51 n.Trinitatis 10 – Gott nimmt wieder weg

Die Kirche und das Volk Israel

1.    Predigttexte

I:  Mk 12,28-34

II:  Röm 9, 1-5; 10,1-4

III:  2Mo 19,1-6

IV:  Mt 5,17-20

V:   5Mo 4,5-20

VI:  Sach 8,20-23

.     alt: Lk 19, 41-48Röm 11,25-32Joh 2,13-22Jer 7,1-11; Dan 9,15-19 (2Kön 25,8-12 EKD)

2.    Wochenspruch

o    Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat. (Ps 33, 12)

3.    Was ist das Besondere dieses Sonntags im Kirchenjahr?

o    Der 10. Sonntag nach Trinitatis bildet den ungefähren Mittelpunkt der Trinitatiszeit und hat daher eine besondere Stellung.

o    Dies wird dadurch unterstrichen, dass er sich dem Verhältnis der Kirche zum Volk Israel widmet, – ein Thema, das von großer Bedeutung für die christliche Kirche ist.

o    Es ist wichtig, dass wir erkennen, dass unsere Wurzeln im Volk Israel, dem Volk Gottes, verankert sind, und nicht ins Leere greifen.

o    Die Erkenntnis des Paulus, dass das Volk Israel nicht verworfen ist (Röm 11, 25-31), muss maßgeblich sein für unser Reden über dieses, und vor allem mit diesem, Volk.

o    Das Leid, das Jesus um sein Volk trug, weil es sich nicht bekehren wollte, gibt uns kein Recht, Israel als das verworfene Volk zu bezeichnen. Vielmehr hören wir von Paulus, dass Israel um unsertwillen mit Blindheit geschlagen ist, damit wir selig werden; danach aber auch das Volk Israel als das wahre Volk Gottes.

o    Der 10. Sonntag nach Trinitatis erinnert uns sehr ernst daran, dass der heilige Gott bereit ist, alle seine guten Gaben wieder von uns wegzunehmen, wenn wir ihm und seinem Wort nicht gehorchen. Er will uns eine ernsthafte Warnung sein.

o    Der Gott der Liebe fasst seine Kinder, wenn es sein muss, in Liebe hart an, um sie mit Liebe und in Liebe in seine Liebe zurückzuführen.

4.    Platz für Anmerkungen

http://www.sibirjak.de/10-sonntag-nach-trinitatis/

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