31-3 Ich Selbst bin es – Lk 24,36-49

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Lk 24,36-49

1.    Exegese

1.1 Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2 Beantworte folgende Fragen zum Text:

  • Was ist bis jetzt an diesem Tag geschehen? à Kontext?
  • Wer ist mit “sie“ gemeint? 36
    • Wovon reden sie?
  • Wie kommt Jesus zu ihnen rein?
    • Woher weiß Lukas, dass es „Er Selbst“ war?
  • Was bedeuteten die Worte „Friede sei mit euch!“?
    • Warum grüßt Jesus die Jünger so?
  • Warum erschrecken sie nach so vielen Zeugnissen? 37
    • Woher kommt die Furcht?
    • Wieso denken sie an einen Geist?
  • Beachte, dass Jesus es ist, der zu sprechen beginnt! 38
    • Warum fragt Er sie solche Dinge?
  • Was konnten sie an den Händen und Füßen Jesu sehen? 39
  • Was bedeuten die Worte: „Ich bin’s selber“?
  • Warum sollten die Jünger ihn anfassen?
    • Warum ist es für Jesus wichtig, dass die Jünger verstehen, dass Er kein „Geist“ ist?
  • Beachte, dass Jesus weiter die Initiative hat? 40
  • Was meinen die Worte: „vor Freude nicht glauben“? 41
    • Warum will Jesus essen?
  • Ist es etwas Besonderes, dass Jesus essen kann? 42-43
  • Beachte den neuen Anfang: „Er sprach aber“! 44
    • Was macht Jesus jetzt?
  • Was „muss“ erfüllt werden?
    • Was ist mit „erfüllen“ gemeint?
    • Was steht von Jesus „geschrieben“?
    • Nenne jeweils 2 Beispiele aus den drei aufgeführten Bibelteilen?
  • Wer öffnet den menschlichen Verstand für die Schrift? 45
    • Kann man die Schrift nicht einfach so verstehen?
  • Was verstanden die Menschen damals unter „Christus“? 46
  • Was ist für Jesus das Schlüsselthema, das die Jünger unbedingt verstehen sollten?
    • Welchen Schwerpunkt haben diese beiden Themen in meinen Predigten?
  • Wie kann man diese Wahrheiten für unsere Hörer anschaulich und verständlich darstellen.
  • Was ist „predigen in Seinem Namen“? 47
    • Was bedeutet „Buße“?
    • Wann predigen wir „Buße im Namen Jesu“?
  • Was meint „Buße zur Vergebung der Sünden“?
    • Wann und bei wem ist Gott bereit, Sünden zu vergeben?
  • „Was meint: „unter allen Völkern“? Wer soll wo predigen?
  • Konkreter geht es nicht: „Fangt an in Jerusalem!“
    • Warum redet Jesus so konkret?
    • Wo ist unser Jerusalem? Wann fangen wir (wieder) an?
  • Was bedeutet das Wort „Zeuge“? 48
    • Wofür und wann sind die Jünger Zeugen?
  • Beachte den neuen Anfang: „und siehe!“ 49
    • Was, wann und wo hat der Vater (etwas) verheißen?
    • Von wo aus „herabsenden“?
  • Warum sollen die Jünger in der Stadt bleiben?
    • Was ist mit der „Kraft aus der Höhe“ gemeint?
    • Wie ist das Wort „ausgerüstet“ zu verstehen?
    • Wann war dieses „bis“?
  • Wohin sollten die Jünger ‚danach‘ gehen (nach dem „bis“), und was sollten sie machen?
  • Was wollte Jesus durch Seine Erscheinung und Seine Belehrung vor den Jüngern bezwecken?
  • Warum hat Lukas diese Begebenheit in sein Evangelium aufgenommen?

1.3 Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

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1.4 Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

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1.5 Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1 Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

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2.2 Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

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2.3 Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4 Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

  • Der Abschnitt muss bis 49 gehen. Die inhaltliche Aussage über das, was die Schrift (45) enthält und wofür der Auferstandene den Jüngern das Verständnis eröffnet, darf nicht fehlen. (nach Voigt)
  • Der Text gliedert sich in zwei Stücke: 36-43 handelt von der Selbstbezeugung des Auferstandenen in Seiner Leiblichkeit und 44-49 vom heilsgeschichtlichen Sinn des Leidens und der Auferstehung Jesu und – was man vielleicht noch besonders nehmen könnte: – vom Missionsauftrag der Jünger. (Voigt)
  • Die Berührungen unseres Abschnittes mit Joh 20,19ff sind unübersehbar. (Voigt)
  • Die Weise des Sichzeigens erregt die Jünger derart, dass sie glauben, einen Geist zu sehen. (Rienecker)
  • Der Auferstandene hatte die Aufgabe, die Jünger zu überzeugen, dass Er Selbst vor ihnen stand (38). (Rienecker)
  • Identität des Auferstandenen mit dem Gekreuzigten (39). (Voigt)
  • Aus Freude nicht glauben zu können (41) – damit soll wohl die Fassungslosigkeit beim Wiedersehen beschrieben werden. (Voigt)
  • Das Testament Jesu (44). Rückverweis auf 9,22; 18,31-33; vgl. auch 24,26f. (Voigt)
  • Das Menschenherz ist zu klein, eine große Freude, die ihm über jede Vermutung und Erwartung widerfährt, gleich aufzunehmen. Zuerst verhindern Furcht und Schreckensgedanken den Glauben bei den Jüngern; jetzt ist die große Freude das Hindernis. (Rienecker)
  • Lukas fasst am Schluss seines Evangeliums alles zusammen, was Jesus nach Seiner Auferstehung bis zur Himmelfahrt Seinen Jüngern an Belehrung und Verheißung erteilt hat. (Rienecker)
  • In 27 und 32 ist vom Öffnen der Schrift die Rede, hier (45) vom Öffnen des Verständnisses für die Schrift. (Voigt)
  • Sämtliche alttestamentlichen Verheißungen, soweit sie in diesem Sinne in Betracht kommen, fasst der Herr unter die vier Hauptstücke zusammen: Leiden, Tod, Auferstehung und Völkerpredigt (46f). (Rienecker)
  • Predigt geschieht in Seinem „Namen“ (47), d.h. im Raum Seiner Gegenwart, Seines Wirkens, darum auch in Seinem Auftrag und Seiner Kraft. In den Predigern predigt der Herr selber. (ThWNT in Voigt)
  • Man könnte auch übersetzen „auf Grund Seines Namens“ (47). Der Name Christi ist gleichsam der Grund, der Stützpunkt des Evangeliums der Buße zur Vergebung der Sünden. Die Apostel brauchen nur diesen Namen, seine Bedeutung, seinen Inhalt und sein Wesen und zu entfalten. (Rienecker)
  • Die Mitteilung des Geistes (49) wird, im Unterschied zu Joh 20,22, wie Apg 1,5 für die Zukunft verheißen (Apg 2). (Voigt)

 

  • Traditionsgeschichtliche Betrachtung der Texte lehrt uns, außer der in ihnen bezeugten Botschaft zugleich den Gebrauch zu erfassen, den die hier redenden Zeugen, in unserem Falle Lukas und seine Mitarbeiter, von dieser Botschaft gemacht, wie sie sie also verstanden, verständlich und geltend gemacht, wie sie sie verkündigend und bekennend und zugleich abgrenzend und warnend auf ihre Situation angewandt haben. (Voigt)
  • Die Botschaft erscheint hier bezogen auf eine bestimmte Lage der Gemeinde: auf ihren Standort in der Heils- und Kirchengeschichte, auf ihren Glauben und ihre Hoffnung, ihren Zweifel und ihre Unklarheit, auch ihre Anfechtung und ihren Kampf. Wovon redet ein solcher Text? Von der Sache, die es zu verkündigen gilt, oder von der Situation, in die hinein sie zu verkündigen ist? Die Antwort: ER redet von der Sache, wie sie sich in eben dieser Situation als gültig und mächtig erweist. Ein für alles Predigtgeschehen wesentlicher Sachverhalt. (Voigt)
  • In jedem biblischen Zeugnis von der Auferstehung geht es bei aller historischer Unschärfe um das Wort, mit dem der auferstandene Herr Seine Gemeinde ja heute anreden will. Er tut es heute anders als in den vierzig Tagen, auf die Sein Erscheinen nach Lukas beschränkt war (Apg 1,3). Das Wie ist anders – das Dass gilt noch heute. (Voigt)
  • Wir haben das ganze Kapitel 24 vom Gottesdienst der christlichen Gemeinde her zu verstehen. „Da trat Er Selbst mitten unter sie“: eben dies geschieht – unsichtbar – in jedem Gottesdienst. … Geändert hat sich nur die Weise, in der die Präsenz des Herrn erfahren wird, nicht die Realität dieser Präsenz. Wann und wo immer Gottesdienst gefeiert wird, ist der Herr gegenwärtig (Mt 18,20). Predigen Seine Sendboten, spricht in Wirklichkeit Er selbst (10,16). Sie tun es ja „in Seinem Namen“ (47). (Voigt)
  • Unser Abschnitt setzt sich mit dem Zweifel Es ist gut, dass die biblische Überlieferung ihn nicht verdrängt. (Voigt)
  • Dem Zweifel der Jünger begegnet nach Lk der Auferstandene auf dreierlei Weise. Er zeigt den Jüngern Seine Hände und Füße (Joh 20,20: die Hände und die Seite, vgl. 19,34). Er fordert sie auf, ihn mit der Hand zu greifen (Joh 20,27). Er isst vor ihren Augen (Joh 21,5 – hingegen Lk 24,13). Jesus beweist Seinen Jüngern Seine leibhaftige Wirklichkeit. Man könnte sagen, drastischer geht es nicht. (Voigt)
  • Lukas redet wiederholt vom Zweifel der ersten Osterzeugen (24,11.37.41 – vgl. Mt 28,17; Mk 16,11.13.14; Joh 20,24ff). Er scheint auch mit dem Zweifel derer zu rechnen, für die er schreibt. Die Gemeinde aller Zeiten hat es ihm zu danken, dass er darauf eingegangen ist. (Voigt)
  • Lukas verwischt nicht, dass die Osterbotschaft schwer eingeht und die Ostererfahrung erschreckend und verwirrend wirkt (37f). Auf alle Fälle liegt ihm daran, entgegen allem Verdacht der Illusion, der Träumerei und bloß Vorgestelltem, die Wirklichkeit der Gegenwart Jesu zu bezeugen. (Voigt)
  • Nirgends heißt es, dass die Jünger Jesus aufgesucht oder gefunden oder auch nur erwartet hätten. Sondern: Jesus kam (Joh 20,19.24.26; 21,4; Lk 24,15.36; Mt 28,9). Er kommt jedes Mal – ungeklärt woher? und wie? … gänzlich ungerufen und unerwartet. … Nur indem Er kommt, wird Er wahrnehmbar. (Barth in Voigt)
  • Lukas bezeugt die Wirklichkeit der Gegenwart des Auferstandenen. ER beweist sie nicht. Er behauptet nur, die „Zeugen“ jenes Geschehens, an die man sich jetzt allein halten kann, seien nicht so naiv gewesen, dass sie sich die Frage der Möglichkeit einer Illusion gar nicht gestellt hätten. (Voigt)
  • Ein Glaube an den Auferstandenen, der seinen Grund nicht außerhalb unser selbst, deutlicher: der ihn nicht in Gottes eigenem Tun hat, wäre ein gefährliches Trauen und Hoffen ins Leere (1Kor 15,14-18). (Voigt)
  • Die Deutlichkeit, mit der in unserem Text die Leibhaftigkeit des Auferstandenen vertreten wird, erklärt sich aus dem Vorhandensein einer Irrlehre (Häresie). (Voigt)
  • Für solche, die sich auf die Sprache des Alten Testamentes verstehen, bezeichnet das „Ich bin’s Selber“ (39 – „εγω ειμι αυτος“) nicht nur die Jesus-Identität, sondern es deutet auf das Gottsein des Auferstandenen. (Voigt)
  • Dieser Auferstandene ist der, dessen Wundmale am Ostertag und immer darauf hindeuten, dass es unser Herr und Erlöser ist, der uns als der Erhöhte begegnet. (Voigt)
  • Gott hat nach dem in jeder Hinsicht toten Menschen Jesus gegriffen und dieses Menschsein in seiner Ganzheit unter Einschluss seiner Leibhaftigkeit kraft eschatologisch-pneumatischer Neuschöpfung in die Herrlichkeit (Doxa) Gottes versetzt. (Brunner in Voigt)
  • Begreifen wir den Gottesdienst von der Gegenwart des Auferstandenen in Seiner Gemeinde her, dann wundert es uns nicht, wenn Dieser im gepredigten Wort in ihr und an ihr wirkt, und zwar so, dass Er ihr die Notwendigkeit Seines Weges begreiflich macht. (Voigt)
  • Offenbar hängt beides miteinander zusammen: „dass Christus musste leiden und auferstehen …, und dass gepredigt werden muss …“ (46f). (Voigt)
  • Schon in dieser ersten Begegnung des Herrn mit den Seinen kam es aufs Wort an (46). Auffälligerweise sogar so, dass auch hier die Schrift ausgelegt wurde, obwohl man hätte sagen können, dass die unmittelbare Anwesenheit Jesu diese überflüssig mache. Spricht Jesus mit den Seinen, dann so, dass Er sich der Schrift bedient und sie aufschließt (24,27.32.45). (Voigt)
  • In Seiner Predigt „öffnet“ Jesus den Seinen „das Verständnis, dass sie die Schrift verstehen“. Er tut dasselbe, was später die Beauftragten tun werden (Apg 17,3). Hier (45) wird den Hörern der Verstand aufgeschlossen, also ihr Verstehensvermögen, die Fähigkeit zu geistigem Wahrnehmen. (Voigt)
  • Wenn Lk schreibt, dass Jesus den Jüngern die Voraussetzungen geschaffen hätte, um die Schriften zu verstehen, so spricht er sich nicht darüber aus, ob Er ihnen nicht auch das Herz, wie der Lydia, öffnete (Apg 16,14). (Rienecker)
  • Versteht die Predigt „die Schrift“ als Einheit, dann ist es nicht die Einheit eines gedanklichen Systems, sondern die einer spannungsreichen Geschichte. (Voigt)
  • Lukas weiß durch Christus von dem Gott, dessen souveräner Wille Unheil und Heil geschehen lässt und der im Reden und Tun immer neue Anfänge setzt, agiert und reagiert, spricht und sich ansprechen lässt, richtet und begnadet – und dies alles in der Treue, in der Er an uns interessiert ist und an uns festhält, trotz allem. (Voigt)
  • Es ist keine Sondermeinung des Lk, dass er Jesu Weg und Werk im Alten Testament vorgedeutet findet. (Voigt)
  • In jedem Gottesdienst ereignet sich, jetzt schon, dieses Neue und Kommende. Dass es im gepredigten Wort zu uns kommt, sehr ungöttlich nach seiner äußeren Gestalt, behaftet mit allen Schwächen des Menschlichen, soll uns nicht beirren. Noch ist Jesu Reich nicht direkt anschaulich. Bis dahin – 21,28.36; Apg 1,11 – beugen wir uns dem „Muss“ (24,44.46f) der Kreuzgestalt Seines Wirkens (Apg 14,22). (Voigt)
  • Die Jünger sind in der hier erzählten Szene die Empfangenden. Plötzlich springt die Denk- und Redeweise um: „… und dass gepredigt werden muss …“ (47) – und noch einen Schritt weiter in diese Richtung: „anfangend von Jerusalem aus“ – und (falls noch ein Zweifel bestehen sollte, wer hier gemeint ist:) „ihr seid dessen Zeugen“ (48). (Voigt)
  • Die Jünger werden in Dienst genommen! (Voigt)
  • Der Auferstandene sendet sie in die Welt mit dem Befehl, unter den Völkern die Buße zur Vergebung der Sünden zu predigen, indem sie als „Zeugen“ dessen auftreten, was sie mit Jesus erlebt haben. (Voigt)
  • Folgende alttestamentliche Stellen sprechen von den Völkern: Jes 49,1; Ps 2,8; Hos 2,23; Joel 3,5; Mal 1,11; Dan 7,14; Ps 117,1. Der Herr öffnet den Aposteln den Blick in das Weite. Mehrfach betraute Er sie durch deutliche Fingerzeige ausdrücklich mit der Predigt des Evangeliums an alle Völker( Mt 8,11; 10,18;24,14; 26,13; Mk 14,9; Lk 14,23; Joh 10,16). Den Schriftbeweis für Seine Winke und Befehle gab Er den Jüngern jetzt erst, als die Aufgabe der Völkerpredigt bald an sie herantreten würde. (Rienecker)
  • Lukas weiß, dass die Zwischenzeit zwischen Jesu Auferstehung und Wiederkunft die Zeit der Kirche und der Mission ist. Warum diese Zwischenzeit? à 2Petr 2,9! (Voigt)
  • In Jerusalem sollen sie beginnen. Die Jünger hätten leicht auf den Gedanken kommen können, nicht in der Stadt, die doch den Christus getötet hatte, mit der Predigt des Evangeliums zu beginnen und mit Israel nichts mehr zu versuchen. Jerusalem war jedoch lange das Zentrum der Mission, und dort weilten die Apostel. (Rienecker)
  • Lukas spricht gern von der Umkehr zu Gott, von der „Buße“. Das eben ist die Bedeutung des heilsgeschichtlichen Kairos (Zeit): Ehe der von Gott „gesetzte“ „Tag“ kommt (Apg 17,31), soll uns Gelegenheit gegeben sein zu der Umkehr, die Gott „verlangt“ (Apg 17,30), aber auch „gibt“ (den Juden Apg 5,31; den Heiden Apg 11,18). (Voigt)
  • Darin, dass Gott Buße „gibt“, verbirgt sich das Evangelium; gemeint ist nichts anderes, als dass wir uns im Glauben Gott wieder zuwenden dürfen. (Voigt)
  • Wir werden ausgesandt. Die Kirche des Auferstandenen ist die gesendete Kirche. Das in Apg 1,8 ausgeführte Missionsprogramm klingt hier schon an. (Voigt)
  • „Muss“ heißt es hier (47); die Verbindlichkeit des Missionsbefehls liegt in dem Hoheitswillen des in Christus offenbarten Gottes, der die heilsgeschichtliche Spanne bis zur Wiederkunft für diesen Auftrag vorgesehen hat (Mt 24,14). (Voigt)
  • Mission: nicht eine Liebhaberei, ein Hobby einiger, die nichts Besseres zu tun wissen, sondern das vom Herrn Seiner Kirche aufgetragene Werk des Zeugnisses, dass sie sowenig übersehen darf wie das der Diakonie. (Voigt)
  • Sie tut es nicht aus eigener Kraft. Sie empfängt den Geist – dies ist mit der Verheißung (29) gemeint (Apg 1,4f). Die Mitteilung des Geistes setzt die Erhöhung Jesu voraus (Apg 2,33). Der Geist ist Gabe der Endzeit (Apg 2,17), „Angeld“ auf das Kommende, „Anfang“ des Eschaton (2Kor 1,22; 5,5; Eph 1,14; Röm 8,23). Der Auferstandene gibt den Geist (Joh 20,22, …). (Voigt)
  • Die Jünger sollen die Verheißung des Vaters empfangen, damit sie fähig sind, als Seine Zeugen aufzutreten. Bis dahin sollen sie sich still und ruhig verhalten. (Rienecker)
  • Das Eschaton ragt aus seiner Zukünftigkeit schon in die Gegenwart hinein. Der Auferstandene ist in Seiner Kirche anwesend, darum ist die Kirche das Kommende im Heute. (Voigt)
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