25-6 Meine Gnade weicht nicht von dir – Jes 54,7-10

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Jes 54,7-10

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

  • In welchem Kontext steht unser Text?
    • Wie denkt Gott hier über Sein Volk Israel?
  • Wer ist der Handelnde in jedem Vers unseres Abschnittes?
    • Wie oft kommt das Wort „Ich“ oder „Mein“ hier vor?
  • Was ist mit „einem kleinen Augenblick“ gemeint? 7
    • Wann und Wie hat Gott „verlassen“?
    • Wie hat sich dieses „Verlassen“ ausgewirkt?
  • Beachte den Kontrast: „Aber“!
  • Was ist Barmherzigkeit?
    • Was ist „große“ Barmherzigkeit? An was denkt Gott?
  • Was meint Gott mit dem „Wort sammeln“?
    • Beachte das starke: „Ich will!“
    • Wer ist mit „dich“ gemeint?
  • Beachte die Wiederholung „ich habe …“, „aber ich will …“ 8
    • Worüber war Gott zornig?
    • Wie lange war der „Augenblick“ für die Menschen damals?
    • Was meint „ein wenig verborgen“?
      • Was würde passieren, wenn Gott sich ganz verbirgt?
    • Beachte den Kontrast: „Aber“!
    • Was ist Gnade?
      • Warum wird die Gnade „ewig“ genannt?
    • Wie erbarmt man sich? Was ist „Erbarmen!?
    • Was bedeutet der Name Gottes (Jahwe)?
      • Was macht ein „Erlöser“?
    • Was hat Gott „zur Zeit Noahs“ getan? 9
      • Wem hat Gott was geschworen?
      • Ist hier mit dem Schwur Gottes Segen oder Fluch gemeint?
    • Von welcher Zeit spricht der zweite Teil des Verses?
      • Wer ist hier mit „dich“ gemeint?
    • Beachte das Bindewort „denn“! 10
      • „Berge und Hügel“ – ist das direkte oder bildliche Rede?
      • Was will Gott damit sagen?
    • Beachte die Wiederholung der Gnade!
      • Beachte die Parallelität von 10f und 10b!
    • Was ist der „Bund des Friedens“?
      • Wann wurde dieser „Bund des Friedens“ geschlossen?
    • Beachte die Wiederholung: „der Herr, dein …“!
    • Wann ist jemand „ein Erbarmer“?
    • Was sagt der Prophet dem Volk im Auftrag Gottes in diesen Versen?
      • Was ist das Besondere an diesen Versen?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

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1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

1.6 Neutestamentliche Gedanken

  • Der Friedensbund in Jesus dem Friedefürst
  • Leiden um Jesu Willen in der Gegenwart Jesu
  • Gottesbild Jesu: Gott als der liebende Vater
  • Mt 6,32: Der Vater weiß …
  • Die aus der Freiheit der Gnade hervorgehende Selbstverpflichtung Gottes macht zuversichtlich, begründet die Heilsgewissheit und schenkt Freude. (Voigt)

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

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2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

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2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

  • Der Kontext ist wichtig zum richtigen Verständnis des Textes, besonders Vers 6. Elieser sagte: „Wenn jemand seine erste Frau verstößt, so vergießt sogar der Altar (im Tempel) über ihn Tränen.“ R. Jochanan sagte: „ „Wem seine erste Frau stirbt, dem ist es, als ob der Tempel in seinen Tagen zerstört worden wäre.“ Und Nachmann sagte: „ Für alles gibt es einen Ersatz, nur nicht für die Frau der Jugend.“ (nach Gradwohl)
  • Die „erste Frau“, die „Frau der Jugend“, ist ihrem Gatten ganz besonders ans Herz gewachsen. Sie durch den Tod zu verlieren ist eine Katastrophe, die dem Tempelbrand gleicht. Selbst für den Tempel mag es einen Ersatz geben, wenn ein neuer erbaut wird. Für die „erste Frau“ gibt es keinen, jedenfalls keinen ebenbürtigen Ersatz. (Gradwohl)
  • Gewiss kann auch eine später geschlossene Ehe die Partner beglücken. Der Einmaligkeit einer Jugendehe und ihres besonderen Reizes entbehrt sie. (Gradwohl)
  • Jes 54,6 spricht von der „Frau der Jugend“, die „verachtet“ wird. Gott hat Seine „Gattin“ – Israel – „verlassen“, doch dieser Zustand wird sich ändern, sobald der Gatte die Gattin, seine „Frau der Jugend“, zurücknimmt. (Gradwohl)
  • Die Gott-Israel-Beziehung ist vorrübergehend gestört, aber sie wird wieder intakt sein. (Gradwohl)
  • Kurzfristig ist die Beziehung gestört, aber die Störung und die mit ihr für die „Frau“ verbundene Schmach (3) werden durch den Mann aufgehoben, wenn er sie liebevoll wieder zu sich holt. Von dieser Zuwendung handelt unser Text. (Gradwohl)
  • Alle Suffixe sind weiblich, da die „Frau der Jugend“ angesprochen wird.
  • Das hebräische Wort für „Zorn“ „meint Zorn und auch das Weiße auf der Oberfläche des mächtig fließenden Wasser“ = Schaum. Die Assoziation passt zu den in Vers 9 genannten „Wassern Noahs“. (Gradwohl)
  • Israel, Gottes „Jugendgefährtin“, weilt im Exil. Es leidet, es sehnt sich nach einem Ende der Heimatlosigkeit und der Entbehrungen. Der Prophet verheißt im Namen Gottes, dass das Ende in Sicht ist. (Gradwohl)
  • Klein (7) erscheint der Augenblick nur im Rückblick, denn er dauert in Wirklichkeit viele Jahrzehnte lang. Verglichen mit dem „großen Erbarmen“ ist er vielleicht „klein“. (Gradwohl)
  • Alles ist relativ und muss an einem bestimmten Maßstab gemessen werden. Den Maßstab bildet Gottes „Erbarmen“. (Gradwohl)
  • Die Gegenüberstellung „kleiner Augenblick“ und „großes Erbarmen“ will Gottes Eingreifen und Wirken verdeutlichen. (Gradwohl)
  • Israel weilt im Exil, im letzten hineingetrieben durch die eigene Schuld. Diese Schuld wird nicht negiert und noch nicht einmal verringert. Sie besteht, und sie ist der Grund für die „Verlassenheit“. Nur, die große Schuld löst die enge Beziehung zwischen Gott und Israel nicht auf. Sein „Erbarmen“ – und das bedeutet nicht nur „Mitleid“, sondern auch „Liebe“ – dominiert. In Vers 8 wird dieses Glaubensmoment noch einmal aufgegriffen. Vers 7 und 8 entsprechen sich. (Gradwohl)
  • „Sagt dein Erlöser, der Herr“ (8). Es gibt an der Gültigkeit des Versprechens nichts herumzudeuteln. Der Herr hat gesprochen, und des Herrn Wort ist wahr und mächtig (Jer 23,29). (Gradwohl)
  • „Ich halte es wie“ (9) – es geht um das Exil und den Trost. Das Exil wird mit der Flut verglichen, der Trost mit dem göttlichen Versprechen, dass sich eine Flut nie mehr ereignen werde. (Gradwohl)
  • Die Sintflut, die „alles bestehende“ vernichtet (1Mo 7,4.23), wird nicht wiederkehren. Gottes „Schwur“ – das Wort selbst wird bei Noah nicht verwendet – doch „Bund“ ist dasselbe wie „Schwur“ lautet: 1Mo 8,21; 9,11. (Gradwohl)
  • Der Schwur hat sich bewährt und wurde nie gebrochen. Daher kann der Prophet im Vergleich sagen: Wie der Schwur Gottes, nie mehr eine Flut über die Erde zu bringen, sich erfüllt hat und immer wieder erfüllen wird, so wird auch Gottes jetziger Schwur für immer bestehen. (Gradwohl)
  • Von der „universellen Sphäre“ verschiebt sich dabei das Versprechen auf die nationale, wird zur Zusage eines „Friedensbundes“. (Gradwohl)
  • Wichtig ist, dass der neue Schwur Gottes in keiner Weise konditioniert ist. Nachmann erkennt: „Dieser Schwur ist nicht an die Bedingung geknüpft, dass wir Ihm dienen, so wie auch der Schwur nach der Flut nicht an die Bedingung geknüpft war, dass die Welt nicht mehr eine Flut verdienen würde. (Gradwohl)
  • Mit dem Vers 10 wird der Zuspruch der Gottestreue (8) bekräftigt und vertieft. (Gradwohl)
  • „Weichen“ geschieht mit Absicht (2Mo 13,22) und „wanken“ durch Schwäche (3Mo 25,35). Die „Berge“ und die „Hügel“ sind – bildlich gesehen – die „Stammväter“ und „Stammmütter“ Israels. Wenn sie weichen und wanken, so ist dies gleichbedeutend mit dem Ende der sich von ihnen herleitenden Kraft für die Gemeinschaft. (Gradwohl)
  • Kimchi sieht in den „Bergen und Hügeln“ ein Gleichnis für die Fürsten der Völker. … Der Wortsinn bleibt in jedem Fall bestehen: Mag die Natur auch erschüttert werden und ihre Gestalt verändern, so bleibt doch die Gottestreue, was sie ist und immer war: die unwandelbare Liebe des Schöpfers zu seinem Geschöpf. (Gradwohl)
  • Der „Bund des Friedens“ (10) ist das höchste Gut, das Israel als Geschenk Gottes erwarten kann. Er enthält alle guten Gaben. Neben den Gaben des Ackerbodens, die Gott nach der Sintflut Noah und seinen Kindern zugesichert hat (1Mo 8,21f), auch Sicherheit, Seelenfrieden, Glück, Gesundheit. Zum Frieden gehört das Leben (Mal 2,5), gehört aber auch die durch Kinder gesicherte Zukunft im eigenen Land. (Gradwohl)
  • Das Bild vom „Friedensbund“ spannt den Bogen zur „Frau der Jugend“. Ibn Esra erklärt: Ein Friedensbund zwischen Mir und dir; das bedeutet: Wie zwischen einem Mann und seiner Gattin, die durch einen Bund des Friedens vereint sind. (Gradwohl)
  • Dieser „Ehebund“ wird nie aufgekündigt. Der Frieden ist gesichert. Die „verlassen Frau“ bleibt für alle Zeit die in „Treue“ zurückgenommene Gattin. Als Bürge steht „dein Erbarmer, der Herr“. (Gradwohl)
  • Gott ist „dein Erlöser“, und Gott ist „dein Erbarmer“. Er schenkt die Lösung aus Not und Elend und zugleich Seine Liebe, die keinen Menschen im Stich lässt. Der Kontakt zu Ihm ist nie unterbrochen, selbst wenn Er „Sein Gesicht verbirgt“ und die Finsternis dominiert. (Gradwohl)
  • Im Auf und Ab einer oftmals gefährdeten und in ihren Grundfesten erschütterten Existenz gibt es nur einen einzigen sicheren Pol: Gott, den „Erlöser“ und den „Erbarmer“. (Gradwohl)
  • Ein Ertrinkender, dem ein Rettungsring zugeworfen wird, fragt nicht, ob der Ring aus einem stabilen Material hergestellt wurde, ob er den Anforderungen entspricht. Er ergreift den Rettungsring und lässt ihn nicht mehr los. Wenn die Wellen nicht zu hoch über dem Ertrinkenden zusammenschlagen und ihn die körperliche Kraft nicht verlässt, entkommt er der Todesgefahr. Die biblischen Zusagen sind solche Rettungsringe, auch wenn sie in einer anderen Zeit und in einer anderen Situation verkündet worden sind. (Gradwohl)
  • Gott steht dem Menschen bei, selbst wenn es den Anschein hat, dass Er sich verbirgt. (Gradwohl)

 

  • Die Verse 7f sind Höhepunkt des Gedichts (1-10), schon vom Sprachrhythmus her. Das Psalmwort 30,6, dort als Glaubenserfahrung des Beters formuliert, erscheint hier als Gottesspruch. In Gott selbst hat sich eine Wende vollzogen. Was sonst in der Klage erbeten und erhofft wird, das ist hier Heilszusage. (Voigt)
  • „Erbarmen“ (8) – eigentlich „Eingeweide“, also das Innerste, wo es einem „durch und durch“ geht. (Voigt)
  • Der springende Punkt des Vergleichs in Vers 9: die Gnadenzusage wird nicht zurückgenommen. (Voigt)
  • „von dir“ (10) – Die Zusage gilt einem bestimmten Adressaten, dem Volk Gottes. (Voigt)
  • „Schalom“ (10) ist ein statischer Begriff, der zur Sprache des Segens gehört. Er bedeutet eigentlich Heilsein einer Gemeinschaft. Gottes Rettungstat hat das neue Verhältnis zwischen Gott und Seinem Volk begründet. (Voigt)
  • Der Schwur bekräftigt die Unrevidierbarkeit, also Dauerhaftigkeit der Selbstverpflichtung Gottes. (Voigt)
  • Ein Bund ist die Garantie einer Rechtssicherheit, die ein Mächtiger einem weniger Mächtigen gewährt. (Voigt)
  • Die Verheißung geht weit über die geschichtliche Realität hinweg. Wir sind genötigt ohne Rückhalt zu sagen: Diese Verheißung ist im nachexilischen Israel nicht erfüllt worden. Sie geht aber auch über die Erfüllung in Christus weit hinaus. Sie weist über die Geschichte, über den Weg des Gottesvolkes durch die Geschichte, sie hat eschatologischen Sinn. (Voigt)
  • Jesaja der Tröster rechnet mit der großen Weltepiphanie Jahwes – „alles Fleisch“ wird’s sehen -, wie die Christenheit auf Jesu Wiederkunft gewartet hat und noch wartet. (Voigt)
  • Die so dachten wie er, hatten unter Schmerzen umlernen müssen. Immer wieder müssen auch wir umlernen. (nach Voigt)
  • Gott macht wahr, was Er versprochen hat. Er ist wirklich der „Erlöser“ und „Erbarmer“ (8+10). Er macht dem unheilvollen Zerwürfnis zwischen sich und uns ein Ende. Er hat es getan – in Christus. (Voigt)
  • Die neue Welt erwarten wir noch. Das neue Gottesverhältnis (Gerechtigkeit) wird uns schon jetzt angeboten. (Voigt)
  • Die „Bereinigung“ ist ein personaler Vorgang. Er ereignet sich, indem Menschen glaubend das Werk Christi als ihr Heil annehmen. (Voigt)
  • Indem einer zum Glauben kommt, ist für ihn der „kleine Augenblick“ (7) vorbei; er lebt aus der Gnade. (Voigt)
  • Gott bekennt sich dazu, dass Er Sein Volk tatsächlich verlassen und Sein Angesicht vor ihm verborgen, also die Gemeinschaft mit ihm aufgegeben hat (7a.8a). (Voigt)
  • Was uns widerfährt, ist auf alle Fälle von Gott bedacht und gewollt, sei es in Güte, sei es im Zorn. (Voigt)
  • Gottes Nichtansprechbarkeit hat ihren Grund in Seinem Zorn. (Voigt)
  • Dass wir mit Gottes Zorn zu rechnen haben, trotz allem, was die Bibel über Seine Liebe sagt, gilt auch in der Zeit nach Christus. (Voigt)
  • Gott hasst die Sünde und setzt ihr Seinen Widerstand entgegen; wo es sein muss, mit hartem Zugriff. (Voigt)
  • „Ein kleiner Augenblick“ – Sollte Gott es so gehen wie dem Staatsanwalt, der einen Strafgefangenen in der Zelle besuchte? „Wie lange sind Sie schon da?“ – „Vier Jahre, Herr Staatsanwalt.“ – „Vier Jahre schon? Wie schnell doch die Zeit vergeht!“ (Voigt)
  • Wir werden, wenn wir in die Freude der Vollendung eingegangen sind, auf alle Ängste, alles Stöhnen und Weinen zurückschauen wie auf einen winzigen Augenblick. (Voigt)
  • Das Zornes- und das Gnadenhandeln Gottes stehen nicht gleichrangig nebeneinander. Gott straft ungern; das Richten ist, wie Luther sagt, Sein „fremdes“ nicht Sein „eigentliches“ Werk. (Voigt)
  • In der noch nicht erlösten, in der von der Sünde gefährdeten und gestörten Welt muss Gott dem Bösen widerstehen. Er muss das ihn Verneinende, also das Böse hassen und strafen. Er würde ja sonst die sündige Welt der Selbstvernichtung preisgeben. (Voigt)
  • Es ist Gott ernst mit Seinem Zorn. Aber es fällt Ihm schwer zu zürnen. Gott will, so schnell er kann, über das Zürnen hinauskommen. (Voigt)
  • Luther unterscheidet bei Gott ein Drinnen und ein Draußen. „Drinnen, in Seinem Saal und Schloss“, im Herzen Gottes, „ist nur Liebe“, aber draußen, „in Seinem Regiment“, da ist auch Zorn – wegen Seiner Feinde, aber auch um der Seinen und auch um Seiner selbst willen. (Voigt)
  • Gott selbst spricht von einer Wende (7f). … Ein neuer „Kairos“ hat begonnen. (Voigt)
  • Nur der Glaube hat an dem Neuen teil, das hier angekündigt wird. … Neutestamentliches Denken weiß, dass Christen in der Kreuzesnachfolge ihres Herrn zu stehen haben: Das heißt aber, dass Christen bereit sein werden, Beschwernisse auf sich zu nehmen, die anderen erspart bleiben. (Voigt)
  • Leiden werden zum „Kreuz“. Sie sind nicht mehr Zeichen dafür, dass man mit Gott im Konflikt ist, sondern, umgekehrt, dass man sich mit Ihm in engster Gemeinschaft wissen darf. (Voigt)
  • „Wir rühmen uns der Trübsale“. Trübsale sind nicht Kennzeichen der Gottverlassenheit und des Zorns. Christen sind um Christi willen mit ihrem Gott im Reinen. Nichts kann sie mehr von Gottes Liebe scheiden. (Voigt)
  • Der Schwur Gottes gilt Seinem Volk! (Röm 8,1) (Voigt)
  • Will ich einen anderen Raum betreten, so muss ich mich entschließen, durch eine Tür zu gehen. Kommt es nicht zu diesem Entschluss, dann bleibe ich draußen. Durch die Tür gehen kann ich aber nur, wenn sie nicht verschlossen ist, sondern offen. Ob sie das ist, habe ich nicht in der Hand. Seit der „Wende“ (Karfreitag) ist die Tür offen. (Voigt)
  • Die „Gute Nachricht“ von Jesaja dem Tröster ist kein Vielleicht-Evangelium! Kein Evangelium mit Wenn und Aber. Es ist von Gott selbst mit einem Schwur bekräftigt. Gott ist der Erlöser. (nach Voigt)
  • Gottes „Gnade“: Das hebräische Wort hat mehrere Sinngehalte. Wir haben an Gottes Liebe und Gunst zu denken, an die Gnade, die alle Enttäuschungen überwindet, die Gott an uns erlebt hat; auch an die Gütigkeit Seines geradezu „liebreizenden“ Wesens. (Voigt)
  • Aus Vers 10 kann man nur schließen, dass das Versagen der Gnade und des Bundes Gottes sozusagen noch viel unmöglicher als unmöglich sind. (Voigt)
  • Unser Leben ist mehr als sein äußerer Bestand. So zerbrechlich das äußere Dasein ist (2Kor 4,11f.16-18), so unverrückbar und unvernichtbar ist Gottes Zuwendung zu den Seinen. (Voigt)
  • Die Gemeinde tut gut daran, sich in die Kreuzesgestalt der christlichen Existenz hineinzudenken und einzuüben. (Voigt)
  • In der Welt und in uns selbst kann vieles ins Wanken kommen – Gott hält uns fest. Es täte uns gut, wir lernen diese Lektion, ehe die große Erprobung kommt. (Voigt)
  • Wir dürfen – in unbeschwerten und in kritischen Tagen – Gott beim Wort nehmen. Dazu ist dieses Wort gesagt. (Voigt)
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