11-1 Der zwölfjährige Jesus – Lk 2,41-52

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Lk 2,41-52

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

  • Wie oft waren dieElternJesu in Jerusalem? 41
    • Was haben sie dort gemacht?
    • Warum gingen sie zum Passa?
    • Wie lange dauerte so eine Reise?
  • Was ist das Passafest?
  • Warum ging Jesus erst mit 12 Jahren mit? 42
  • Wo war er (und seine Geschwister) in den anderen Jahren während des Festes?
  • Was ist der Brauch des Festes?
  • Wie lange geht das Passafest? 43-44
  • Wie kann man sich die Situation der Rückreise vorstellen?
    • Haben sie Jesus vergessen?
    • Wie weit ist eine Tagesreise?
    • Haben sie sich bis dahin Sorgen gemacht?
  • Was für ein Schreck! 45-46
  • Haben sie ihn nicht früher im Tempel gesucht?
  • Verdeutliche dir, wie diese drei Tage wohl ausgesehen haben?
  • Was machte Jesus im Tempel?
    • Mit wem hatte er Gemeinschaft?
  • Was ist der Unterschied zwischen Tempel und Synagoge?
  • WodurchmachteJesu im Tempel Eindruck? 47
    • Ws für Antworten sind hier gemeint?
  • Was meint „sehen“? 48
    • Warum entsetzen sie sich?
    • Was ist entsetzen?
    • Wie macht man das? Oder was macht da etwas mit einem?
  • Was hat er ihnen „angetan“?
    • Was ist mit „Schmerzen“ gemeint?
    • Ist das ein Vorwurf?
  • Wie nennt Maria den Josef?
  • Die erstenWorteJesu im Lukasevangelium – 2 Fragen!!! 49
    • Warum ist es für Jesus unverständlich, dass seine Eltern nicht wussten, wo er war?
  • Wer ist mit „Vater“ gemeint?
    • In welchem Vers kommt das Wort „Vater“ noch vor?
    • Warum antwortet Jesus mit diesen Fragen?
  • Was verstanden seine Eltern nicht? 50
    • Verstehst du es? – Kannst du es anderen erklären?
  • Wie weit ist es bis Nazareth? 51
  • Wie ist das Wort „Untertan“ zu verstehen?
  • Was macht Maria? Vgl 2,19
    • Warum tut sie das?
  • Was ist mit „Herz“ gemeint?
  • Was wird hier über Jesus gesagt? 52
    • Verdeutliche dir alle fünf Punkte!
    • Was bedeuten sie?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

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1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

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2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

o    Fromme Juden feiern die drei Feste Israels. … Die Pflicht scheint hier auf die einmalige Reise nach Jerusalem reduziert zu sein, dafür nehmen aber nun Frauen teil. Mit dem 13. Lebensjahr beginnt die Selbstverantwortlichkeit des jungen Juden für die Einhaltung des Gesetzes. (Voigt)

o    Ein Tagesmarsch wäre etwa ein Drittel des Weges. Von Jerusalem weg ging es abwärts zum Jordan hin mit einem Höhenunterschied von etwa 1000m. Nach Jerusalem musste man das Gebirge erklimmen.

o    Die Thematik ist noch immer dieselbe (der Weihnachtszeit): Das Ineinander von Menschsein und Gottsein Jesu, sein Unterworfensein unter das Gesetz und damit das Teilhaben an dem, was für uns alle gilt, und dann doch das Herausgehobensein ins Einmalige und Unvergleichbare. Wir haben wieder einen christologischen Text vor uns. … Vielleicht wären wir hinsichtlich dessen, was für uns als Christen in der Welt zu tun ist, besser beraten, wenn wir mehr danach fragten, wer Christus ist und was er tut. … Handelt es sich doch im Gottsein Jesu um Wirklichkeit ganz anderer Art, um solche Wirklichkeit, die nur sich selbst aufschließen und aussprechen kann. (Voigt)

o    Teilnahme am Gottesdienst ist nicht deshalb nötig, weil wir Gott etwas zu bringen hätten, sondern weil uns dort etwas gegeben werden soll, was wir, ohne dass wir es empfangen, einfach nicht haben können (1Kor 4,7). (Voigt)

o    Ich kann nie für mich allein glauben. Ich brauche die Kirche. Ich gehe zu den Vätern in die Lehre. Zu denen also, die vor mir gehört, gedacht, geprüft, gewagt, sich gewehrt, Anfechtungen bestanden, Erfahrungen festgehalten haben. (Voigt)

o    Hier, in diesem Hause, wird Jesus eines Tages als Hausherr auftreten (Lk19,45-48) und dann wird man ihn fragen, woher er dazu die Befugnis hat (20,2). Hier ist die Antwort: Er ist der Sohn. (Voigt)

 

o    Dieser Jesus hier aber, der zeigt sich hier zuerst mit seinen beiden Gesichtern. Zwei Gesichter, die man übrigens im Deutschen in den Buchstaben eines gemeinsamen Wortes findet. Es steckt nämlich in dem Wort begleiten auch das Wort leiten. Und man wird wohl den ganzen Jesus nur kennenlernen, wenn man ihm beides einräumt: Dass er uns begleitet und dass er uns leitet. Maria und Josef haben das hier erlebt. Er hätte sie begleiten sollen, hat es aber nicht getan. Dafür hat er sie aber in gewisser Weise geleitet, nämlich zurück nach Jerusalem und in den Tempel, hat sie geleitet, indem er seinen Weg ging und sie zu sich gezogen hat, und danach erst hat er sie dann tatsächlich begleitet. (http://www.predigten.de/predigt.php3?predigt=12025)

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