn“ besorgen. (Rienecker)

o    Jesu Antwort (42) ist zunächst eine Frage und blickt auf den Zeitpunkt, an dem Jesus tatsächlich scheiden und das Seine Seinen Leuten anvertrauen wird (Mk 13,34). (Voigt)

o    Der Verantwortungsbereich wird die Dienerschaft sein, die der Hausverwalter rechtzeitig (nicht zu befehligen, sondern) zu versorgen hat. (Voigt)

o    Der Herr wollte die Apostel veranlassen, dass jeder einzelne von ihnen sich für eine der beiden Schilderungen entscheiden sollte. (Rienecker)

o    Jeder hat selbst bei sich die Antwort zu finden, ob Jesus das auch ihm sagt. … Jesus legt niemanden von außen ein Gesetz auf. … Alle stellt Sein Weggang auf die Probe, ob sie treu, ob sie klug sind. (Schlatter)

o    Vers 43 ist eine Seligpreisung wie auch 37. (Voigt)

o    Bei Jesus wird man dadurch prämiert, dass man eine noch größere Aufgabe bekommt, auch nach Seiner Parusie (Wiederkunft) (44). (Voigt)

o    Es ist ein Unterschied zwischen der Belohnung in 44, die dem treuen Haushalter, und der Belohnung in 37, die dem wachsamen Knecht verheißen wird. Die dem wachsamen Knecht gegebene Verheißung hatte etwas Innigeres in sich. Sie war der Ausdruck der persönlichen Angehörigkeit, der Dankbarkeit des Herrn für die persönliche Liebe, die Ihm der treue Diener erwiesen hatte. Die dem Haushalter in 44 gegebene Verheißung ist ehrenvoller. Sie ist die offizielle öffentliche Belohnung für die dem Hause geleisteten Dienste. (Rienecker)

o    In 45 findet sich, wie in anderen Parusiegleichnissen, die Verzögerung der Rückkehr. Was kann geschehen, wenn Jesus Gemeinde nicht mehr mit ihres Herrn Parusie rechnet? (Voigt)

o    Neben den Knechten ist von Mägden die Rede (45). Lukas scheint speziell an die Gemeinde zu denken. Der Mann vernachlässigt nicht nur seine Pflichten, sondern führt auch ein zuchtloses Leben. (Voigt)

o    „Zu den Ungläubigen“ (46) sagt Lukas und nennt uns damit diejenige Sünde, aus der, wie die ganze Christenheit weiß, der Verlust des Lebens folgt. (Schlatter)

o    In den Versen 47-48 ist nicht vom „Wachen“ auf des Herrn Wiederkunft die Rede, sondern vom Gehorsam. (Rienecker)

o    Von dem Nichtjünger (48a), den der Herr noch erwähnt, wird nicht gesagt, dass er ein Knecht sei, noch, dass Jesus „sein Herr“ ist. (Rienecker)

o    Wer Jesu Zeugnis im Glauben aufnahm, hat viel empfangen. (Rienecker)

o    Die grausame Strafe, einen Menschen zu „zerteilen“, gab es bei den Persern. Der vorauszusetzende aramäische Wortlaut enthält ein Verb, das „zerteilen“, aber auch „zuteilen“ bedeuten kann (vgl. 47). (Voigt)

o    Ähnlich erklärt sich, dass Matthäus statt „Ungläubige“ „Heuchler“ schreibt (46). Es liegt ein aramäisches Wort zugrunde, das beides, bedeutet. (Voigt)

o    Die jüdische Theologie unterscheidet willentliche Sünden wider besseres Wissen und Vergehenssünden. Der Jünger gilt als der durch Jesus in den Willen Gottes Eingeweihte (Mk 4,10f). (Voigt)

o    Angeredet sind wahrscheinlich die Führer des Volkes, insbesondere die Schriftgelehrten. An sie mussten die ersten Hörer des Gleichnisses denken. (Voigt)

o    Als „Knechte Gottes“ (ein hoher Ehrentitel) bezeichnet man im AT die Propheten, besonders den einen Unbekannten bei Jesaja, überhaupt Gottesmänner, auch Regierende. (Voigt)

o    Zu Jesu Zeit dachte man wohl zuerst an die Schriftgelehrten „als die von Gott eingesetzten Verwalter, denen die Schlüssel des Himmelreichs anvertraut waren“ (Mt 23,13; Lk 11,52). So ist das Gleichnis einer der zahlreichen drohenden Weckrufe an die Führer des Volkes. Ihnen ruft Jesus zu, dass die Rechenschaftsforderung bevorsteht. (Voigt)

o    Die Kirche der ersten Jahrzehnte bezog, wie schon die Petrusfrage erkennen lässt, das Gleichnis auf sich. (Voigt)

o    Jesu Weisungen, auch Sein Trost und Seine Zusagen, werden der Gemeinde auf den Weg durch die Zeiten mitgegeben. (Voigt)

o    Die Apostel (vielleicht auch schon die Bischöfe) haben das Haus Jesu anvertraut bekommen (1Kor 4,1f). Die Amtsträger der Kirche verwalten das Eigentum Christi (1Kor 9,17; Eph 3,2). Sie reichen das tägliche Brot. … Aber „Knechte Gottes“ sind alle Christen. Es ist eine Grundbestimmung für Gottes gesamtes Volk, dass es Ihm eigen, Ihm unbedingt zugehörig ist (Röm 6,16ff). (Voigt)

o    Wir fragen (wie Petrus – 41) nach abgegrenzten Bereichen – örtlich, auch zeitlich – aber Jesus spricht uns persönlich an, und indem wir angesprochen werden, gehören wir zu denen, die es angeht. Darum beginnt Jesu Antwort auch mit einer Frage (42). Indem wir die Frage hören, sind wir herausgefordert, es zu sein bzw. zu werden. Jesus will uns nicht einteilen, sondern aufrufen. (Voigt)

o    Verantwortlich vor dem kommenden Herrn sind wir für „unsere“ Welt, d.h. für das Stück Wirklichkeit, das uns tatsächlich überantwortet ist. (Voigt)

o    Wir werden nicht nach dem gefragt werden, was andere getan haben oder hätten tun sollen, sondern nach dem, worin wir gefordert sind. (Voigt)

o    Der Herr hat Seinen Leuten Sein Eigentum anvertraut. Er ist ja vorübergehend abwesend. (Voigt)

o    Was ER sichtbar an Seiner Welt tut, kann Er bis zum Tage Seiner Parusie nur in der Verhüllung in die Gnadenmittel und durch die Hand Seiner „Haushalter“ tun. Die handeln für Ihn, in Seinem Auftrag, in Seinem Namen – hoffentlich in innerster Übereinstimmung mit Ihm. … Dazu ist nötig, dass sie treu sind und verständig. (Voigt)

o    Die Kirche gehört Christus. Der Herr sieht mit scharfem Auge danach, ob wir so tun, als gehöre sie uns. Aus dem „Botschafter an Christi statt“ (2Kor 5,20) wird so leicht einer, das selbst regieren und Herr sein will, der sich selber predigt statt Ihn (2Kor 4,5), sich selber interessant ist statt mit allen Gedanken auf den Herrn gerichtet. (Voigt)

o    Während der treue und kluge Haushalter weiß, dass er nur ein „Knecht“ bleibt, aber den Auftrag seines Herrn in gewissenhafter Verantwortlichkeit auszuführen bestrebt war, spielt der untreue Verwalter dagegen selbst den „Herrn“. (Rienecker)

o    Beachtenswert ist, wie er von Stufe zu Stufe tiefer sinkt. Zuerst spricht er in seinem Herzen. … Dann gibt er sich ohne Bedenken seinen egoistischen, eigenmächtigen, ehrensüchtigen Neigungen hin. (Rienecker)

o    Dieser Knecht, obwohl er in den Diensten des Hausherrn stand, wird weggeworfen werden und seinen Platz bei den Ungläubigen erhalten, als wäre er nie ein Knecht des Herrn gewesen. (Rienecker)

o    Es muss uns doch tief erschrecken, dass der Herr Seinen Leuten sagen muss, sie möchten achtgeben, dass nicht einer „anfängt, Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich vollzusaufen“ (45). (Voigt)

o    Überall sind wir nicht Eigentümer, sondern nur Verwalter. Auch die Dinge, die zu unserer Welt gehören, sind nicht zu unserer Verfügung, als könnten wir damit umgehen, wie es uns beliebt. (Voigt)

o    Der Eigennützige sieht alles, Dinge und Menschen, als Mittel an für seine Zwecke. Er entwürdigt seine Mitmenschen und macht sie zu seinen Sklaven. (Voigt)

o    Wer Macht hat, ist in der großen Gefahr, sie nicht im Dienst der anderen zu gebrauchen, sondern seine äußere Überlegenheit zu genießen, zum Leid und zum Schaden der anderen. (Voigt)

o    Wer schlampig und faul ist, interessenlos und dickfellig, lässt das ihm Anvertraute verkommen, zum Nachteil seiner Mitmenschen und natürlich zuletzt zur Schande seines Herrn. (Voigt)

o    Wer in die eigene Tasche wirtschaftet, ist nicht „treu“, er missbraucht das Vertrauen, dass sein Herr in ihn gesetzt hat. (Voigt)

o    Das Gleichnis macht deutlich, dass all diese verwerflichen Einstellungen und Praktiken ihren Grund darin haben, dass der Verwalter nicht „klug“ ist. Er sieht nicht die Wirklichkeit. (Voigt)

o    Der Herr wird eines Tages da sein und fragen:
Wie bist du mit den Menschen umgegangen, die alle mir gehören, die mir kostbar sind, für die ich als ihr Heiland mein Leben gegeben habe, weil ich keinen verlieren will, – wie bist du mit denen verfahren?
Und wenn dir zu Ohren gekommen ist, dass andere mit Menschen Schindluder treiben, hast du für deinen Teil dafür gesorgt, dass das ein Ende nimmt? (Voigt)

o    Unsere Welt ist kleiner geworden, „unsere Welt“ also größer. (Voigt)

o    Ich werde vom Herrn nicht für das verantwortlich gemacht, was ich nicht tun konnte, sondern für das, was ich tun konnte und kann. (Voigt)

o    Könnte Jesus mir sagen: Gratuliere! So hab ich es mir von dir erhofft. Du hast dich um deine Mitmenschen gekümmert und nicht für dich selbst gelebt. Es brauchte keiner zu darben; du hast ihnen, wie es sich gehörte, ihr „Maß Getreide“ gegeben. Du bist treu gewesen (1Kor 4,2). (Voigt)

o    Auch der Christ muss sich, was das Gleichnis will, immer wieder sagen lassen. Die angeblich „wohlerworbenen Rechte“ an unserm Stück Welt, der eigenmächtige Umgang mit Dingen und mit Menschen liegt uns im Blut, so dass es hier einer ständigen Umbesinnung bedarf. (Voigt)

o    Klugheit ist nicht Intelligenz, sondern die Fähigkeit, die Wirklichkeit (das Kommen Gottes) richtig zu beurteilen. (Voigt)

o    Dass der Herr, was das Richten und Strafen angeht, so befremdlich scharf wird, lässt erkennen, dass Sein letztes Gericht ganz ernst gemeint ist. Er lässt nicht unbeherrschten Zorn rasen! In Seiner ernsten Drohung nimmt Er Partei für die von uns eigenmächtig tyrannisierte und missbrauchte Welt, besonders für die Menschen, die Opfer unserer bösen Praktiken sind – oder werden könnten. (Voigt)

o    Es gibt zu denken, dass der andere – der untreue – Knecht nicht einmal sagt: Ich habe keinen Herrn. … Er sagt vielmehr: „Es dauert noch eine ganze Weile, bis mein Herr kommt“ (45). (Voigt)

o    Der Student, der sich von einem Semester zum anderen damit tröstet, dass es mit dem Examen noch eine Weile hat, muss sich schließlich klarmachen, dass auch seine Uhr tickt. Der Verwalter müsste wissen, eines Tages wird sein Herr da sein. (Voigt)

o    Wann Jesus wiederkommen wird, weiß Er Selbst nicht (Mk 13,32; Mt 24,36). Es finden sich sowohl Aussagen Jesu über Sein baldiges, wie auch über Sein ferneres Kommen. Man muss nur wissen, in welcher Absicht Jesus gesagt hat, was Er über Sein künftiges Kommen ankündigte. Die Spitze, in die alles ausläuft, heißt immer: Wachet! (Voigt)

o    Der Herr kann in jedem Augenblick da sein. (Voigt)

o    Ob der Herr in den Wolken erscheint oder in dieser Nacht mein Leben von mir fordert (20), kommt fast aufs selbe heraus. (nach Voigt)

o    Jesus will, dass wir in jedem Augenblick mit dem für uns – oder für die Welt – eintretenden Ende der Zeit rechnen. (Voigt)

o    Ja, die Welt gehört dem Herrn! Ja, ich habe mein Leben vor Ihm zu verantworten! Aber dass dies im nächsten Augenblick schon aktuell werden könnte, das wollen wir nicht wahrheben. (Voigt)

o    Wer mit Jesu Kommen, d.h. aber zugleich mit der Beendigung der ihm gegebenen Frist rechnet, der wird die Zeit auskaufen und wissen, dass jeder Augenblick die Qualität des Ernstfalls bekommen kann und damit sogar faktisch bekommt. (Voigt)

o    Das Warten auf den Jüngsten Tag hat sich in der Geschichte der Kirche nicht selten lähmend ausgewirkt. Wozu ein Haus renovieren, wenn es doch bald abgebrochen wird? (Voigt)

o    Auch wenn ich wüsste, dass die Welt morgen nicht mehr steht, ich möchte gern, dass der Herr einen „treuen und klugen Haushalter“ vorfindet. (Voigt)

o    Wer mit Seinem Kommen rechnet, geht Ihm entgegen. (Voigt)

o    Gespannte Parusieerwartung ist, recht verstanden, ein starker Antrieb zu verantwortlichem Handeln in dieser Welt. (Voigt)

o    Die Rede vom Gericht nach den Werken, die sich im NT immer wieder findet, ist nicht Überbleibsel aus einer Zeit, die wenig von Gnade wusste. Jesus weiß, warum Er so hart spricht! (Voigt)

o    Wer weiß, wie es um Gott, die  Welt und um ihn selbst steht, wer also auch weiß, was von ihm erwartet wird, sich aber wissentlich weigert, dem wird seine Haltung und sein Tun schwer angerechnet (Joh 15,22). Erkennen und Wissen schärft die Verantwortung. (Voigt)

o    Jesus denkt überhaupt nicht gesetzlich. Wir sehen, wie Er sich um uns müht. Er unterweist unser Gewissen. Er will es uns leicht machen. So spricht Er uns auf unser Glaubensbekenntnis an. ER erwartet, dass wir mit dem ernst machen, was uns im Glauben aufgegangen ist. Wem viel gegeben ist, von dem wird viel gefordert werden. Aber Gott hat Augenmaß. … Er weiß Soll und Haben wohl zu verrechnen. (Voigt)

o    Es geht barmherziger zu in Gottes Welt, als wir nach den harten Strafworten fürchten mussten. Gott weiß um den inneren Zustand der Ungezählten, denen der Gedanke, die Welt könne Gott gehören, noch nie gekommen ist, vielleicht nicht kommen konnte. Gott weiß das. (Voigt)

o    Von Christen verlangt Gott mehr als von anderen. Ob wir mehr erbringen, ist eine andere Frage. (Voigt)

o    Es ist eine harte Sache, Christ zu sein. Der Herr stellt uns in eine große Verantwortung. Nur, wir sollten nicht vergessen, dass vor Seinem Fordern das Geben steht (48). Das Gegebene einsetzen und damit wirtschaften“! (Voigt)

o    Werden wir – von Angesicht zu Angesicht – vor Ihm stehen, dann werden wir Ihm nichts zu bringen haben, als dass, was Er Selbst uns gegeben hat. (Voigt)

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