48-1 Die Speisung der 5000 – Joh 6,1-15

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Joh 6,1-15

1.    Exegese

1.1Schreibe den Text ab und finde heraus wer handelt (evt. handeln soll) und Was Warum gemacht wird (werden soll)!

1.2Beantworte folgende Fragen zum Text:

o    Wonach fuhr Jesus weg?    Kontext!                                   1

o    Vgl. auch den Kontext in den anderen Evangelien?

  • Was ist zuvor passiert?
  • Von Wo nach Wo fuhr er?
  • Wie groß ist das Galiläische Meer?

o    Wie viele Menschen sind viel Volk?                                    2

  • Wohin und wie weit zogen sie?

o    Was bedeutet das Wort „Zeichen“ bei Johannes?

o    Warum tat Jesus das?                                                       3

o    In welcher Jahreszeit ist Passah?                                        4

  • Wie sieht es da in Israel aus?

o    War Jesus zum Passah in Jerusalem?

o    Was für Menschen sieht Jesus?                                         5

  • Wie könnte ihm ihre Not aufgefallen sein?

o    Möchtest du Philippus gewesen sein?

o    Was wollte Jesus prüfen und wie tat er es?                         6

  • Darf Jesus so etwas mit uns machen?

o    Wie mag Philippus‘ Rechnung ausgesehen haben?             7

o    Was war bei Andreas anders?                                            8-9

  • War sein Versuch, das Problem zu lösen, besser?

o    Warum schreibt Johannes von dem Gras?                          10

  • 5000 Mann – wie viele Menschen mögen zusammen gewesen sein?

o    Warum steht hier „Jesus aber“?                                          11

  • Was tat Jesus? Wie tat er es?
  • Was wird am Ende des Verses betont? Warum?

o    Woran erkennt man, dass die Leute satt waren?                  12

o    Was mussten die Jünger tun, als sie satt waren?

  • Warum waren Jesus die Reste so wichtig?

o    12 Körbe – Warum ist das wichtig?                                     13

o    Hier steht wieder „Zeichen“ (V.2)!                                        14

  • Wofür ist die Speisung ein Zeichen?

o    Wie haben die Menschen das Wort Prophet verstanden?

  • „der Prophet“ – nicht irgendeiner – Wie ist das zu verstehen?
  • Welcher Prophet soll in die Welt kommen?
  • Wer hat das gesagt?

o    Wie kommt Jesus vom Propheten zum König?                   15

  • Wie merkte er es?
  • Warum entwich er „wieder“ auf den Berg?
  • Warum entwich er allein? Was bewegte ihn in diesen Tagen?

1.3Gliedere den Text in Abschnitte und gib Überschriften

o

o

o

o

1.4Formuliere den Hauptgedanken des Textes in einem Satz!

Etwa so: Der Autor wollte seinen Lesern sagen, …

o

1.5Verschiedene Vorschläge zum Text:

1.5.1     Für die Gliederung

1.5.2     Für den Hauptgedanken

hier

2     Homiletik

2.1Wo trifft der Hauptgedanke des Textes das Leben meiner Gemeinde?

Formuliere ein Predigtziel als Satz!

o

2.2Plane / gliedere einen Weg zu deinem Predigtziel!

 

2.3Verschiedene Vorschläge zur Predigt:

hier

2.4Sammle Beispiele, Zitate und Anwendungsideen:

o    Dass so viele Menschen Jesus folgen, hat das Evangelium bisher nicht berichtet (2). … Der Knabe und die Gerstenbrote (vgl 2Kön 4,42) werden nur bei Johannes genannt (9). … Brot ist Gottesgabe; es darf nichts verlorengehen (12). (Voigt)

o    Johannes spricht nicht wie Markus von der Anteilnahme Jesu an dem Mangel der Menschen; es geht darum, dass Jesus seine Herrlichkeit offenbart. (Voigt)

o    Eins ist klar: das Eigentliche, was damals zu erkennen und zu erfahren war, hätte keine Kamera erfassen können. (Voigt)

o    Pausenlos sind Jesus und die Jünger von Menschen in Anspruch genommen worden. Jetzt dringt Jesus darauf: Ruht ein wenig! Darum die Überfahrt ans menschenleere Ostufer, in die Einsamkeit. (Voigt)

o    Aber die Menschen drängen nach – zu Fuß um die Nordspitze des Sees, sechs bis sieben Stunden oder mehr. Jesus und seine Leute haben einen Vorsprung; sie können auf den Berg steigen. (Voigt)

o    Die Menschenmenge, Jesus sieht sie. Lauter einfache Menschen, mit denen Jesus es ja auch sonst vornehmlich zu tun hat und für die er auch besonders da sein will. (Voigt)

o    Jesus setzt keine gereifte Glaubenserkenntnis voraus, wenn es gilt, den Menschen zu helfen. (Voigt)

o    Die Leute in unserem Text ziehen eine christologische Folgerung: „War das, was wir erlebt haben, nicht so etwas wie das Mannawunder der Mosezeit (2Mo 16)? Und hat Mose nicht vorausgesagt, dass Gott einen Propheten erwecken wird, der so sein wird wie er, Mose, selbst (5Mo 18,15.18)?“ … Der Prophet wird in 1,21.25 und 7.40 auch genannt. (Voigt)

o    Wer nicht Hunger leiden muss, hat es leicht, auf die Priorität des geistlichen zu pochen. (Voigt)

o    Es ist nur ein Zeichen, was die Menge für die Sache selbst nimmt und darum, indem sie Jesus zum König erheben will, gewissermaßen institutionalisieren möchte. Als Zeichen meint das Wunder etwas. Man muss, durch das Faktische hindurch, dieses Gemeinte wahrnehmen. (Voigt)

o    Jesus selbst macht sich für die, die ihn missbrauchen wollen, ungreifbar. Mit einem Male ist er weg. … Wer in Jesus nichts sieht als den willkommenen Brotvermehrer, dem entzieht er sich. Wir wissen, wo er ist: auf dem Berg – wie Mose, wenn er mit Gott redete – „er selbst allein“, in einsamer Nähe zu Gott. (Voigt)

o    In dem Augenblick (5a), da die heranziehende Menge in Sicht kommt, ist für Jesus die Frage der äußeren Versorgung wichtig. Die Menschen haben Strapazen einer Tageswanderung hinter sich. Unmöglich, dass sie an demselben Tage noch heimkehren. … Man beachte die (wissende!) V.6 (Voigt) Ruhe und Sicherheit, mit der Jesus jetzt als Gastgeber handelt. … Über den lächerlich geringen Vorräten spricht Jesus das (dem Hausvater zukommende) Dankgebet, als hätte er genug für alle, und fängt an auszuteilen – „wie viel sie wollten“. (Voigt)

o    Jesus macht die Menschen satt! Es ist wichtig, dass uns dies überliefert ist. Es könnte sonst sein, dass wir die Bedürfnisse des Leibes in falscher Geistlichkeit gering achten oder zu überspielen versuchen. … Jesus weiß, dass Hunger weh tut, er kennt alle menschlichen Leiden und Schwachheiten. Wenn es nach ihm geht, würden alle satt. Das erhebliche Teile der Welt bedrohende Ernährungsproblem ist ihm nicht gleichgültig. … „Mich jammert des Volks“ (Mk 8,2). (Voigt)

o    Haben wir begriffen, aus wessen Hand wir das Nötige – täglich – empfangen und was für ein Erbarmen, was für ein Anteilnehmen an unserm Wohl und Wehe, was für eine Liebe hinter jedem Bissen Brot steht, den wir zu uns nehmen? … „dass nichts umkomme.“ … Wir sollten bedenken, wie wir mit dem, was aus Gottes Hand kommt, verantwortlich umgehen. (Voigt)

o    Unteilbar ist, was Jesus uns anbietet auf jeden Fall: Die, wie bei Markus über dem Hören das Äußere ihres Lebens vergessen, um die sorgt und kümmert er sich, damit sie nicht verschmachten auf dem Wege. Und die nur das Brot begehren, weil sie den Geber und Schöpfer allen Lebens noch nicht entdeckt haben, denen bietet er sich liebevoll an. Man kann Manna gegessen haben und muss doch sterben (V.49). Was Jesus gibt, ist mehr, als wir begehren. (Voigt)

o    Das Gott uns „mit allem Nötigen und Nahrung dieses Leibes und Lebens … reichlich und täglich versorgt, wider alle Gefahren beschirmt und vor allem Bösen behütet und bewahrt“, ist, wie alle Sätze des Glaubens, nicht die Summe von Erfahrungen, die jeder macht und die beliebig nachgeprüft werden können, sondern Äußerung des in Gottes Versprechen und Zusage begründeten wagenden „Dennoch-Vertrauens“. (Voigt)

o    Der Christ weiß, dass das Wirken seines Herrn, „unter dem Kreuz verdeckt“ ist. Hungersnöte kommen (Mk 13,8; Offb 6,6; 18,8) (Voigt)

o    Alle Machttaten Jesu sind „Zeichen“ (14). Sie deuten auf das, was „noch nicht erschienen“ ist (1Joh 3,2), auf das Eschaton (das Zukünftige) … Christus hat seine Taten zu allen Zeiten getan und auch heute tut er sie, jedes Mal im Sinne eines Zeichens. Damit ist nicht durchgestrichen, dass wir uns an seiner Gnade – auch bei nicht gewährten Bitten und Wünschen – genug sein lassen sollen. Seine Kraft kommt doch gerade in Schwachheit zum Ziel (2Kor 12,8). (Voigt)

o    Christen leben voller Zukunft. … Hoffnung entbindet uns nicht davon, das Fällige und Mögliche sofort, ausdauernd und zielstrebig zu tun. Der Mensch ist für seine Welt verantwortlich. (Voigt)

o    Im Krieg und in den Jahren danach war es immer wieder eine Frage: „Wo kaufen wir Brot, dass diese essen?“ – Wenn man nur mit dem Vorhandenen bzw. Beschaffbaren rechnete, sah es böse aus. Man war auf den verwiesen, der, wie unser Text zeigt, seine Menschenbrüder und –schwestern nicht umkommen lassen will. (Voigt)

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