02-4 Gott wach auf – Jes 63,15-16.19b; 64,1-3

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Jes 63,15-16.19b;64,1-3

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

o    Um was geht es ab Vers 7?

o    Was meint das Wort „so“ an dieser Stelle?                          15

o    Was ist mit „Himmel“ gemeint?

  • Was ist Gottes „heilige, herrliche Wohnung“?

o    Woran kann man Gottes Eifer erkennen?

  • Welche Macht ist gemeint?

o    Was ist Barmherzigkeit?

  • Suche nach einer Geschichte, wo Barmherzigkeit sichtbar wird!

o    „gegen mich“ – Meint Jesaja sich oder das Volk?

o    Was meint das Wort „unser Vater in diesem Zusammenhang? 16

o    Warum weiß Abraham nichts von ihnen?

  • Wer ist Israel?

o    „Herr“ = „Jahwe“!!!

o    Wie passen die Worte „Vater“ und „Erlöser“ zusammen?

  • Was meint „von alters her“?

 

o    Was für ein Seufzer steht hinter dem Wörtchen „Ach“?          19b /64,1

  • Was wünscht sich Jesaja von Herzen?

o    Wie soll Gott sich offenbaren?

o    Warum sollen die Völker vor Gott zittern?

o    Beachte die parallelen Versteile!

o    Was erwarten wir und „die Völker“ nicht von Gott?                 2

  • Warum nicht?

o    Was hat man von „alters her“ nicht gehört?                           3a

o    Beachte: 63,19b-64,3a ist ein Satz! Hast du ihn wirklich verstanden?

  • Was wollte Jesaja mit diesem Satz sagen?

o    Was ist das Besondere an dem Gott Israels?                       3b

  • Von welchen Wohltaten Gottes wussten die Menschen damals etwas?

o    Wie benutzt Paulus diesen Vers in 1Kor 2,9?

  • Von welchen Wohltaten Gottes könntest du reden?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

o

o

o

o

1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

o

1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

1.6 Neutestamentliche Gedanken

o    Jesus hat uns den Vater offenbart und uns gelehrt zum Vater zu beten

o    64,3 à 1Kor 2,9

o    In Jesus geschieht nie Dagewesenes, nie Gehörtes: Gott wird Mensch

o    Jesus zündete ein Feuer der Erweckung an (Lk 12,49), nicht nur für die Juden

o    Der zerrissene Vorhang – Mt 27,51

o    Kalte Kirchen à Gebet für ein starkes Gotteswirken unter uns (Pfingsten)

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

o

2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

o    Nimm diese Verse zu einer Gebetsanleitung für Erweckung in deinem Ort. Bete eine Woche anhand dieser Anleitung!

o    Gott sieht und hört, wenn Menschen in Not sich zu ihm hinwenden; nicht so die Götzen in Ps 115,4-7 oder 135,15-17. … Gott ist anrufbar und er antwortet. Das ist ein Grundthema der gesamten Bibel (Ps 34,18). … In Wirklichkeit „hört“ Gott jedes Flehen, nur muss sich manchmal der um Hilfe flehende Mensch gedulden, selbst wenn ihm dies noch so schwerfällt. (Gradwohl)

o    Ein erster Vorwurf: „Wo ist Dein Eifer und Deine Stärke“; Dein Engagement, Dein Eintreten für die Leidenden. … Im Letzten wird Gott „hinschauen“ und die „Windstille“ seiner Gefühle in den Herzen erneut durch den kräftigen Gefühlssturm ersetzen. … nur in Jes 63 und 64 und dann in 1Chr 29,10 wird Gott direkt als „Unser Vater bist Du“ angerufen. … Abraham, der sich mit einem beispielhaften und mutigen Eintreten um die Rettung der Verbrecher Sodoms einsetzt, versagt angesichts der ihm von Gott mitgeteilten schlimmen Zukunft seiner Nachkommen (1MO 15,13). (Gradwohl)

o    Auf die „Ewigkeit“, die absolute Beständigkeit kommt es an. Nicht zufällig kehrt dieses hebräische Wort in Jes63,7-64,11 fünfmal wieder. … Das Wort zeigt, dass Gottes Güte und Hilfe seit Urzeiten existiert und sich nie ändert. Mag die Güte bisweilen verborgen sein – immer wieder wird sie in Erscheinung treten. (Gradwohl)

o    2. Vorwurf: Mit dem „Warum“ in Vers 17 erhebt der Betende einen schweren Vorwurf gegen Gott.

o    Die fast vollständige Vernichtung (Israels) hat die Erwählung durch Gott de facto wirkungslos werden lassen. Hier reißt sich der Beter zusammen. Die Klage darf nicht das letzte Wort besitzen: Gott muss erneut eingreifen und die Katastrophe abwenden. … Ist eine erneute Rettungstat so unwahrscheinlich? … Mit Vers 19b bricht der Optimismus durch. … Ist durch Israels Not nicht mehr erkennbar, dass „Dein Name über Israel genannt ist“(63,19), so wird nunmehr dieser Gottesname den Feinden gründlich ins Bewusstsein gebrannt. (Gradwohl)

o    Weshalb ist der Blick auf die Tage des Messias offen, jener auf die Kommende Welt hingegen verstellt. Der Midrasch führt den Grund an: „Die Güte des Lebens in der Kommenden Welt vermag ein Mensch nicht zu erforschen und zu beschreiben. Er weiß nicht um ihre Größe, Schönheit und Kraft, weil sie … keine Gestalt besitzt. Die Weisen nennen sie „kommende Welt“; nicht weil sie nicht bereits vorhanden wäre. Für uns, die wir in der Jetzigen Welt leben, ist sie zukünftig.“ … Dass aber etwas geschieht und mit dem Ende des Körpers nicht das Ende schlechthin gekommen ist, steht für den sich auf Bibel und Talmud abstützenden Juden über jedem Zweifel. (Gradwohl)

o    Entscheidend ist, dass ich auf IHN harre! Wenn ein Mensch sich mit ganzem Herzen Gott überlässt, geschehen die „wundersamen, furchtbaren Taten, das sichtbare (und im letzten immer geheimnisvoll bleibende) Wirken Gottes für den Menschen. (Gradwohl)

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