34-3 Ich will euch wiedersehen – Joh 16,16-23

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Joh 16,16(17-19)20-23a

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

  • In welchem großen Abschnitt steht unser Text?
    • Was weißt du über die damalige Situation?
  • Zu wem spricht Jesus hier? 16
  • Was ist mit dem zweimaligen „noch eine kleine Weile“ gemeint?
    • Wann wird Jesus nicht „zu sehen“ sein?
    • Wann wird Jesus (wieder) „zu sehen“ sein?
  • Um welchen Vater geht es im Vers17? 17-19
    • Was verstehen die Jünger nicht?
    • Warum reden sie untereinander und nicht mit Jesus?
  • Beachte das zweimalige „Amen“! 20
    • Beachte die Autorität, mit der Jesus hier spricht!
  • Was meint Jesus hier mit dem Wort „Welt“?
    • Wann, wie lange und worüber wird sich die Welt freuen?
  • Warum werden die Jünger „weinen und klagen“?
    • Was wird diese tiefe Trauer in Freude verkehren können?
    • Wie werden die Jünger diese Worte an diesem Abend verstanden haben?
  • Beachte den Gegensatz zwischen vorher und danach! 21
    • Was wollte Jesus den Jüngern mit diesem Bildwort von der Gebärenden sagen?
  • Beachte die Verbindung: „und auch ihr“! 22
    • Von welcher Traurigkeit spricht Jesus, die die Jünger im Augenblick (nun) haben?
    • Beachte das Kontrastwort: „aber“!
  • Was will Jesus den Jüngern mit dem Wort „wiedersehen“ sagen?
    • Wann werden sie sich wieder sehen?
    • Was wird bis dahin alles passieren?
  • Was ist mit „Herz“ gemeint?
    • Beachte die betonte Freude – die Wiederholung!
    • Wer wird ihnen die Freude nehmen wollen?
    • Warum wird die Freude so stark in ihnen verankert sein?
  • Von welchem „Tag“ spricht Jesus hier? 23
    • Warum werden die Jünger dann keine Fragen haben?
    • Was wird mit den Fragen bis dahin?
  • Was wollte Jesus Seinen Jüngern am letzten gemeinsamen Abend mit diesen Worten sagen?
  • Warum hat Johannes sie in sein Evangelium aufgenommen?
    • Was wollte er damit seinen Lesern sagen?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

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1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

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2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

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2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

  • Das Nichtverstehen der Jünger ist deutlich herauszuarbeiten. (Voigt)
  • Der revidierte Luthertext lässt mit Recht den Passus: „denn ich gehe zum Vater“ (16) weg. Er steht nur in jüngeren Handschriften und ist vom Ende des Verses 17 her eingetragen. (Voigt)
  • Schon mehrmals hat Jesus auf die kleine Zeitspanne (16-19) hingewiesen (7,33; 13,33; 14,19). (Voigt)
  • Siebenmal steht in den Versen 16-19 das Wort „eine kleine Weile“. Bisher hatte dieses Wort etwas Beklemmendes (7,33; 13,33; 14,19). … Es ist etwas Erstaunliches und Herzbewegendes, wie das gleiche Wörtlein – im Griechischen steht für die diese Wendung nur ein Wort -, im gleichen Satz zweimal gebraucht, zuerst in die Tiefe schleudert und dann rettend emporzureißen vermag. … Es ist wie das Auf und Nieder von Meereswogen, das in 20 wie eine Welle am Ufer aufs mächtigste emporbrandet, um dann in 22 endgültig zu verebben. (Spörri)
  • Sie dauert viel kürzer, als die Jünger denken. Dann kommt nach dem Karfreitag, mit seinem Triumpf der (sündigen) Menschen, das mächtige, göttliche „Aber“ von Ostern (20). (de Boor)
  • Ist der Wortreichtum (16-19) schriftstellerische Fehlleistung oder Absicht? Wenn das letztere, dann soll wohl das quälende Nichtbegreifen dargestellt werden. (Voigt)
  • Die Jünger wiederholen für sich das Wort (17-18), wie sie als „Schüler“ eines israelitischen „Lehrers“ gewohnt waren, sich die Worte des Meisters wiederholend einzuprägen. Aber sie gestehen sich dabei ein, dass sie Jesu Wort nicht verstehen können. (de Boor)
  • Jesus weiß, was sie denken (das ist nicht selten bei Johannes). (Voigt)
  • Dass doppelte „Amen“ (20) ist für Johannes charakteristisch (25mal). Es drückt die Vollmacht des Redens aus. (Voigt)
  • „Weinen und klagen“ (20), auch kombiniert wie Jer 22,10, bezeichnet die Totenklage. (Voigt)
  • Die „Welt“ (20) ist auch hier die Welt Israels, die Welt der Priester und Pharisäer. Dort wird Freude herrschen über die so rasche und wohlgeglückte Beseitigung Jesu, ohne jede Gegenwehr von Seiten der Volksmassen. (de Boor)
  • Das Gleichnis (21) hat es nur auf den Wechsel von Trauer und Bedrängnis zur Freude abgesehen. (Voigt)
  • In V. 16 hat es geheißen: „ihr werdet sehen“; hier (21): „Ich werde euch wiedersehen“. (Voigt)
  • Jesus denkt nur an Seine Jünger und an das, was ihnen bevorsteht. Sie will Er trösten (21-22). Nur von ihnen spricht Er (22). (de Boor)
  • „Eure Freude nimmt keiner von euch“ (22) erinnert an das „keiner kann sie aus der Hand des Vaters reißen“ (10,29) und spricht wie dieses von einer Erlösung für alle Ewigkeit. (Spörri)
  • Die endzeitlichen Ereignisse, die hier gemeint sind, sind die Kreuzigung und Auferstehung Christi und die Begabung der Jüngerschar mit dem Heiligen Geist. (Spörri)
  • Die Direktheit, von der in 25ff die Rede ist, ist noch nicht gegeben. Sie kommt mit dem Wiedersehen. Damit ist das Ostergeschehen gemeint. (Voigt)
  • Wir lesen in den Osterberichten nirgends etwas von Fragen der Jünger an ihren auferstandenen Herrn, obwohl es so nahe gelegen hatte, ihn gerade jetzt nach so vielem zu fragen. (de Boor)

 

  • Wir werden an diesem Sonntag – Jubilate – zur Freude aufgerufen. … Freude kann nicht befohlen werden. … Wer uns dennoch zur Freude aufrufen will, kann das nur tun, indem er uns auf das hinweist und mit dem vertraut macht, was – ohne, dass es dann eines Appells bedürfte – in uns Freude auslöst. (Voigt)
  • Wenn das zweimalige „kleine Weile“ einen Sinn haben soll, dann muss der hier anvisierte Endzustand Ostern sein (20,20). Der im Text genannte Wandel der großen Traurigkeit in Freude ist durch die Auferstehung des Herrn bewirkt. Hier hat die Freude ihren Grund. So könnte man feststellen, dass seit Ostern die „kleine Zeitspanne“ der Traurigkeit überwunden ist und Christen in der Freude leben, die ihnen niemand mehr nehmen kann, und in der Situation, in der es nichts mehr zu fragen gibt (23). Die Erfahrung, die wir als Gemeinde Jesu Christi und als einzelne Christen machen, lässt erkennen, dass es noch nicht ganz so ist. (Voigt)
  • Der Evangelist hätte sich den Abschnitt gespart, wenn er nicht in die Anfechtung der Gemeinde hätte hineinsprechen wollen, für die er schreibt (15,18ff). (Voigt)
  • Die Frage unserer Schuld und Verlorenheit hat Ostern ihre herrliche Lösung gefunden. Alle Fragen um unser Sterben sind hier überwunden. (de Boor)
  • Wer auf Röm 4,25 seinen Blick fest gerichtet hält, für den verlieren auch viele quälende Fragen seines Lebens ihre Macht; er wird still. (de Boor)
  • Es ist wahr, dass der Glaube schon in der ungetrübten und ungeschmälerten Freude des Kommenden lebt, aber auch, dass noch immer die Anfechtung im Spiel ist; nicht so, dass sie die 100%ige Freude in eine 70%ige zurückschnitte, sondern so, dass die ganze Freude die Trotzdem-Freude ist, die das ihr Widerstehende „besiegt“, „überwindet“ (1Joh 5,4). Wie? Man kämpft ja nicht ohne den „Beistand“ und „Anwalt“, den Parakleten. Was Jesus in Aussicht stellt, kommt aus dem Geist. Der Evangelist denkt nicht nur an Ostern, sondern auch an Pfingsten. (Voigt)
  • Johannes kennt nicht die griechische Unsterblichkeit der Seele, dafür aber redet er umso kräftiger von der Auferweckung des Leibes (11,32ff). (Voigt)
  • Es ist wahr, wir sind wirklich Kinder Gottes; aber „sichtbar geworden“ ist dies noch nicht (1Joh 3,1f). Im Glauben haben wir das ganze Heil; aber wir haben es eben bislang nur im Glauben. (Voigt)
  • Alles, was Jesus gibt – die Wahrheit, die Liebe, das Leben, die Erquickung -, hängt an Seiner Person: Er ist, was Er gibt, und nur weil Er es ist, kann Er es geben. (Voigt)
  • Die nachösterliche Gemeinde konnte von ihrer Glaubenserfahrung her einem solchen Wort (16) Sinn abgewinnen; die Jünger damals konnten es nicht. (Voigt)
  • Die Jünger haben bei Jesus gemerkt, dass man Leben nicht gewinnen kann, indem man es irgendwo in der mit ihrem Gott zerfallenen Welt sucht, sondern nur bei dem, „in dem das Leben war“ (1,4). Sie haben den Durst – wie vieles, was Menschen anstellen, erklärt sich aus dem Durst! – dort gelöscht, wo man dann nicht aufs neue und immer nur noch mehr Durst bekommt (4,13f). Sie haben Brot gegessen, von dem man satt wird; nicht nur so, dass man sein sterbliches Leben bis auf weiteres verlängert und die äußere Existenz „sichert; sie haben, indem sie Christus fanden und damit Gott, ewiges, unzerstörbares Leben gewonnen (6,49f). (Voigt)
  • Nur: Was Jesus zu geben hat, das ist alles in Seiner Person, nicht von Ihm ablösbar, so dass Er, wenn wir’s haben, dann zurücktreten und verschwinden könnte, damit wir es hinfort allein weitertreiben. (Voigt)
  • Es hängt wirklich alles an Ihm. Er zeigt nicht den Weg, Er ist der Weg. Er lehrt nicht die Wahrheit, Er ist sie. Er ist das Leben. Man sei nur mit ihm im Kontakt, im lebendigen wachstümlichen (verwachsenen) Zusammenhang (15,1ff – Evangelium). Und nun: „Nur wenige Stunden, und ich werde weg sein“ (16). Ihr habt es gewagt, … habt alles auf eine Karte gesetzt, aber diese Karte sticht und gewinnt nicht. „Ihr werdet weinen und heulen, aber die Welt wird sich freuen (20).“ (Voigt)
  • Wenn Jesus „binnen kurzem“ beseitigt sein wird, dann scheint die Welt recht zu behalten mit dem Karfreitag, den sie Ihm bereitet. Dann sind die selbstaufgebauten Positionen und Garantien eben doch bei aller Unzulänglichkeit noch immer ein wenig sicherer als das, was Jesus versprochen hat. (Voigt)
  • Schwer zu begreifen, dass die Jesuslinie unterbrochen ist, ja unterbrochen werden muss (7). – und dann, „bald darauf“ neu einsetzt und auf eine andere, bisher nicht gekannte Weise weiterläuft (20c). Das Blatt wendet sich. Jesus ist keineswegs ausgeschaltet. Er kommt jetzt erst richtig zur Wirkung! Nicht etwa zur Nachwirkung, als trüge nun, nachdem Er weg ist, Sein abgeschlossenes Lebenswerk noch unerwartet Früchte. Jesus ist da – „Ihr werdet Mich sehen“. (Voigt)
  • Nichts von dem, was sie an Ihm hatten, als Er auf alte Weise bei ihnen war, wird den Jüngern genommen sein. Im Gegenteil, es wird ihnen auf eine neue Weise gehören. (Voigt)
  • Der Gang zum Vater (VV 5.17) ist der ist der große Bittgang des Priesters (Kap 17). Da wird weggeräumt, was zwischen Gott und uns gestanden hat. Und damit geht der Himmel auf. (Voigt)
  • Jesus ist da, nun auferstanden, und wo Jesus ist, da ist – in Ihm – die Gottunmittelbarkeit da, wie sie unter den Bedingungen der alten Welt nicht denkbar war. (Voigt)
  • „Ihn sehen“ – Der Ausdruck ist noch ganz auf die Ostererfahrung der Jünger (Kap 20) zugeschnitten. Thomas lernt, dass wir auf das Sehen verzichten sollen und können, weil es ja doch aufs Glauben ankommt (20,29). (Voigt)
  • Wir sollten uns als Christen nicht hochnäsig erheben über die Art, wie man in der „Welt“ Freude sucht. Wir sind hoffentlich nicht Spielverderber. Gerade auch da nicht, wo wir im Stillen denken, wir wüssten Besseres. Es gehört zur seelischen Gesundheit, dass man sich auch einmal nach Herzenslust „austobt“. Und wir werden es niemandem verdenken, dass er – weil er die wahre Freude noch nicht entdeckt und für das Bessere kein Organ hat – sich nach billigen, leider freilich unergiebigen Freuden sehnt und streckt. (Voigt)
  • Wir werden gern einem jeden Lust machen, sich an der Freude derer zu beteiligen, die „an der Quelle“ sitzen. (Voigt)
  • Wir können uns freuen wie der Vogel in der Luft, weil wir, wenn wir „in Christus“ sind, bei dem Gott zu Hause sind, in dem „das Leben“ ist. (Voigt)
  • Besonders sollten wir uns vor einer künstlich zur Schau gestellten und „christlich“ parfümierten Freude hüten, die nur immer lächelt und dem wirklichen Leben nicht standhält. (Voigt)
  • Der Satz, dass niemand unsere Freude von uns nehmen kann (22), will gut fundiert sein. (Voigt)
  • Joh 10,28 würde gelten, auch wenn der Boden der alten Erde unter unseren Füßen wiche und der Himmel über uns einstürzte; weniger dramatisch gesagt, auch wenn unser physisches Leben verfiele und wir uns im Herzen bedrückt und angefochten fühlten. Wir sind „die Traurigen, aber allezeit fröhlich“ (2Kor 6,10). (Voigt)
  • Die beiden „kleinen Zeiten“ lassen zunächst ein Nacheinander entstehen. Trotzdem wird man von der ersten „kleinen Zeit“ nicht sagen können: das ist vorbei. „Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen“, sagt Jesus (15,18ff; 16,1-4). … Die Welt empfindet die Anhänger Jesu auch künftig als etwas ihr Fremdes (15,19; 17,16). Das bringt Konflikte mit sich. Jesus bittet den Vater nicht, dass Er die Seinen aus der Welt herausnehme und ihnen damit die schmerzlichen und sicher auch oft verwirrenden Kontrasterfahrungen erspare (17,15). Der Friede, den Er gibt und die Angst (16,21.33 à dasselbe Wort), die sie ausstehen müssen, sind unmittelbar beieinander. (Voigt)
  • Noch immer ist für uns das Kreuz das Vorzeichen, unter dem alle Aussagen über das Heil stehen. (Voigt)
  • Freude ist, wenn man sich trotzdem freut! (Voigt)
  • Dem, was einen traurig machen will, leistet man nicht Widerstand, als ginge es um Tod oder Leben, noch sucht man ihm zu entfliehen – verängstigt und atemlos -, sondern man gibt ihm den gebührenden Platz in der eigenen Existenz, und dieser Platz ist keinesfalls mehr die beherrschende Mitte, sondern ein untergeordneter Platz. (Voigt)
  • Bejaht Jesus Christus uns, dann geht es eben nicht mehr um Tod oder Leben, sondern dann heißt es für uns „Leben“ – „ob man gleich stürbe“ (11,25). (Voigt)
  • Mit der Auferstehung Jesu Christi ist der Raum entstanden, in dem unsere Zukunft liegt. … Weil niemand uns dieses Zuhause streitig machen kann, wird auch niemand unsere Freude von uns nehmen. (Voigt)
  • „Was wir sein werden“ (1Joh 1,8) – sind wir schon. Obwohl – im Blick auf den alten Menschen, der wir immer noch sind – von 1Joh 1,8 nichts abzustreichen ist, gilt von dem neuen, aus Gott geborenen Menschen, was 1Joh 3,9 steht: Er tut keine Sünde, er kann es gar nicht! Das Menschenunmögliche hat Gott in der Auferstehung Jesu angefangen und, sofern wir „in Ihm“ sind, auch an uns verwirklicht: Wir sind von neuem geboren (3,4f). Der Mensch der Zukunft, der meinen Namen trägt, existiert schon. (Voigt)
  • Wir nehmen den alten Menschen, den es freilich immer noch gibt, gewöhnlich viel zu ernst. Wo wir das tun, nimmt die Traurigkeit überhand. (Voigt)
  • Auferstehung und Leben haben wir, indem wir Christus haben, und dies gilt auch dann, wenn einer stirbt; aber daraus ist nicht zu folgern, dass Lazarus, weil er ja mit Jesus verbunden war, in seinem Grabe ruhig weitermodern soll, sondern dass er eben deshalb, weil er zu Jesus gehört, auch aus der Verwesung herausgeholt wird. Joh. 11 ist das johanneische „1Kor 15“. (Voigt)
  • Wir gelangen zur großen ewigen Freude nicht an der Traurigkeit vorbei, unter Umgehung der Traurigkeit; aber die Traurigkeit wird einmal ein Zustand sein, der hinter uns liegt. Dies besagt das Gleichnis von der Gebärenden. (Voigt)
  • Schwer Erworbenes liebt man besonders. Es gehört wohl zum Geheimnis der Mutterliebe, das das Werden des jungen Lebens nicht nur Last, sondern auch Angst und Schmerzen bereitet hat. Aber dann, wenn es vorbei ist, ist nur noch Glück und Freude. (Voigt)
  • Wir werden nicht „vertröstet“. Von Vertröstung wäre nur dann zu sprechen, wenn man den Menschen in den Verlegenheiten der Gegenwart ein Kommendes einredete, was in Wirklichkeit nie kommen wird. (Voigt)
  • Den Auferstandenen sehen wir nicht (20,29b). Aber Er sieht uns. Wie Jesus merkt, was in uns vorgeht, ohne dass wir es Ihm sagen (19), so sieht Er, wo wir sind und wie es mit uns steht, ohne dass wir seine Gegenwart mit den Sinnen wahrnehmen. (Voigt)
  • „Ich werde euch sehen“ (22) – Hiermit werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass Christus durch alles hindurch die handelnde Person bleibt. (Spörri)
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